Montag, 30. August 2010

"Die Prinzen" auf Kirchentour

Da hätte selbst Luther fleißig "abgerockt"
wj Emden. Anders als viele seiner theologischen Zeitgenossen begrüßte es Martin Luther stets ausdrücklich, wenn in der Kirche fleißig gesungen wurde. So gesehen hat die Emder Martin-Luther-Kirche ihrem Namensgeber am vergangenen Sonntag wieder einmal alle Ehre gemacht. Denn da gastierte dort die bekannte Leipziger A-Capella-Formation „Die Prinzen“ im Rahmen ihrer aktuellen Kirchentour. Und deren Hits kann zumindest hierzulande schließlich fast jeder mitsingen.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 31. August 2010)

Sonntag, 29. August 2010

Flohmarkt Simonswolde

Angesichts des wirdrigen Wetters wacker geschlagen
wj Simonswolde. Da hat Petrus die Organisatoren, Teilnehmer und Besucher des Simonswolder Flohmarktes in diesem Jahr aber auf eine ganz schön harte Probe gestellt. Nachdem es bereits in der Nacht zuvor heftig geregnet hatte, herrschte ab Sonntagmittag erneut nasskaltes Schauerwetter. Aus diesem Grund fiel die Resonanz deutlich geringer aus als in den letzten Jahren. Angesichts der fiesen Witterungsverhältnisse bleibt dennoch festzuhalten, dass sich sämtliche Beteiligte trotzdem äußerst wacker geschlagen haben.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 30. August 2010)

Mehr Fotos vom Simonswolder Flohmarkt 2010 gibt's hier

AUSSTELLUNG - Günter Frecksmeier

Hiobs Botschaft künstlerisch interpretiert
wj Timmel. „Es war ein Mann im Lande Uz, der hieß Hiob.“ So beginnt eine Bibelgeschichte, die bis heute in dem Begriff der Hiobsbotschaft nachwirkt. Dass sich dahinter wesentlich mehr verbirgt als nur eine Gleichnis für schlechte Nachrichten, zeigt der Herforder Künstler Günter Frecksmeier, der sich in seinen Arbeiten mehrmals mit dieser Geschichte und seinem Protagonisten beschäftigt hat. Sieben seiner Werke sind derzeit in der Timmeler Kirche zu sehen.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 30. August 2010)

Donnerstag, 26. August 2010

KINO - THE EXPENDABLES

wj Aurich. Beim Anti-Preis „Goldene Himbeere“ hat er die Nase meistens klar vorne. Folgerichtig kürte eine Jury Sylvester Stallone zum schlechtesten Schauspieler des 20. Jahrhundert für - so die offizielle Begründung - „99,5 Prozent von allem, was er jemals getan hat“. Ihn selber und seine Fans dürfte das kaum stören. So macht Stallone auch in seinem neuesten Streifen „The Expendables“ unbeirrt weiter das, was er immer tut und am besten kann, nämlich kräftig austeilen.

Action-Fans werden hier bestens bedient
(Vollständige Kritik in den Ostfriesischen Nachrichten vom 28. August 2010. Trailer: Fox)

Sonntag, 22. August 2010

5. Friesisch-Keltische Nacht

Musikalisch alles andere als flach
wj Leezdorf. „Flach, salzig und schön“ - das sind die speziellen Merkmale, die Nordfriesland mit Ostfriesland verbinden. Das meint jedenfalls Thomas Wieder von der Gruppe „Drones & Bellows“. Das im dänisch-deutschen Grenzgebiet um Tønder beheimatete Quartett trat am vergangenen Freitag gemeinsam mit dem schottischen Liedermacher Brian McNeill (siehe Foto) und der friesischen Folk-Formation „Laway“ im Rahmen der 5. Friesisch-keltischen Nacht in Leezdorf auf. Wenn die Zuschauerresonanz insgesamt ein bisschen geringer ausfiel als in den voran gegangenen Jahren, so lag dies bestimmt nicht an der Musik. Denn die war gewiss alles andere als flach.

