Sonntag, 25. April 2010

Impro-Theater "Wat ihr wollt"

Spontan-Trip auf der Gefühlsachterbahn
wj Aurich. Für sie ist jede Aufführung eine Uraufführung. Denn das Ensemble von „Wat ihr wollt aus“ aus Oldenburg hat sich dem Improvisationtheater verschrieben. Am vergangenen Sonnabend gastierte die Gruppe mit vier Schauspielern und einem Musiker am Keyboard im Auricher Jugendzentrum „Schlachthof“ am Breiten Weg. Der Spaß kam trotz der eher mäßigen Kulisse dennoch nicht zu kurz. 
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 26. April 2010)

Samstag, 24. April 2010

BUND-Pflanzenflohmarkt in Walle

Austausch auch auf fachlicher Ebene
wj Walle. Die Förderung der heimischen Gartenkultur ist eines der erklärten Ziele des Bundes für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND). Vor diesem Hintergrund veranstalteten Vertreter des BUND-Regionalverbandes Ostfriesland am vergangenen Sonnabend in Walle beim „Brakhuis“ einen Pflanzenflohmarkt. Unterstützt wurde die Aktion vom Förderverein des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes, das früher einmal die örtliche Schule beheimatete. 
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 26. April 2010)

Lions-Club Biker-Frühstück in Westerende

Erwartungen mehr als übertroffen
wj Westerende. Wie gut, dass Thomas Smid vor seiner Firma in Westerende einen einigermaßen großen Parkplatz hat. Das „Biker“-Frühstück, das er dort am vergangenen Sonnabendvormittag im Namen des Lions-Clubs-Ihlow-Südbrookmerland veranstaltete, war mit insgesamt rund 200 Gästen nämlich phänomenal gut besucht. Die Einnahmen aus der Veranstaltung sollen für einen wohltätigen Zweck gespendet werden.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 26. April 2010)

Tag der Offenen Tür in der Reilschule

Nicht bloß wettermäßig alles eitel Sonnenschein
wj Aurich. Zum Auftakt bedankte sich Schulleiter Michael Ringelberg in seiner Ansprache zunächst einmal beim Wetter. Denn der Tag der Offenen Tür, der am vergangenen Sonnabendvormittag in der Auricher Reilschule über die Bühne ging, war durchweg von herrlichem Sonnenschein geprägt. Aber nicht nur draußen auf dem Schulhof sondern auch drinnen in den Klassenzimmern hatten die Schüler, Lehrer und Mitglieder des Förderkreises der Schule eine Vielzahl an Aktivitäten für die wieder einmal zahlreich erschienenen Eltern und anderen interessierten Gäste auf die Beine gestellt.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 26. April 2010) 

Freitag, 23. April 2010

Chansons und Schlager mit Anna Haentjens

Von Weibs- und anderen Frauenbildern
wj Aurich. Frauenbilder im Spiegel von Chansons und Schlagern des 20. Jahrhunderts waren Thema der Auftaktveranstaltung des diesjährigen Auricher Bücherfrühlings. Unter dem Motto „Ich möcht' der Knopf an deiner Bluse sein“ präsentierte die Sängerin Anna Haentjens begleitet von Sven Selle am Klavier eine Auswahl an Liedern, die das Publikum im Landschaftsforum auf eine teils heitere, teils nachdenkliche, aber stets stimmungsvolle Zeitreise in die Vergangenheit führte.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 24. April 2010)

KINO - KICK ASS


wj Aurich. Wie wird jemand zum Superhelden? Dieser Frage versucht Mark Millar in seinem Comic „Kick Ass“ auf den Grund zu gehen. Dabei ist der Protagonist seiner Geschichte, die jetzt von Regisseur Matthew Vaughn verfilmt wurde, ein Teenager, der über keinerlei Superkräfte oder sonstige spezielle Fähigkeiten verfügt.

