Montag, 31. Oktober 2011

Hörbuch "Lamberts Traum"

Gruselige Erzählungen aus stürmischen Zeiten
wj Weener. Seine Lesungen sind längst kein Geheimtipp mehr und deswegen meistens schnell ausverkauft. Also hat der im Rheiderland beheimatete Autor und Journalist Kai-Uwe Hanken kurzerhand die Flucht nach vorne ergriffen, sich in ein Studio begeben und eine Auswahl seiner besten Geschichten als Hörbuch auf eine CD eingesprochen. „Lamberts Traum“ heißt der Tonträger, der ab sofort erhältlich ist.

Alle Geschichten spielen im Rheiderland vor dem Hintergrund eines historischen Ereignisses, das sich im September 1509 tatsächlich zugetragen hat. Seinerzeit wütete an der Nordseeküste eine schwere Sturmflut, die zahlreiche Dörfer und Klöster in der Dollart-Region vernichtete. Weil die Faktenlage dennoch ein bisschen dürftig ist, ranken sich um diese Katastrophe allerlei Legenden. Eine davon betrifft eine Stadt namens Torum, die laut überlieferten Erzählungen einem Atlantis im Dollart geglichen haben und mit immensen Reichtümern gesegnet gewesen sein soll. Da die Gier der Bewohner ständig wuchs und sie den Hals nie voll genug bekommen konnten, schickte Gott irgendwann als Strafe die Flut und ließ die Stadt untergehen. Mahnende Prophezeiungen, die die Menschen zur Umkehr und Besinnung hätten bringen sollen, hatte es danach zuvor bereits zuhauf gegeben. Kai Uwe Hanken hat solche und ähnliche Legenden bereits in einem Buch nacherzählt und sie durch eigene Geschichten ergänzt. Dieses Konzept hat er auf seinem Hörbuch fortgesetzt und weiter ausgebaut. Als Rahmenhandlung dienen die Tagebuchaufzeichnungen eines Mönches namens Lambert, der, von unheimlichen Visionen geplagt, sein angestammtes Kloster verlässt, und sich voller Sorge auf die Suche nach seinen Eltern begibt. Insgesamt dauert der Tonträger rund 75 Minuten, wobei bestimmte Erzählungen bei Bedarf für sich stehen und einzeln abgespielt werden können.

Die CD „Lamberts Traum“ kann direkt über die INTERNETSEITE DES AUTORS bestellt werden. 
Ausführliche Rezension in der Rheiderland-Zeitung vom 29. Oktober 2011
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