Den Auftakt der Veranstaltung machten „Laway“. Die Truppe um Frontmann Gerd „Balou“ Brandt hatte erst kürzlich bei der Wiesmoorer Freilichtaufführungen des Stückes „Barkhahn un Blitz“ für die Gestaltung des musikalischen Programms gesorgt (wir berichteten) und präsentierte sich am Freitag entsprechend eingespielt. Da „Laway“ regelmäßig auch den „Soundtrack“ zu den Störtebeker-Festspielen in Marienhafe liefern, haben sie zum Brookmerland naturgemäß eine sehr enge Verbindung. Nicht von ungefähr bildeten daher Lieder aus der Störtebeker-Inszenierung von 2008 „De See gifft, de See nimmt“ einen der Schwerpunkte des Konzertes in Leezdorf. Seit 2009 liegt mit „Brood un Rosen“ ein neuer Tonträger vor, der außer zeitgenössischem (platt)deutschen Folk anglo-amerikanischer Prägung, wie man ihn bisher von „Laway“ kannte, Couplets und Chansons von den Hamburger Gebrüdern Wolf oder dem Berliner Komiker Otto Reutter. Hinzu kommt explizit politisches Liedgut, das z.B. alten Handwerkerliedern aus dem 19. Jahrhundert und Protest-Songs aus der Weimarer Republik umfasst. Sowohl die Chansons als auch die politischen Lieder kamen am Freitag beim Leezdorfer Publikum gleichermaßen gut an. Trotzdem sollte der Spaß nicht zu kurz kommen. Dafür lockerten „Laway“ ihr Programm mit instrumental interpretierten folkloristischen Tänzen wie die „Maienhaav Mazurka“ oder „Weihende Rocken“ auf.

Nach einem etwas längeren „Soundcheck“ konnten „Drones & Bellows“ hier nahtlos anknüpfen. Die vier Mitglieder stammen aus Deutschland, Dänemark und Schottland. Weil alle irgendwie ihren Teil zum gemeinsamen Repertoire beisteuern und jeder von ihnen mehrere Instrumente beherrscht, ergibt sich daraus eine höchst eigenwillige Mischung, die von sagenhaften Märchenerzählungen über abenteuerliche Walfängergeschichten bis hin zu zünftigen Tanz- und Trinkliedern ein ungewöhnlich breites folkloristisches Spektrum abdeckt. Damit sprang der Funke am Freitag beim Leezdorfer Publikum sofort über. Nach den ersten Instrumentalnummern gesellte sich schließlich Brian McNeill auf die Bühne und zeigte zunächst mit einer kleinen Solo-Einlage, was für ein ausgezeichneter Geiger er ist. Anschließend musizierte er gemeinsam mit „Drones & Bellows“ weiter, wobei er sich abwechselnd wahlweise mit Gitarre, Cister oder Concertina begleitete. Mit Abstand am überzeugendste gerieten bei dem Schotten vor allem die von der Instrumentierung her eher sparsam gehaltenen Eigenkompositionen, die seine heraus ragenden Qualitäten als Songschreiber besonders gut zur Geltung brachten. Die schnelleren Lieder waren ebenfalls nicht schlecht. Nur dauerte es eben eine Weile und bis sich endlich ein Pärchen aus dem Publikum erbarmte, um vor der Bühne einen Walzer zu tanzen. Der Einsatz wurde von „Drones & Bellow“ mit einer kostenlosen CD belohnt. Das konnte jedoch letztlich auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Veranstaltung nicht nur angesichts der angenehmen Temperaturen von selbst kurz vor Mitternacht noch knapp unter 20 Grad ein paar mehr Zuschauer durchaus verdient gehabt hätte.
(Ostfriesische Nachrichten vom 23. August 2010)


Tag der Wallster

Auch Nachläufer ein voller Erfolg
wj Walle. Dass sie eine starke Gemeinschaft sind, das haben die Wallster letztes Jahr im Rahmen der Feierlichkeiten zum 475-jährigen Bestehen ihres Dorfes hinlänglich bewiesen  Auf vielfachen Wunsch gab es am vergangenen Sonnabend deswegen mit dem „Tag der Wallster“ quasi eine kleine Fortsetzung. Und auch dieser Nachläufer wurde von Teilnehmern wie Besuchern gleichermaßen positiv angenommen.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 23. August 2010)