Dave Lizewski (Aaron Johnson) ist sogar ganz im Gegenteil ein völlig durchschnittlicher und eher unauffälliger Schüler. Von seinen Altersgenossen hebt er sich höchstens dadurch etwas ab, dass er eine Vorliebe für Comics hat. Schon seit geraumer Zeit fragt sich Dave, warum sich bisher noch niemand getraut hat, tatsächlich einen Superhelden zu mimen. Frei nach dem Motto, dass wer nicht wagt, der nicht gewinnt, ordert er kurzerhand einen grünen Ganzkörperanzug sowie ein Paar Schlagstöcke und schlüpft selber in die Rolle eines mysteriösen Rächers, den er auf den Namen „Kick Ass“ tauft. Dessen erster Einsatz nimmt allerdings ein böses Ende. Er wird von zwei Straßengangstern übelst verprügelt und zudem schwer durch Messerstiche verletzt. Doch Dave will nicht aufgeben. Nachdem ihn die Ärzte wieder zusammen geflickt haben und er infolge der Operationen weniger schmerzempfindlich ist, geht er ein weiteres Mal als „Kick Ass“ auf die Piste. 

Und die Version 2.0 funktioniert um einige Längen besser als sein Vorgänger. Es gelingt ihm, das Opfer einer Schlägerbande zu retten, was umstehende Passanten mit ihren Handy-Kameras einfangen können. Über die einschlägig bekannten Videokanäle im Internet entwickelt sich „Kick Ass“ in Windeseile zu einer Mediensensation. Dave schafft für seinen Superhelden eine eigene Homepage, auf der dieser entsprechende Aufträge entgegen nehmen kann. Eine Anfrage führt ihn zu einem stadtbekannten Drogendealer. Der zeigt sich wenig beeindruckt und droht „Kick Ass“ erneut kräftig den Allerwertesten zu versohlen. Der bekommt jedoch unverhofft Hilfe von einem Mädchen (Chloë Grace Moretz), das sich, ähnlich wie er, als Superheldin verkleidet hat und „Hit Girl“ nennt. Gemeinsam mit ihren Vater Big Daddy (Nicolas Cage) hat auch sie dem Verbrechen den Kampf angesagt. Indes wollen sich beide nicht mit dem Abservieren von Kleinkriminellen zufrieden geben, sondern die wirklichen Drahtzieher dingfest machen. Dave findet das zwar für sich eindeutig eine Nummer zu groß. Aber er steckt bereits so tief in der Sache drin, dass es für ihn kein Zurück mehr gibt...

„Kick Ass“ ist wahrlich nichts für zart besaitete Gemüter, da darin Gut wie Böse gleichermaßen darauf verzichten, irgendwelche Gefangene zu machen. Jeweilige Gegenspieler landen entweder in einer überdimensionalen Mikrowelle, die eigentlich für das Trocknen von Holz gedacht ist, oder in einer Schrottpresse. Hier wie dort werden sie so lange malträtiert, bis ihre Körper platzen und ordentlich das Blut spritzt. Der Rest erledigt sich wahlweise im Kugelhagel oder durch gezielte Klingen- und Stockschläge. Im Kern ist die Geschichte von den Teenager-Killermaschinen natürlich als absurd-witzige Persiflage gedacht. Das kommt vor allem immer dann gut rüber, wenn andere Film-Klassiker wie „Kill Bill“ oder „Matrix“ ironisch zitiert werden. Auch der gute alte Western-Mythos kriegt in „Kick Ass“ sein Fett ab. Stellenweise krankt der Streifen lediglich daran, dass er sich ein bisschen zu ernst nimmt und deswegen ein paar Längen hat. Trotzdem: Die Schauspieler haben ihre Charaktere gut getroffen. Das macht jetzt schon Lust auf eine mögliche Fortsetzung.
(Ostfriesische Nachrichten vom 24. April 2010. Trailer: Universal)

Donnerstag, 22. April 2010

Demograhpische Entwicklung in Ostfriesland

Entfalten statt Liften als Motto für die Zukunft
wj Moordorf. Ostfriesland schrumpft – jedenfalls was seine demographische Entwicklung betrifft. Welche Auswirkungen sinkende Geburtenraten und geringere Zuwanderungszahlen auf die Zukunft der Region haben werden, war Gegenstand einer vom Landkreis Aurich und der Kreisvolkshochschule Norden organisierten Veranstaltung, die am vergangenen Mittwochabend im Forum der Haupt- und Realschule Moordorf stattfand. Dabei sollte ein besonderer Fokus auf den Bereichen Kultur und ehrenamtliche Tätigkeiten liegen. Einer der Hauptredner war Dr. Karl Ermert, Leiter der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel (siehe Foto).
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 23. April 2010)

Mittwoch, 21. April 2010

"Nektar" live bei "Meta"

