Samstag, 28. Mai 2011

"Three Yard Foxes" siegreich

Quartett gewinnt "Auswärtsspiel"
wj Bremen. Die Gewinner beim Bandwettbewerb "Omas Auswärtsspiel" heißen "Three Yard Foxes". Das Quartett aus Osterholz-Scharmbeck setzte sich in einem Contest, der am vergangenen Freitag im Bremer "Tower Musikclub" über die Bühne ging, gegen die beiden Bremer Bands "Jean Paul Moustache" und "Fucking in Champagne" durch. Dank ihres Siegs, der per Publikumsentscheid ermittelt wurde, darf die Gruppe nun im Sommer beim "Omas Teich Festival" in Großefehn auftreten.

Freitag, 27. Mai 2011

9. Auricher "Filmklappe"

Horror, Rohkost und ganz viel Herzblut
wj Aurich. Ob Horror, Trickfilm, Action, Dokumentation oder romantische "Love-Story“ - bei der neunten Auflage des Nachwuchswettbewerbes "Filmklappe“ konnten Schülerinnen und Schüler aus Ostfriesland und Umgebung wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis stellen, was sie als Schauspieler, Regisseure, mit der Kamera und am Schneidetisch auf dem Kasten haben. Am Freitag fand im Kino des Auricher Carolinenhofes die offizielle Preisverleihung statt. Insgesamt waren in diesem Jahr 54 Kurzfilmbeiträge eingereicht worden. Daraus kürte eine Fachjury Preisträger in fünf Kategorien. Darüber hinaus wurden zwei Sonderpreise vergeben.

Folgende Beiträge wurden prämiert:

FÖRDERSCHULEN
1. Preis "Herzblut" (Förderschule KME Aurich), 2. Preis "Streitschlichter" (Pestalozzischule Varrel), 2. Preis "Masken der Gewalt" (Heinz-Neukäter-Schule Roffhausen)

KINDERGARTEN/GRUNDSCHULE
1. Preis "Zuckeralarm" (Finkenburgschule, Außenstelle Willen), 2. Preis "Das Katastrophentier" (Kunstschule "miraculum" Aurich)

SEKUNDARBEREICH 5. bis 7. KLASSE
1. Preis "Eulensteins dunkle Seite" (KGS Rastede), 2. Preis "Fionas Date" (Mariengymnasium Jever)

SEKUNDARBEREICH 8. bis 10. KLASSE
1. Preis "NOW" (Gymnasium Brake), 2. Preis "Woran wir glauben" (Gymnasium Aurich), 2. Preis "The End of the World" (Haupt- und Realschule Obenstrohe)

SEKUNDARBEREICH 11. bis 12. KLASSE
1. Preis (nicht vergeben), 2. Preis "Alt aber nicht dumm" (BBS Leer)

SONDERPREISE für Dokumentation (IGS Aurich West) und Vielfältigkeit (Samira Rieker, Jade Gymnasium Wilhelmshaven)
(Ausführlicher Bericht über die Preisverleihung im Ostfriesischen Kurier vom 28. Mai 2011)


 

Mittwoch, 25. Mai 2011

KINO - WER IST HANNA?

wj Aurich. Dass Teenager in eine Sinnkrise geraten und sich fragen, wer sie eigentlich sind, ist an und für sich nichts Ungewöhnliches. In dem Action-Thriller „Wer ist Hanna?“ liegt die Sache dann aber doch etwas anders. Saoirse Ronan („Abbitte“, „In meinem Himmel“) spielt darin ein 16-jähriges Mädchen, das bereits in jungen Jahren vom Vater zu einem Profi-Killer ausgebildet wird. Hanna soll den Tod ihrer Mutter rächen und eine dafür verantwortliche CIA-Agentin ausschalten. Daraus entspinnt sich eine mörderische Jagd, die kreuz und quer durch ganz Europa führt…

Prima choreographierte Action und tolle Hauptdarstellerin
(Kinostart: 26. Mai 2011. Trailer: Sony) 
Kino-Finder: Wo läuft dieser Film?

Dienstag, 24. Mai 2011

Auswärtsspiel für "Omas Teich"

Drei Bremer Bands wollen nach Ostfriesland
wj Bremen/Großefehn. Unter dem Motto „Omas Auswärtsspiel“ werden am Freitag, 27. Mai 2011 im „Tower Musikclub“ in Bremen die drei Gruppen „Jean Paul Moustache“, „Three Yard Foxes“ sowie „Fucking in Champagne“ in einem „Contest“ gegeneinander antreten. Dem Gewinner winkt ein Auftritt im Sommer beim „Omas Teich Festival“ in Großefehn.