Mehr Fotos vom "Tag der Wallster" gibt es hier

Donnerstag, 19. August 2010

KINO - SALT

wj Aurich. Wegen ihres besonderen Faibles für Action gilt sie als die mit Abstand „männlichste“ aller Hollywood-Schauspielerinnnen. Das bestätigt Angelina Jolie auch in ihrem neuesten Kinofilm „Salt“ einmal mehr. Ursprünglich hieß die Hauptfigur des Streifens nämlich Edwin Salt. Als Darsteller für diese Rolle soll unter anderem auch Tom Cruise im Gespräch gewesen sein. Nachdem die Wahl auf Angelina Jolie gefallen war, wurde aus dem CIA-Mann Edwin kurzerhand die Agentin Evelyn Salt.

Für Fans von Angelina Jolie gewiss sehenswert
(Vollständige Kritik in den Ostfriesischen Nachrichten vom 21. August 2010. Trailer: Sony)

Sonntag, 15. August 2010

Vor 50 Jahren: Beatles kommen nach HH

Ostfriese konzipierte "Beatlemania"-Ausstellung
wj Ostfriesland/Hamburg. Vor 50 Jahren verließen die Beatles – damals noch unbekannt – ihre Heimatstadt Liverpool, um in Hamburg ihr Glück zu versuchen. An genau jene Zeit erinnert seit dem vergangenem Jahr in der Hansestadt im ehemaligen „Erotic Art Museum“ am Nobistor eine Erlebnis-Ausstellung, die „Beatlemania“. Zustande gekommen ist das ambitionierte Projekt, das sich über fünf Etagen auf insgesamt 1500 Quadratmeter erstreckt, nicht zuletzt dank der kreativen Phantasie eines „Beatles“-Experten aus Ostfriesland. Die ursprüngliche Idee und das Konzept stammen von Matthias Höllings, der in Norden aufwuchs und in Emden studiert hat. „Das schwirrte mir seit ungefähr zehn Jahren im Kopf herum“, erinnert er sich.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 18. August 2010)

Beatlemania-Ausstellung in Hamburg:


Auf den Spuren der "BEATLES" 1960 - 1962 in Hamburg

Auricher Stadtfest - Musik

Musikprogramm hat sich qualitativ verbessert
wj Aurich. Das Musikprogramm wäre in diesem Jahr so gut wie noch nie, meinte Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst am Freitag zur Eröffnung des Auricher Stadtfestes und bedankte sich dafür ausdrücklich beim Veranstalter „Marema“. Nun ist an dem grundlegenden Konzept kaum etwas geändert worden. Wie schon in den letzten Jahren galt am vergangenen Wochenende: Während die Abende vorwiegend Cover-Bands gehörten, die bekannte Hits nachspielten, kamen tagsüber regionale Folkloregruppen und Vereine zum Zuge. Und obwohl auch dieses Mal wieder ein paar an und für sich tolle Musiktitel stellenweise bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt wurden, konnte man trotzdem feststellen, dass sich die Zahl solcher Flops inzwischen doch merklich reduziert hat.
(Vollständiger Artikel in den Ostfriesischen Nachrichten vom 16. August 2010)

Fotos vom Flohmarkt und vom Stadtfest gibt's hier

Samstag, 14. August 2010

Auricher Stadtfest - Flohmarkt

Positive wie negative abschreckende Wirkung
wj Aurich. Pünktlich um sechs Uhr wurde am Sonnabendmorgen der traditionelle Auricher Flohmarkt entlang des Hohen Walls und Nürnburger Walls eröffnet. Eigens engagierte Sicherheits-Kräfte hatten dafür Sorge getragen, dass auch ja niemand aus der Reihe tanzte und womöglich schon früher loslegte. Wenngleich die Security die ihnen übertragene Aufgabe pflichtgemäß erfüllte, reagierten längst nicht alle Beteiligten sonderlich begeistert darüber.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 16. August 2010)

Freitag, 13. August 2010

KINO - DAS A-TEAM

wj Aurich. „Probleme? Rufen Sie das A-Team“ - Nach „Drei Engel für Charlie“, „Starsky & Hutch“ und „Miami Vice“ kommt nun eine weitere Kult-Fernsehserie ins Kino. Dabei hat Regisseur Joe Carnahan („Smokin’ Aces“) versucht, die Geschichte um vier unschuldig in Ungnade gefallene Vietnam-Veteranen, die durch die Lande ziehen, um für Ordnung und Gerechtigkeit zu sorgten, an aktuelle Gegebenheiten anzupassen.

