Mittwoch, 26. Januar 2011

KINO - TRON: LEGACY

wj Aurich. "Tron“ (1982) gilt als einer der ersten Kinofilme, in dem längere computergenerierte Sequenzen eingesetzt worden sind. Knappe 20 Jahre später legen die Disney-Studios jetzt mit "Tron: Legacy“ eine neu aufpolierte Fortsetzung vor. Die Rolle des Programmier-Genies Kevin Flynn spielt wieder Jeff Bridges. Dessen mysteriöses Verschwinden versucht sein inzwischen erwachsener Sohn Sam - dargestellt von Garrett Hedlung ("Troja", "Vier Brüder") - aufzuklären. Und tatsächlich gelingt es ihm auch, den verschollenen Vater ausfindig zu machen.

Passable Optik, die ab und an bloß etwas zu "stylish" wirkt
(Kinostart: 27. Januar 2011. Trailer: Disney)

Karl Dall: Interview zum 70. Geburtstag

"Ich wollte nie angepasst sein, weil das gar nicht geht"
wj Hamburg/Ostfriesland. Er hat das heutzutage viel zitierte Genre der „Stand-Up-Comedy“ bereits bedient und geprägt, als hierzulande noch kaum jemand etwas mit diesem Begriff anzufangen wusste. Der am 1. Februar 1941 im ostfriesischen Emden geborene Karl Dall zählt zweifelsohne zu den beständigsten deutschen Komödianten. Anlässlich seines 70. Geburtstages stand der Mann mit dem charakteristischen Schlupflid im folgenden Interview Rede und Antwort.

Frage: Erzählen Sie uns doch zum Einstieg etwas über ihre Jugendzeit in Ostfriesland.
Karl Dall: Heutzutage will jeder schon mit 18 sein Auto. Wir waren da viel bescheidener. Ich war damals froh, als mein Vater mir die Hälfte fürs Fahrrad dazu gegeben hat. Den Rest habe ich von meinem Lehrgeld bezahlt.

Frage: Und was ging kulturell so ab?
Dall: Es haben sich sehr viele Jazzbands gegründet. In Emden gab es den „Jazzbunker“. Das war noch einer von diesen Bunkern, die man nach dem Krieg nicht sprengen konnte. Das war alles immer so ein bisschen verboten. Wir haben die Stadtväter scheinheilig gebeten, ob wir es uns dort ein bisschen „gemütlich“ machen können. Weil ich Fotoamateur war, habe ich ein paar rote Glühbirnen aus der Dunkelkammer mitgebracht. Wir wollten ja schließlich ein bisschen Stimmung haben. Dann haben wir uns eine Flasche Wehrmut für 99 Pfennige organisiert und uns damit einen schönen Abend gemacht. Damals gab es eben noch kein „Wetten dass...“. Was es gab, das war Kino. Ich habe mir in den 50er Jahren sehr viele Filme angeguckt.

Frage: Hatten Sie damals schon irgendwelche Comedy-Vorbilder?
Dall: Das Wort Comedy existierte damals ja noch gar nicht. Außerdem waren wir die letzten in unserer Straße, die einen Fernseher hatten. Die einzige „Comedy“, die wir kannten, das war „Mainz, wie es stinkt und kracht“ oder wie das hieß. Da, wo immer diese singende Lederschürze auftrat. Und den Peter Frankenfeld mit seiner karierten Jacke. Im Kino gab es Heinz Erhardt. Das war der einzige Komiker, über den ich richtig lachen konnte.
(Ostfrieslandmagazin 2/2011 und Syker Kreiszeitung, 29. Januar 2011, kompletter Artikel als PDF-Download)

Donnerstag, 20. Januar 2011

KINO - BLACK SWAN

wj Aurich. Ein Ballet-Klassiker bildet die Grundlage für den neuesten Streifen von Regisseur Darren Aronofsky ("The Wrestler"). In dem Psychothriller "Black Swan" bekommt eine aufstrebende junge Ballerina die einmalige Chance in einer New Yorker Inszenierung von Tschaikowskis "Schwanensee" sowohl den weißen als auch den schwarzen Schwan zu tanzen. Was sich zunächst wie eine absolute Traumrolle anhört, mutiert im Verlaufe der Inszenierung allerdings mehr und mehr zu einem Alptraum.

Gleichsam betörender wie auch verwirrender Psychothriller
(Filmstart: 20. Januar 2011. Trailer: 20th Century Fox)

Dienstag, 11. Januar 2011

KINO - THE GREEN HORNET

wj Aurich. Ausgehend von einer erfolgreichen Radioserie aus den 30er Jahren war es kein Geringerer als der legendäre Bruce Lee, der den Superhelden „The Green Hornet“ in den 70er Jahren für das Fernsehen verkörperte. In der aktuellen Kinoverfilmung schlüpft Comedian Seth Rogen („Jungfrau, 40, männlich, sucht...“) in die Rolle der „grünen Hornisse“. Als dessen ärgster Widersacher entpuppt sich der fiese Gangsterboss Chudnofski, der von dem im vergangenen Jahr mit einem "Oscar" prämierten Deutsch-Österreicher Christoph Waltz („Inglourious Basterds“) gespielt wird.

Eine wirklich feine Mischung aus Action und Humor
(Kinostart: 13. Januar 2011. Trailer: Sony)

Donnerstag, 6. Januar 2011

KINO - DIE SUPERBULLEN


wj Aurich. Nach "Voll normaal" (1994) und "Ballermann 6" (1997) gibt es zu Beginn des Jahres 2011 ein Wiedersehen mit Tom Gerhardt und Hilmi Sözer in ihren Paraderollen als Tommie und Mario. Dieses Mal gerät das Proleten-Doppelpack aus Köln-Kalk unverrichteter Dinge in den Staatsdienst. Als "Die Superbullen" versuchen die zwei die Entführung von Geißbock Hennes, dem Maskottchen des 1. FC Köln, aufzuklären. Logisch, dass es dabei zu allerlei Irrungen und Wirrungen kommt.

Für Freunde derber Späße sicher voll normaal, ey
(Kinostart: 06. Januar  2011. Trailer: Constantin Film)