Montag, 28. Februar 2011

Gilbert O'Sullivan - Konzerte abgesagt

Keine Live-Auftritte in Aurich und Bochum
wj Aurich/Bochum. Da heißt es für seine deutschen Fans dann doch wohl erst einmal wieder "Alone Again". Die beiden Live-Auftritte von Gilbert O'Sullivan in Aurich (13. März Stadthalle) und Bochum (15. März Congress Halle) sind jedenfalls kurzfristig abgesagt worden. Der Grund klingt durchaus ein wenig kurios. Als Ursache für die Absage nennt die zuständige Konzertagentur nämlich den Erfolg, den O'Sullivan derzeit mit seinem aktuellen Album "Gilbertville“ in Irland und Großbritannien habe.  Bedingt dadurch würden sich "kurzfristige unvorhersehbare Promotion-Verpflichtungen“ ergeben, welche es erforderlich gemacht hätten, "die gesamte Terminplanung neu um strukturieren“, so die Agentur weiter. Nachholtermine für die beiden ausgefallenen Konzerte gibt es momentan keine. Für bereits gekaufte Karten wird das Geld zurück erstattet. Der nächste und bis dato einzige offizielle Konzerttermin in Deutschland, der  auch auf der Internetseite des Künstlers angegeben ist, wäre der 29. Juli 2011 in Mönchengladbach auf Schloss Rheydt (siehe hier).

Gilbert O'Sullivan war vor allem in den 70er und frühen 80er Jahren regelmäßig in den internationalen Hitparaden vertreten. Viele seiner Titel wie "Alone Again (Naturally)“, "Matrimony”, "Clair”, "Get Down” oder "What’s In A Kiss” werden bis heute überall auf der Welt im Radio rauf- und runter gespielt. Das aktuelle Album "Gilbertville“ ist seit dem Februar 2011 auf dem Markt.

Donnerstag, 24. Februar 2011

KINO - TRUE GRIT

wj Aurich. Das erste Mal ist das auf dem gleichnamigen Roman von Charles Portis basierende „True Grit“ 1968 verfilmt worden. „Der Marshal“ - so der deutsche Titel – wurde seinerzeit verkörpert von John Wayne, der dafür 1970 einen „Oscar“ als bester Hauptdarsteller erhielt. Gute 40 Jahre später haben sich Ethan und Joen Coen („The Big Lebowski", No Country for Old Men“) erneut an den Stoff herangewagt und einmal mehr ihre Ausnahmestellung bewiesen. Die Geschichte um einen trunksüchtigen Sheriff, dessen Leben plötzlich wieder einen Sinn bekommt, als ein 14-jährigen Mädchen ihn engagiert, um den Mord ihres Vaters zu rächen, ist bei den bald anstehenden „Academy Awards“ in zehn Kategorien für die begehrte „Oscar“-Trophäe nominiert.

Die Coen-Brüder garantieren einmal mehr großes Kino
(Kinostart: 24. Februar 2011. Trailer: Paramount Pictures)

Dienstag, 22. Februar 2011

Wolfgang Petersen wird 70

Vom "Reifezeugnis" über "Das Boot" bis hin zu "Troja"
wj Hollywood. Seine letzten sechs Kinofilme haben allesamt deutlich über 100 Millionen Dollar eingespielt. Damit hat sich Wolfgang Petersen (siehe Foto r., mit Brad Pitt bei den Dreharbeiten zu "Troja") selbst im gnadenlos schnelllebigen Hollywood viel Respekt und Anerkennung verschafft. Anlässlich des 70. Geburtstags des Filmemachers lassen wir noch einmal die wichtigsten Stationen einer beispiellosen Karriere Revue passieren.