„Im vergangenen Jahr haben die Tower-Diskjockeys bei der After-Show-Party unser Publikum ganz schön ins Schwitzen gebracht“, erklärt Dennis Hicken, Pressesprecher vom „Omas Teich“-Festival-Veranstalter „Lake Entertainment“ die näheren Beweggründe dafür, das „Oma Auswärtsspiel“ ausgerechnet im Bremer „Tower Musikclub“ durchzuführen.

Passend zum musikalischen Umfeld des ostfriesischen Festivals tendieren alle drei am Freitag teilnehmenden Bands generell in den Bereich des Independent-Rock. „Jean Paul Moustache“ (siehe Foto) setzen dabei vorrangig auf dichte und sphärische Klänge, die von voluminösen und breiten Gitarrenwänden getragen werden. Und mit diesem Konzept fahren die Bremer absolut hervorragend. Nicht von ungefähr durfte das Trio u.a. als Vorgruppe der durch einen Film des amerikanischen Kult-Regisseurs Quentin Tarantino bekannt gewordenen Band „Tito & Tarantula“ spielen.

Deutlich poppiger präsentieren sich hingegen „Three Yard Foxes“. Deren melodiöser Rock hat aber auch schon für einige Furore innerhalb und außerhalb der Bremer-Szene gesorgt. Obwohl erst 2010 gegründet, feierte das Quartett aus Osterholz-Scharmbeck kürzlich einen Sieg bei einem lokalen Nachwuchswettbewerb.

Ebenfalls bereits bei einem Nachwuchswettbewerb gewonnen haben „Fucking in Champagne“. Der Spaßfaktor spielt für die Bremer offensichtlich nicht nur hinsichtlich ihrer Namensgebung eine große Rolle. So beschreiben sie ihre Musik auf ihrer Homepage selber als „Soul“, weisen jedoch unter dem Strich eigentlich eher etliche Querbezüge zum klassischen Punk von Gruppen à la „Ramones“, „Clash“ „Toten Hosen“ usw. auf.

Welche der drei Bands am Freitag, 27. Mai 2011 das „Oma Auswärtsspiel“ im „Tower Musikclub“ gewinnen und dann Ende Juli in Ostfriesland auf dem „Omas Teich Festival“ auftreten wird, soll das Publikum entscheiden. Und damit die Stimmenauszählung und –vergabe nicht zu langweilig gerät, gibt es als kleine Zugabe zusätzlich einen Live-Auftritt der Oberhausener Ska-Punk-Formation „Sondaschule“. Einlass für „Omas Auswärtsspiel“ ist ab 19 Uhr. 

Refuse Festival "Electronic meets Rock"

Klangvoller Mix aus House und Rock
wj Upgant-Schott. Die Zeiten, in denen Techno- und Rock-Fans am liebsten einen breiten Bogen umeinander gemacht haben, sind längst vorbei. Deswegen geht heute vieles, was früher vermutlich undenkbar gewesen wäre. Eine exzellentes Beispiel dafür ist das „Refuse Festival“, das am Sonnabend, 28. Mai 2011 auf dem Gelände Groß Buschhaus in Upgant-Schott über die Bühne gehen wird. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Electronic meets Rock“ und bietet einen spannenden Mix aus DJ-Kultur und Rock-Klängen. Mit von der Party sein werden die Diskjockeys Tom Schön (siehe Foto, privat), Fresh, Jonthek und "Schallwellen" sowie die Rockbands „Hi Ro“ und „Circus Ivory“

„Das wird das wohl einzigartigste Open-Air-Festival, das Ostfriesland gesehen hat“, sagen die Organisatoren Tom Buschmann aus Upgant-Schott und Bennoss Benares, der in Norden geboren wurde und in Greetsiel aufgewachsen ist. Das Selbstbewusstsein der Veranstalter kommt nicht von ungefähr. Als einen der Diskjockeys konnten sie nämlich den in der Szene als „Electronic House Rebel“ außerordentlich geschätzten Tom Schön verpflichten. Sonst normalerweise in ausgewählten Clubs in Köln, Berlin oder anderen europäischen Metropolen unterwegs, wird der für seine typisch treibenden House-Rhythmen bekannte DJ nun zur Abwechslung einmal in Ostfriesland für korrekte Party-Laune sorgen..