Rockband mit Rhapsodie-Einschlag
wj Norddeich. "Psychedelic? Progressive? - Wir sind eine verdammte Rock-Band“, meinte Sänger und Gitarrist Roye Albrighton irgendwann während des Auftritts seiner Gruppe "Nektar“, die am vergangenen Dienstag in „Metas Musikschuppen“ in Norddeich gastierte. Allerdings offenbarte die britisch-deutsche Formation dermaßen viele Facetten, dass eine genaue stilistische Einordnung in der Tat gar nicht so leicht fiel.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 22. April 2010)

Montag, 19. April 2010

THEATER - "Minsk wäsen mutt de Minsk"

Beschauliches Plädoyer für Menschlichkeit
wj Marienhafe. In Zeiten, wo alles immer anonymer wird, wirkt ein Spruch wie „Minsk wäsen mutt de Minsk“ ziemlich anachronistisch. Die gleichnamige Komödie von Günther Siegmund hat denn auch tatsächlich bereits ein paar Jährchen auf dem Buckel. Trotzdem haben die Brookmerlander „Freesenspölers“ mit der Wahl gerade dieses Stückes, das sie derzeit in der Aula der IGS Marienhafe zeigen, ein exzellentes Händchen bewiesen.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 20. April 2010)

Sonntag, 18. April 2010

"The Starfyghters" live

Magie der guten alten Zeiten wiederbelebt

wj Aurich. Wer in den 60er und 70er Jahren in Aurich und Umgebung in Clubs mit Live-Musik ging, kam an ihnen im Prinzip fast gar nicht vorbei. Zählten „The Starfyghters“ damals doch zu den angesagtesten Cover-Bands in der Region. Am vergangenen Sonnabend gab es in der Auricher Stadthalle ein Wiedersehen mit der Gruppe, die manch' einen der rund 900 Besucher noch einmal in die guten alten Zeiten zurückversetzt haben dürfte. 
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 19. April 2010)

Samstag, 17. April 2010

Rückkehr der Shaolin

Wenn das Schwache über das Starke triumphiert
wj Aurich. Ein Indianer kennt bekanntlich keinen Schmerz. Ein Shaolin-Krieger aber auch nicht. Von letzterem konnten man sich am vergangenen Freitag in der Auricher Stadthalle ein lebhaftes Bild machen. Da gab es dort nämlich „Die Rückkehr der Shaolin“. zu sehen Rund 400 Zuschauer staunten über eine ebenso rasante wie atemberaubende Show mit vielen spektakulären Höhepunkten.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 19. April 2010)

450 Jahre Reformation in Bagband

Geschichtsstunde mit Hitpotenzial
wj Bagband. Laut Statistik der Evangelischen Kirche haben die Landkreise Aurich und Wittmund die – gemessen an der Gesamteinwohnerzahl - höchsten Anteile an Lutheranern in ganz Deutschland. Aber wie kam die Reformation eigentlich ursprünglich nach Ostfriesland? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Veranstaltungsreihe „450 Jahre Reformation in Bagband“. Am vergangenen Freitag gab es dazu in der Bagbander Kirche eine durch die Folk-Gruppe „Laway“ musikalisch gestaltete Abendfeier mit Lesungen von Pastor a. D. Hermann Aden aus Hesel.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 19. April 2010)

Freitag, 16. April 2010

KINO - DATE NIGHT


wj Aurich. Manchmal reicht es, nur ein wenig von der Routine abzuweichen, und alles gerät aus den Fugen. So ergeht es auch Steve Carell („Jungfrau, männlich, 40 sucht...“) und Tina Fey („30 Rock“) in ihrem neuen Kinofilm „Date Night“. Darin werden sie nämlich völlig unverhofft „Gangster für eine Nacht.“

Carell und Fey spielen in dem Streifen das liebenswerte Ehepaar Phil und Claire Foster. Beide leben gemeinsam mit ihren zwei Kindern in New Jersey Um den Alltagstrott zu vergessen und sich an die Frühzeit ihrer Beziehung zu erinnern, treffen sie sich einmal in der Woche zu einem „Date“. Ziel ist jedes Mal die „Teaneck Tavern“.Dort flackert die alte Verliebtheit jedoch meistens nur kurz auf. Für gewöhnlich unterhalten sich Phil und Claire irgendwann doch, genau wie daheim am Küchentisch, über die alltäglich anstehende Probleme. Ihre Jobs sind anstrengend, die Kinder fordern sie. An ein Vorspiel oder irgendeine andere Art von Spiel ist da nicht mehr zu denken – und schon gar nicht an Romantik. Als sich dann auch noch zwei ihrer besten Freunde trennen – ein Paar wie sie mit zwei Kindern, das ebenfalls in New Jersey lebt – beginnen sich die Fosters vor ihrer eigenen Zukunft zu fürchten. Daraufhin beschließt Phil spontan, aus der Routine auszubrechen und Claire ins angesagteste Restaurant von Manhattan auszuführen. Das Problem ist nur, dass er keine Reservierung hat. Deswegen muss er zu einer kleinen Notlüge greifen. Als ein Paar namens Tripplehorn aufgerufen wird und sich nicht meldet, behauptet Phil frech: „Wir sind die Tripplehorns.“