Lieber das Original im Fernsehen gucken
(Vollständige Kritik in den Ostfriesischen Nachrichten vom 14 August 2010. Trailer: Fox)

Montag, 9. August 2010

CD-Release Werner Irmer

Zwei CDs aus unterschiedlicher Gefühlslage
wj Aurich. „Aufgenommen in L.A.“ - behauptet Werner Irmer frech und dreist über einen seiner beiden neuen Tonträger. Spätestens bei dem Titelstück „...denn wir sind Ostfriesen“ dürfte manchem dann aber vielleicht doch dämmern, dass sich diese Abkürzung nicht auf Los Angeles, sondern vielmehr auf den Landkreis Aurich bezieht. Und das macht absolut Sinn. Immerhin zählt der 1958 geborene Sänger und Gitarrist zu den Urgesteinen der ostfriesischen Musikszene.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 11. August 2010)

MuseuMenta im Moormuseum

Kunstwerke entstehen "live" vor Ort
wj Moordorf. Missmutige Blicke erntete am vergangenen Wochenende auf dem Gelände des Moordorfer Moormuseums höchstens der wolkenverhangene Himmel. Ansonsten gab es fast nur Schönes anzuschauen. Am Sonnabend und Sonntag war nämlich wieder „MuseuMenta“ angesagt. 23 Künstler aus dem Raum Norddeutschland hatten sich im idyllischen Ambiente der Moorlandschaft versammelt, um den Besuchern ihre Arbeit und ihre Arbeiten zu zeigen. Zum ersten Mal wurde ein Publikumspreis vergeben. Den durfte am Ende Thorsten Hecht aus Emden mit nach Hause nehmen.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 10. August 2010)

VdK Holtrop wird 60

Kontinuität an der Führungsspitze
wj Holtrop. „Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer“, weiß Gerhard Bohlen, 1. Vorsitzender vom VdK Ortsverband Holtrop. Gegründet worden ist der Ortsverein im August 1950. Am vergangenen Sonntag wurde das 60-jährige Jubiläum in der Gaststätte „de Wall“ mit einem kleinen Festakt gefeiert.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 10. August 2010)

Sonntag, 8. August 2010

Musikalischer Sommer - Finale

Alte Bekannte in ungewöhnlichen Konstellationen
wj Emden. Für regelmäßige Besucher des „Musikalischen Sommers“ waren die beiden Abschlusskonzerte, die am Sonntag vormittags und abends in der Emder „Johannes a Lasco“-Bibliothek über die Bühne gingen, wie ein Treffen mit guten alten Bekannten. Es gab ein Wiederhören u.a. mit den Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Sebastian Bach. Zudem haben einige der ausführenden Künstler wie z.B. das „Jade Quartett“, der Pianist Iwan König, Akio Koyama an seinem Fagott oder Franz (Kuo Chang) Chien, in dessen bewährten Händen einmal mehr die Leitung des Festivalorchesters lag, diese Veranstaltung über viele Jahre geprägt. Nach so langer Zeit immer wieder etwas Neues aus dem Hut zu zaubern, ohne seine Wurzeln aus den Augen zu verlieren, ist wahrlich kein leichtes Unterfangen. Trotzdem ist sich der „Musikalische Sommer“ auch in dieser Hinsicht am Sonntag absolut treu geblieben.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 09. August 2010)

Samstag, 7. August 2010

Musikalischer Sommer - Art Event

Wenn Farben zu Musik werden und umgekehrt
wj Aurich. Ob knalliges Rot, dumpfes Grün oder schrilles Gelb - manche Farben haben einen bestimmten Klang genauso wie umgekehrt Töne manchmal ganz schön bunt sein können. Nicht von ungefähr existiert der Begriff des Farbtons. Einen spannenden Einblick in dieses Thema bot ein „Art Event“, das am Freitagabend im Rahmen des „Musikalischen Sommers“ im Auricher Landschaftsforum stattfand. Ausgestellt waren dort Bilder des Malers Bodo Olthoff. Für die musikalische Untermalung sorgten Iwan König und Julia Müller, die ausgewählte klassische Werke am Klavier interpretierten.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 09. August 2010)