Genau das hat sich sicherlich auch der 33-jährige Frankfurter Nick W. alias DJ-Fresh für sein Gastspiel im hohen Norden vorgenommen. Das Repertoire des Hessen erstreckt sich von progressiver House-Musik über Minimal und Techno bis hin „zu allem, was wie eine Bombe einschlägt“, wie es im Pressetext von DJ Fresh heißt. „Das ergibt mit feinsten Beats auf höchstem Niveau ein Sound-Angebot erster Güte, welches schon so manche Kinn vor Begeisterung den Boden unter den Füßen weggleiten ließ.“ Komplettiert wird das Feld der Plattenaufleger an diesem Abend durch DJ Jonhtek, einer vielversprechenden Neuentdeckung aus dem fernen Portugal sowie Bennoss Benares selber. Der Ostfriese ist inzwischen nach Hamburg gezogen und hat sich dort unter dem Namen „Schallwellen“ binnen kürzester Zeit einen exzellenten Ruf als Discjockey in der House- und Electro-Szene erarbeitet.

Den Rock-Fans wird beim „Refuse Festival“ die aufstrebende Hamburger HipHop-Formation „Hi-Ro“ ordentlich was auf die Ohren geben. Ihre Musik bezeichnen die Hanseaten als „Rap City Rock“. Soundmäßig als konsequente Weiterentwicklung und zeitgemäße Form von Crossover gedacht, klingen die Songs neu und geben einem trotzdem das Gefühl, gute alte Bekannte wie zum Beispiel „Limp Bizkit“ wiederzutreffen. Gleiches gilt für die Texte, die sich mit den Alltagssorgen und dem Kampf um Liebe und Anerkennung in einer sich stetig rasanter entwickelnden Gesellschaft auseinander setzen. Ebenfalls ein rockmusikalischer Leckerbissen verspricht der Auftritt von „Circus Ivory“ zu werden. Die Independent-Rocker aus Leer haben in der Vergangenheit bereits die hochkarätig besetzte Jury eines NDR-Nachwuchswettbewerbes überzeugt und schafften hier immerhin den Sprung in die Runde der letzten fünf Finalteilnehmer.

Abgerundet wird das „Refuse Festival“ durch eine Reihe lustiger Aktionen wie zum Beispiel Verlosungen und 50 Liter Freibier. Die Veranstaltung auf dem Gelände Groß Buschhaus, Wirdumer Straße 4 in Upgant-Schott steigt am Sonnabend, 28. Mai 2011. Los geht es schon um 17.30 Uhr. Der Eintritt kostet 20 Euro. Ein Hinweis für alle, die auf dem auf dem Gelände übernachten möchten: Stellplätze für Zelte und Wohnmobile sind laut Aussage der Organisatoren reichlich vorhanden.
(Auszug veröffentlicht im Heimatblatt Aurich vom 25. Mai 2011)

"Cats TV" live bei Meta

Norddeutscher Klassiker der 80er
wj Norddeich. Ihre größten Erfolge feierten „Cats TV“ zwar vor allem in den frühen 80er Jahren. Mit dem seinerzeit recht inflationär verwendeten Etikett „Neue Deutsche Welle“ haben sie aber bis heute nie so richtig etwas anfangen können. Seit ungefähr einem Jahr hat sich die Gruppe neu reformiert und geht jetzt wieder auf Tournee. Eine ihrer Stationen ist „Metas Musikschuppen“ in Norddeich, wo „Cats TV“ am kommenden Freitag, 27. Mai 2011 auftreten werden (Foto: catstv).
(Kompletter Artikel im Heimatblatt Aurich vom 25. Mai 2011)

Montag, 23. Mai 2011

"Hurricane Dean" rockt Ostfriesland

Emsländer gewinnen "Ostfriesland rockt 2011"
wj Großefehn. Der Sieg bei "Ostfriesland rockt" geht 2011 ins Emsland. In einer laut Angabe der Organisatoren äußerst "engen Entscheidung" behielt die Papenburger Formation "Hurricane Dean" (siehe Foto: privat) gegenüber der zweitplatzierten Gruppe "Voodoolectric" aus Aurich knapp die Oberhand. Bei der Veranstaltung, die in diesem Jahr in "Decker's Disco" in Ostgroßefehn stattfand, waren insgesamt fünf Nachwuchsbands am Start. Die Gewinner wurden per Publikumsentscheid ermittelt. Zur Belohnung dürfen "Hurricane Dean" nun im Sommer beim "Omas Teich Festival" in Großefehn auftreten.