Kurze Zeit später bitten zwei vermeintliche Schlägertypen die Fosters nach draußen. Was zunächst wie ein Rausschmiss aussieht, entpuppt sich bald als lebensbedrohliche Situation. Es stellt sich nämlich heraus, dass die echten Tripplehorns keineswegs ehrbare Leute, sondern gemeine Diebe und Erpresser sind, die sich zu allem Überfluss mit einem Mafia-Boss angelegt haben. Phil und Claire gelingt zwar die Flucht zur Polizei. Aber dort treffen sie zu ihrem Entsetzen die zwei Schlägertypen aus dem Restaurant wieder, bei denen es sich offensichtlich um korrupte Polizisten handelt. Erneut fliehen sie und wissen sich nur einen Rat, um ihre Haut zu retten: Sie müssen schnellstmöglich die echten Tripplehorns ausfindig machen, um die Angelegenheit zu klären...

Die Idee zu „Date Night“ stammt vom Regisseur des Films Shawn Levy. Der sagt, dass er dieses Ritual tatsächlich einmal in der Woche zusammen mit seiner Gattin durchzieht. Drehbuchautor Josh Klausner hat aus der Vorlage eine Geschichte zu stricken versucht, die sowohl Situationskomik als auch Wortwitz enthält. Speziell an letzterem ist er ziemlich kläglich gescheitert. Viele Dialoge wirken steif und lähmend, weswegen sie den Handlungsfluss mehr behindern als dass sie ihn vorantreiben würden. Die bisweilen recht sperrige deutsche Synchronisation tut hier ein Übriges. Die Schauspieler haben sich im Prinzip nichts vorzuwerfen. Steve Carell und Tina Fey harmonieren ausgesprochen gut und kommen absolut authentisch rüber. Auch die meisten Nebendarsteller (u.a. Mark Wahlberg, Ray Liotta, Mark Ruffalo) hinterlassen einen ganz passablen Eindruck. Was den Film zudem zwischendurch rettet, sind ein paar gelungene Slapstick-Einlagen wie z.B. eine Verfolgungsjagd mit zwei an den Vorderstoßstangen eingeklemmten Autos.
(Ostfriesische Nachrichten vom 17. April 2010. Trailer: 20th Century Fox)

Donnerstag, 15. April 2010

Bernd Stelter - Männer in den Wechseljahren

Eher nur dabei statt wirklich mittendrin
wj Aurich. „Achtung! Mann in den Wechseljahren“ steht auf seinem schwarzen T-Shirt zu lesen. Bernd Stelter (Jahrgang 1961) versucht die Sache positiv zu betrachten und sieht sich laut dem Motto seines neuen Programms „Mittendrin“ im Leben. Beim Auftritt des Komödianten am vergangenen Mittwochabend vor rund 700 Zuschauern in der Auricher Stadthalle kam allerdings gerade das mit dem „Mittendrin“ nicht immer so richtig rüber.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 16. April 2010)

Mittwoch, 14. April 2010

Krautrock-Legende live bei Meta

"Nektar" kommen nach Norddeich
wj Norddeich. Obwohl sie in ihrer ursprünglichen Besetzung „very british“ waren, gelten „Nektar“ bis heute trotzdem als eine der führenden Vertreter des „teutonischen“ Krautrocks. Und es gibt sie tatsächlich immer noch. Am kommenden Dienstag, 20. April wird die Gruppe, in der zwei Gründungsmitglieder von 1969 nach wie vor mit von der Partie sind, live in „Metas Musikschuppen“ in Norddeich spielen.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 17. April 2010. Foto: Nektarmusic)