Freitag, 6. August 2010

KINO - TOY STORY 3

wj Aurich. 1995 produzierten die kalifornischen „Pixar Studios“ und der Disney Konzern mit „Toy Story“ den ersten vollständig am Computer erstellten abendfüllenden Animationsfilm. Drei Jahre später kam die Fortsetzung. Der nächsten Teil brauchte etwas mehr Zeit. Nach nunmehr zwölf Jahren Warten kommt jetzt endlich „Toy Story 3“ auf die Leinwand.

Tolle und spannend inszenierte Story
(Vollständige Kritik in den Ostfriesischen Nachrichten vom 07. August 2010. Trailer: Disney/Pixar)

Donnerstag, 5. August 2010

Musikalischer Sommer - Benefizkonzert

Brückenschlag zwischen Rock, Pop und Klassik
wj Aurich. Egal ob man das Radio anschaltet oder ins Plattengeschäft geht – Rock/Pop und Klassik sind für gewöhnlich in verschiedene Sparten unterteilt. Oft wird dabei zudem noch nach als anspruchsvoll geltender E(rnster)- und vermeintlich trivialer U(nterhaltungs)-Musik differenziert. Dass beide wesentlich mehr Gemeinsamkeiten als Trennendes haben, zeigte eine Veranstaltung, die am vergangenen Mittwochabend im Rahmen des „Musikalischen Sommers“ in der Auricher Sparkassenarena über die Bühne ging. Unter dem Motto „Rock – Pop - Klassik“ spielten vier Ensembles, die mit einem erfrischend genreübergreifenden Repertoire glänzten. Obendrein sollen die Einnahmen des von den Auricher Lions Clubs Ostfriesland, tom Brook und Frisia Orientalis erstmals in dieser Form organisierten Events wohltätigen Zwecken zu Gute kommen.
(Vollständiger Bericht in den Ostfriesischen Nachrichten vom 06. August 2010)

Sonntag, 1. August 2010

Omas Teich Festival

Alles im grünen Bereich bei "Omas Teich"
wj Großefehn. Einhellige Freude herrschte bei den Organisatoren und Helfern des „Omas Teich“-Festivals, das am vergangenen Wochenende erstmals auf dem Gelände am Pallandsweg in Westgroßefehn stattfand. Mit rund 9000 Besuchern vermeldete Mario Rolfs vom Veranstalter „Lake Entertainment“ eine neue Rekordbeteiligung. Vertreter der Feuerwehr und des DRK sprachen von einem friedlichen und reibungslosen Ablauf. Auch die Polizei verzeichnete keine nennenswerten Vorfälle. Befürchtungen besorgter Anwohner, die wegen der Lautstärke gegen das Festival waren (wir berichteten), konnten nach Angaben von Bürgermeister Olaf Meinen und seinem Stellvertreter Erwin Adams weitgehend entkräftet werden. Bei den Lärmpegelmessungen war „alles im grünen Bereich“, so Adams. Die Festivalteilnehmer haben den neuen Platz nach Ansicht von Mario Rolfs gut angenommen. „Ich habe viele mit einem Lächeln nach Hause gehen sehen“, sagte Rolfs. Das musikalische Programm bot an beiden Festivaltagen rund 30 Bands aus dem In- und Ausland. Headliner am Sonnabend war die Hamburger Rap-Formation „Fettes Brot“ (siehe Foto).

Zeitplan phasenweise sekundengenau eingehalten 
 wj Großefehn. Angesichts der Querelen um das neue Festivalgelände von „Omas Teich“ (siehe Seite 1) drohte die Hauptsache in der vergangenen Woche fast ein bisschen unter den Tisch zu fallen. In erster Linie ging und geht es bei dieser Veranstaltung natürlich um die Musik. Und da erlebten die rund 9000 Gäste an beiden Tagen wieder einen facettenreichen Querschnitt durch die nationale und internationale Independent- und Alternative-Rockmusikszene.
(Vollständige Berichte in den Ostfriesischen Nachrichten vom 02. August 2010)