Wolfgang Petersen wird am 14. März 1941 als Sohn eines Schiffsmaklers in Emden geboren. Die meiste Zeit während des Zweiten Weltkrieges verbringt er in Mecklenburg-Vorpommern. Nach Kriegsende kehrt die Familie zurück in die ostfriesische Heimat und lässt ich ab 1950 in Hamburg nieder. Bereits als Schüler experimentiert Wolfgang mit einer 8-mm-Kamera und dreht seine ersten Filme. Beruflich zieht es ihn anschließend zunächst in die Theaterwelt. Von 1960 bis 1964 ist er als Regieassistent tätig. 1965 beginnt er ein Theaterstudium, arbeitet nebenher als Schauspieler und inszeniert auch selber Stücke. 1966 wechselt Petersen an die kurz zuvor eröffnete Berliner Film- und Fernsehakademie. Sein Abschlussfilm „Ich werde dich töten, Wolf“ über eine Frau, die ihren untreuen Freund ermorden will und sich auf der Zugfahrt in Rückblenden an die Vorgeschichte erinnert, gerät zu einem packenden Drama mit buchstäblich nachhaltigen Folgen. Der NDR erkennt das Potenzial des aufstrebenden Regietalents und engagiert Petersen für eine frisch aus der Taufe gehobene Krimi-Reihe namens „Tatort“. Am 13. Juni 1971 feiert der von Klaus Schwarzkopf verkörperte Kieler Kommissar Finke sein Bildschirmdebüt. 
(Den kompletten Karriererückblick gibt es im Ostfrieslandmagazin Ausgabe 3/2011 nachzulesen. Foto: Warner Bros.)

Donnerstag, 17. Februar 2011

KINO - FREUNDSCHAFT PLUS

wj Aurich. Sex ohne Liebe – kann so etwas überhaupt richtig funktionieren? In seinem neuesten Streifen „Freundschaft plus“ versucht Regisseur-Altmeister Ivan Reitman („Ghostbusters“) dieser Frage einmal mehr auf den Grund zu gehen. Seine beiden Hauptdarsteller Natalie Portman und Ashton Kutcher kriegen es zwar letztlich nicht auf die Reihe. Aber ihr „Scheitern“ ist für den neutralen Beobachter dennoch eine mehr als kurzweilige Angelegenheit.

Für Frauen wie Männer gleichermaßen unterhaltsam
(Filmstart: 17. Februar 2011. Trailer: Paramount Pictures)

Freitag, 11. Februar 2011

KINO - GULLIVERS REISEN

wj Aurich. Die ursprünglich im 18. Jahrhundert erschienenen Bücher über „Gullivers Reisen“ zählen längst zu den Klassikern der Weltliteratur. Regisseur Rob Letterman („Monsters vs. Aliens“) hat das Werk des irischen Schriftstellers Jonathan Swift als Vorlage für seinen neuesten Kinofilm genommen. Die Hauptrolle spielt Comedian Jack Black („School of Rock“). Den verschlägt es über eine Reise zum Bermuda-Dreieck ins mysteriöse Miniaturland Liliput. Nachdem die Bewohner ihn dort zunächst gefangen genommen haben, gewinnt er allmählich ihr Vertrauen und versucht sie für seinen coolen New Yorker Lebensstil zu begeistern.

Mehr kleingeistiger Klamauk denn großartiger Humor
(Kinostart: 10. Februar  2011. Trailer: 20th Century Fox)

Donnerstag, 3. Februar 2011

KINO - KOKOWÄÄH

wj Aurich. „Coq au vin“ heißt ein beliebtes französisches Nationalgericht. Deutsch ausgesprochen würde sich das wohl ungefähr wie „Kokowääh anhören. Genauso lautet auch der Titel der neuesten Komödie von und mit Til Schweiger. Er spielt darin den Drehbuchautor Henry. Dem gelingt der „Hahn in Wein“ zwar stets exzellent. Aber ansonsten bekommt der Mann herzlich wenig auf die Reihe. Dass er für die Arbeit an einer Bestsellerverfilmung ausgerechnet mit seiner Ex-Freundin kooperieren und sich zudem um eine aus einem One-Night-Stand resultierende plötzlich aufgetauchte achtjährige Tochter kümmern muss, scheint ihn zunächst hoffnungslos zu überfordern.

Leichte Kinokost ausgesprochen sympathisch serviert
(Kinostart: 03. Februar 2011. Trailer: Warner.)