Montag, 12. April 2010

Katharina Franck (Ex-"Rainbirds") live

Hochstimmung im Hochzeitshaus
wj Aurich. „Ich schleiche um die Ecke mit einer Blaupause von meiner Liebsten...“ So ungefähr lautet die Übersetzung des Refrains von „Blueprint“. Der Titel war 1988 für die Gruppe „Rainbirds“ ein Mega-Hit und läuft bis heute regelmäßig im Radio. Die ehemalige Frontfrau der Band Katharina Franck gab am Sonntag ein Konzert im Auricher Hochzeitshaus und sorgte dort vor ausverkaufter Kulisse für echte Hochstimmung. 
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 13. April 2010)

Sonntag, 11. April 2010

Joja Wendt - Das Beste am Klavier

Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht?
wj Aurich. Der Mann schwebt tatsächlich irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn. Denn was Joja Wendt auf seinem Steinway-Flügel fabriziert, erfüllt meistens höchste technische Ansprüche und ist oft gleichzeitig völlig verrückt. Am vergangenen Sonnabend gastierte der Tastenhasardeur aus Hamburg in der Auricher Stadthalle und präsentierte dort vor rund 400 Zuschauern sein aktuelles Programm „Das Beste am Klavier“.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 12. April 2010)

AUSSTELLUNG - Finissage Gisela Gührs

Ausstellung mit wohnlichem Charakter
wj Aurich. Nicht bloß „optisch ansprechend“, sondern von beinahe „wohnlichem Charakter“ - so umriss Wolfgang Völckner, 1. Vorsitzender des Kunstvereins Aurich, die inzwischen beendete Ausstellung der Objektkünstlerin Gisela Gührs im Kunstpavillon am Ellernfeld. Am Sonnabend gab es zum Abschluss noch einmal eine stimmungsvolle Finissage, deren Rahmenprogramm von Susanne Gührs, der Schwiegertochter der Künstlerin, gestaltet wurde.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 12. April 2010)

Samstag, 10. April 2010

THEATER - "Ehrlich is an swersten"

Wenn der Krimi zur Realität wird
wj Wiesens. Spätestens beim Thema Geld stößt manch' einer mit seiner Ehrlichkeit häufig an gewisse Grenzen. Schließlich heißt es nicht umsonst: „Ehrlich is an swersten“. Genauso lautet auch der Titel einer Kriminalkomödie, die die Laienspielgruppe Brockzetel-Wiesens derzeit in der Gaststätte „Zum Sandkrug“ in Wiesens aufführt. Am Wochenende war Premiere.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 12. April 2010)

Freitag, 9. April 2010

AUSSTELLUNG - Körperwelten in Bremen

Aufklärung oder doch ein bisschen Horrorshow?
 
wj Bremen. Knochen, Muskeln, Gefäße, Sehnen, Nervenstränge und Organe – was er uns zeigt, kriegen wir sonst allenfalls in medizinischen Dokumentationen oder in Horrorfilmen zu sehen. Indes gehen die Meinungen, ob Gunther von Hagens und die von ihm initiierten „Körperwelten“ Wissenschaft, Kunst oder vielleicht doch bloß reine Scharlatanerie sind, weit auseinander. Wer sich selber ein Bild machen möchte, kann das jetzt im ehemaligen Postamt 5 am Bremer Hauptbahnhof tun. Dort läuft noch bis zum 25. Mai ein Ableger der Ausstellungsreihe „Körperwelten“.
(Ostfriesische Nachrichten 10. April 2010, kompletter Artikel als PDF-Download)

KINO - KAMPF DER TITANEN



wj Aurich. Die griechische Mythologie kannte viele Götter und sogar Halbgötter, die meistens entweder untereinander oder aber mit den sterblichen Menschen gehörig im Clinch lagen. Ihre sagenhaften Geschichten standen regelmäßig Pate für Verfilmungen, so wie z.B. in dem Streifen „Kampf der Titanen“ aus dem Jahre 1981. Jetzt gibt es das Fantasy-Spektakel in einer modernen „Remake“-Version von Regisseur Louis Leterrier („The Transporter“, „Der unglaubliche Hulk“).