Freitag, 20. Mai 2011

KINO - PIRATES OF THE CARRIBEAN - FREMDE GEZEITEN

wj Aurich. Das Leinwandspektakel „Pirates of the Carribean“ geht in die vierte Runde. Johnny Depp alias Captain Jack Sparrow bekommt es dieses Mal unter anderem mit Penelope Cruz zu tun. Und das ist nicht die einzige Veränderung. Wohl aufgrund der eher mäßigen Kritikerreaktionen auf den zweiten und dritten Teil wurde der bisherige Regisseur Gore Verbinsky durch Rob Marshall („Chicago“) ersetzt. Als Grundlage für seine Geschichte, in der es um die Suche nach einem sagenumwobenen Jungbrunnen geht, wählte er den 1988 erschienenen Fantasy-Roman „On Stranger Tides“. 

Obwohl besser als Teil 3 regiert immer noch viel Mittelmaß
(Kinostart: 19. Mai 2011. Trailer: Disney.)

Mittwoch, 18. Mai 2011

"Ostfriesland rockt" 2011

Endspurt um die letzten Plätze bei „Omas Teich“
wj Großefehn. Mit den britischen Chart-Stürmern „The Editors“ und der Deutschrock-Formation „Wir sind Helden“ haben die Veranstalter vom „Omas Teich Festival“ auch für dieses Jahr wieder zwei hochkarätige Top-Bands verpflichten können. Von den 32 Gruppen, die am 29. und 30. Juli 2011 in Großefehn auftreten sollen, fehlen noch drei Teilnehmer. Sie werden im Verlaufe der nächsten Wochen in drei Wettbewerben in Ostfriesland und Bremen ermittelt. Die erste dieser Qualifikationsrunden geht am Freitag, 20. Juli 2011 unter dem Motto „Ostfriesland rockt“ in „Deckers Disco“ in Ostgroßefehn über die Bühne. Insgesamt werden dort fünf Bands gegeneinander antreten.

Aus Leer kommen „No Time to Collapse“ oder auch kurz „NTTC“ genannt. Kurioserweise hatte die Band ausgerechnet für den 20. Mai 2011 ursprünglich im Jugendzentrum Phönix in Moormerland eine Release-Party für ihr Debütalbum „Face of Thoughts“ angesetzt. Jetzt werden die neuen Songs gleich zur Nagelprobe für die Qualifikation zum Auftritt bei „Omas Teich“. Stilistisch bewegt sich das Leeraner Quartett im Fahrwasser des Alternative-Rock, den sie nach eigenem Bekunden mit Post-Hardcore- und Screamo-Elementen anreichern.

Als „enorm rifforientierten und mitgrökompatiblen Neo-Garage-Sound“ beschreibt das Fanzine „Ox“ die Musik von „Calamari Sidetrip“. Das Trio aus Bremen, das seit 2006 besteht, vermischt durch Rock der 60er und 70er Jahre inspirierte Alternative– und Punk-Einflüsse, die sie zu einem eigenständigen Stil verarbeitet haben. Die neueste EP des hanseatischen Dreierpacks heißt „Strobe Light Impressions“ und ist seit März 2011 auf dem Markt.

Ebenfalls stark beeinflusst vom Rock der 60er und 70er Jahre sind „Voodoolectric“ aus Aurich. Allerdings tummeln sie sich mehr in psychedelisch bis bluesig angehauchten Gefilden und lassen zudem auch gerne ein paar jazzige Noten anklingen. Dieser Mix ist bereits wettbewerbserprobt, und das mit großem Erfolg. Im vergangenen Jahr konnten die Ostfriesen den „Local Vision Contest“-Bandwettbewerb im Auricher Jugendzentrum „Schlachthof“ gewinnen.

Nicht nur vom Namen her ausgesprochen stürmisch präsentieren sich „Hurricane Dean“ aus Papenburg. „Um einen Hurrikan kraftvoll und trotzdem schön klingen zu lassen, verpacken wir ihn in einen Koffer und gehen damit auf reisen", bringen die Emsländer in einer Selbstdarstellung ihr von alternativem und neo-progressivem Rock geprägtes musikalisches Konzept kurz und knapp auf den Punkt.

Parktisch ein Heimspiel haben werden „Until the Moment Comes“ (siehe Foto oben). Denn das Quintett kommt aus Großefehn. Gefunden haben sich die fünf Jungens bei einer Jam-Session, die im Dezember 2009 stattfand. Trotz verschiedener Musikgeschmäcker entwickelte man schnell einen gemeinsamen Nenner, der sich zum einen bei härteren Gangarten wie z.B. Metalcore bedient, zum anderen aber ebenso immer wieder eingängigen Gesangspassagen und melodischen Gitarrenriffs genügend Raum gibt.