Held dieser Geschichte ist Perseus (Sam Worthington), der quasi in einer Art Racheakt von Göttervater Zeus (Liam Neeson) höchst persönlich gezeugt wurde und ursprünglich schon als Baby mitsamt der Mutter in einem Sarg im Meer hätte versenkt werden sollen. Während seine Mutter bei dem Anschlag tatsächlich stirbt, hat Perseus Glück im Unglück. Ein Fischer rettet ihn und zieht ihn groß. Jahre später wird die Familie zufällig Zeuge, wie Soldaten eine Statue des Zeus demolieren. Die grausame Strafe der Götter folgt auf den Fuß. Hades (Ralph Fiennes) rauscht heran, ermordet sämtliche Soldaten und zerstört in seinem grenzenlosen Zorn gleich auch noch das an der Aktion eigentlich völlig unbeteiligte Fischerboot. Ohnmächtig muss Perseus ansehen, wie seine komplette Pflegefamilie unschuldig in den Tod gerissen wird. Er selber gerät als einziger Überlebender der Aktion mehr oder weniger unfreiwillig an den Königshof von Argon. 

Dort ist man der ständigen Willkür der Götter längst überdrüssig und hat ihnen den Kampf angesagt. Die Götter sind über den Ungehorsam der von ihnen geschaffenen Menschen ziemlich verärgert. Wiederum taucht Hades auf, um dem Volk von Argos ein Ultimatum zu stellen. Entweder sie opfern ihm zu Ehren innerhalb der nächsten zehn Tage die schöne Königstochter Andromeda (Alexa Davalos) oder er wird eine alles zerstörende Riesenkrake auf sie loslassen. Zudem enthüllt Hades Perseus, was der bis dahin noch gar nicht wusste, nämlich dass er ein Sohn des Zeus und mithin ein Halbgott ist. Diese Information weckt am Königshof gewisse Hoffnungen. Ein Halbgott könnte den Göttern ja vielleicht ernsthaft Paroli bieten. Nach anfänglichen Zweifeln ringt sich Perseus schließlich dazu durch, die Herausforderung anzunehmen. Immerhin hat auch er noch eine ganz persönliche Rechnung mit den Göttern offen. Gemeinsam mit einer Truppe verwegener Kämpfer macht er sich auf einen ebenso beschwerlichen wie gefährlichen Weg....

Wer etwas über die komplexe Welt der griechischen Mythologie erfahren möchte, ist in „Kampf der Titanen“ absolut fehl am Platz. Denn wie schon im Original wird auch in der „Remake“-Version einiges zusammen- und durcheinander gewürfelt, wie es gerade eben passt. In der Hauptsache ging es den Machern hier wie dort darum, die spektakuläre Action in den Vordergrund zu stellen. Was das betrifft, konnte Louis Leterrier natürlich auf wesentlich modernere Technik zurück greifen als in den frühen 80er Jahre, wo noch ruckelige Stop-Motion-Trickaufnahmen mit Knetfiguren an der Tagesordnung waren. Seine besonderen Stärken entfaltet der aktuelle Streifen deswegen nicht von ungefähr vor allem in jenen Szenen, wo Spezialeffekte zum Einsatz kommen. Sehr eindrucksvoll sind beispielsweise diverse Riesenskorpione oder ein Armada von Holzkohlemännchenkriegern. 

Trotzdem birgt das Drehbuch etliche eklatante Schwächen, die spürbar negativ auf die Leistung der Darsteller abgefärbt haben. Liam Neeson und Ralph Fiennes machen mit ihren angeklebten Bärten bisweilen einen ähnlich hilflosen Eindruck wie der oft lustlos agierende Sam Worthington. Da gibt es manch' billigen italienischen Sandalenfilm, aus den 50er und 60er Jahren, der mehr Gehalt und Espirt zu bieten hat.
(Vollständige Kritik in den Ostfriesischen Nachrichten vom 10. April 2010. Trailer: Warner Bros.)

Donnerstag, 1. April 2010

"Fettes Brot" Headliner bei OMAS TEICH 2010

Wieder ein dickes Ding an Land gezogen
wj Großefehn. Längst backen sie keine kleinen Brötchen mehr, die Macher von „Omas Teich“. Nicht bloß deswegen passte es ganz gut, dass sie zur offiziellen Verkündung ihres nächsten Festival-“Headliners“ am gestrigen Mittwoch zum „Küstenbäcker“ nach Spetzerfehn eingeladen hatten. Am 31. Juli wird auf der Bühne von „Omas Teich“ nämlich die Hamburger Hip-Hop Formation „Fettes Brot“ auftreten. Eigens für die Pressekonferenz des Veranstalters „Lake Entertainment“ hatten Bäckermeister Andreas Häuser und sein Team als kleinen Gag tatsächlich ein echt fettes – sprich: sehr großes – Weltmeister-Brot gebacken.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 01. April 2010)