Der Gewinner von „Ostfriesland rockt“, dem dann der begehrte Auftritt im Juli bei „Omas Teich“ winkt, wird per Publikumsentscheid ermittelt. Beginn der Veranstaltung am 20. Mai 2011 in „Decker’s Disco“ ist um 20 Uhr (Einlass 19:00 Uhr). Weitere Informationen gibt es im Netz unter der Adresse: www.lake-entertainment.de.
(Heimatblatt Aurich und Emden, 18. Mai 2011)

Samstag, 14. Mai 2011

ESC-Beiträge aus Ostfriesland und Umgebung

Boogie - Ohrwurm - Techno-Hammer
wj Düsseldorf. Am Sonnabend, 14. Mai 2011 geht in Düsseldorf zum 56. Mal das Finale des „Eurovision Song Contest“ (ESC) über die Bühne. Innerhalb der langjährigen Geschichte des Wettbewerbs gibt es ein paar interessante Querbezüge zur Region Ostfriesland, Wilhelmshaven und Oldenburg. Ein kleiner Streifzug von Lale Andersen über Hannes Flesner bis hin zu „Scooter“ (siehe Foto).
(Vollständiger Artikel im Anzeiger für Harlingerland und im Jeverschen Wochenblatt vom 14. Mai 2011)

Dienstag, 10. Mai 2011

INTERVIEW mit Bernd Begemann

"Wenn man ein Lied einmal hört, gehört es einem"
wj Aurich/Hamburg. Sein erstes eigenes Lied verfasste er um 1970 im zarten Alter von sieben Jahren, als ihm während einer Autofahrt schlecht wurde. Seit 1987 veröffentlicht Bernd Begemann regelmäßig Tonträger und gilt inzwischen längst als einer der profiliertesten deutschsprachigen Songschreiber. Am Sonnabend, 14. Mai 2011 gibt er im Auricher Jugendzentrum „Schlachthof“ ein Solo-Konzert und stand aus diesem Anlass im folgenden Interview Rede und Antwort.

Frage: Was ist Ihnen wichtiger: Text oder die Musik? 
Bernd Begemann: Mir geht es schon um die Einheit von Text und Musik. Wenn mir die Worte wichtiger wären als die Musik, wäre ich ja Schriftsteller geworden. Was ich an Liedern so phantastisch finde, ist die Möglichkeit, die Worte zu färben, sie zu betonen und ihnen ein Gesicht zu verleihen. Außerdem gefällt mir an Liedern, dass sie praktisch gratis sind. Sie sind die demokratischste Kunstform überhaupt. Wenn man ein Lied einmal hört, dann gehört es einem. Es kann einen für immer begleiten. Bei Filmen muss ich erst eine Eintrittskarte lösen oder mir die DVD besorgen. Filme kann man sich auch nicht so oft angucken. Manche werden schon beim zweiten oder dritten Mal langweilig. Ein Lied hingegen kann ich hunderte Male hören, und es klingt sogar mit jedem Mal besser.

Frage: Wie setzen Sie das konkret musikalisch um? 
Begemann: Ich habe einerseits eine halb-akustische E-Gitarre, setze aber anderseits auch Playback, „Beatbox“ und dergleichen ein. Grundsätzlich lehne ich zunächst einmal überhaupt nichts ab, weil ich der Meinung bin, dass bestimmte „Reinheitsgebote“ das Letzte sind, was der Musik gut tun würde.
(Heimatblatt,11. Mai 2011, kompletter Artikel als PDF-Download)

Montag, 9. Mai 2011

KINO - METROPOLIS

wj Aurich. Das expressionistische SciFi-Epos „Metropolis“ gilt als eines der besten Kinofilme, die jemals in Deutschland gedreht worden sind. 2001 wurde es als erster Film überhaupt ins UNESCO Weltdokumentenerbe aufgenommen. Dabei fiel das Meisterwerk von Regisseur Fritz Lang unmittelbar nach seiner Premiere im Januar 1927 sowohl bei Kritikern als auch beim Publikum durch. Als Konsequenz wurde der Streifen daraufhin stark gekürzt. Die meisten der vermeintlich überflüssigen Szenen blieben lange verschollen. Dank einer Filmkopie aus einem Museum in Buenos Aires konnte die Originalfassung nun fast komplett wiederhergestellt werden. Diese restaurierte Fassung kommt jetzt noch einmal in die Kinos.

Trotz hohen Alters nach wie vor einfach nur gigantisch gut
(Kinostart: 12. Mai 2011. Trailer: Warner Bros.)