Mittwoch, 31. August 2011

KINO - KILL THE BOSS


wj Aurich. Eines Abends stellen drei Freunde bei ein paar Bier fest, dass ihr Leben ohne ihre Chefs wesentlich einfacher wäre. Weil eine Kündigung aufgrund der angespannten Situation auf dem Arbeitsmarkt für sie nicht in Frage kommt, sehen sie nur einen Ausweg. Sie müssen ihre verhassten Vorgesetzten ermorden. Ab jetzt heißt die Devise deswegen: „Kill the Boss“. Allerdings ist so etwas leichter gesagt als getan.....

Schwarzer Humor serviert von gut aufgelegten Darstellern
(Kinostart: 01.September 2011. Trailer: Warner Bros.) 
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Dienstag, 30. August 2011

AOK Ostfriesland: Gesunde Bilanz

AOK verspricht: "Auch 2012 keine Zusatzbeiträge"
wj Aurich. Die Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK) in Ostfriesland freut sich über ein hervorragendes Geschäftsjahr mit solidem Haushalt und wachsenden Mitgliederzahlen. Von dieser positiven Entwicklung sollen die Mitglieder profitieren. „Für 2012 wird es keinen Zusatzbeitrag geben“, versicherte AOK-Regionaldirektor Norbert Hemken (siehe Foto rechts, neben ihm Marketingleiter Eckhard Hagedorn) bei einem Pressegespräch, das am Dienstag im AOK-Servicezentrum in Aurich stattfand. Selbst für 2013 möchte Hemken den Zusatzbeitrag nach Möglichkeit tunlichst vermeiden, „sofern die Politik das zulässt“, so der AOK-Regionaldirektor.
Ausführlicher Bericht in der Emder Zeitung vom 31.08.2011

Montag, 29. August 2011

"Jokes" Zirkuszelt eingeweiht

Neues Domizil für Bremer Zirkusschule
wj Bremen. 2011 hat die Bremer „Circusschule Jokes“ allen Grund zum Feiern. Vor genau zehn Jahren wurde dem Verein die Gemeinnützigkeit zuerkannt. Und jetzt hat man sogar ein eigenes Zirkuszelt. Am vergangenen Wochenende fand an der Wilhelm-Kaisen-Schule in Huckelriede die offizielle Einweihung des neuen Domizils statt
(Auführlicher Bericht in der Kreiszeitung vom 30. August 2011)

Samstag, 27. August 2011

Ostfriesenwitze in der New York Times

Auf der Spur der "East Frisia Jokes"
wj New York/Ostfriesland. „Warum tragen die Ostfriesen Holzschuhe? Damit sie sich beim Grasen nicht in die Zehen beißen.“ Dieser Ostfriesenwitz ging buchstäblich um die Welt. Unter anderem erschien er nämlich in der renommierten „New York Times“. Abgedruckt war er dort im August 1971. Damals befand sich in Deutschland die Ostfriesenwitze-Welle gerade auf dem Höhepunkt. „New York Times“-Korrespondent David Binder reiste extra nach Ostfriesland, um sich vor Ort ein Bild zu machen, ob die Kühe hier denn tatsächlich hübscher als die Mädchen sind. Was er damals nicht ahnte: Eine heiße Spur auf der Suche nach den Ursprüngen der Ostfriesenwitze führt in die USA.
Ausführlicher Bericht im Jeverschen Wochenblatt und im Anzeiger für Harlingerland vom 27. August 2011.

Donnerstag, 25. August 2011

Kunstkalender 2012 Landschaftliche Brandkasse

Vergessenen ostfriesischen Künstler wiederentdeckt
wj Aurich. Ostfriesische Kultur zu fördern und zu bewahren, das hat sich die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse auf ihre Fahne geschrieben. Ein wichtiger Baustein ist der in Kooperation mit der Ostfriesischen Landschaft erstellte alljährliche Kunstkalender. Jetzt gerade ist die Ausgabe für das Jahr 2012 druckfrisch erschienen. Die Bildmotive darin stammen dieses Mal von dem heute weitgehend in Vergessenheit geratenen Maler Jann Jakob Stein (siehe Foto unten: privat), der 1898 in Upgant-Schott geboren wurde und von 1923 bis 1939 in Westerende als Lehrer, Chorleiter und Organist gewirkt hat.
 Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 26. August 2011

Mittwoch, 24. August 2011

Ministerin auf Stippvisite in Aurich

Endlich hat es dann doch einmal geklappt
wj Aurich. Nach mehreren vergeblichen Anläufen hat es die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur Johanna Wanka (CDU) am vergangenen Mittwochvormittag endlich geschafft, der Ostfriesischen Landschaft in Aurich ihren offiziellen Antrittsbesuch abzustatten. Beinahe wäre auch dieser sehr kurzfristig zustande gekommene Termin ins Wasser gefallen. Landschaftspräsident Helmut Collmann, der derzeit mit seiner Gattin auf Borkum Urlaub macht, musste extra einen Flieger nehmen und konnte wegen der diesigen Wetterlage erst mit gehöriger Verspätung in Emden landen.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 25. August 2011

Aurich startet Guinness-Weltrekordversuch

Mit Bauchstreicheln und Kopftätscheln zum Rekord
wj Aurich. Einen auf den ersten Blick etwas kurios anmutenden Weltrekordversuch hat sich das Centermanagement des Carolinenhofs vorgenommen. Am 17. September 2011 sollen sich gegen 10.30 Uhr möglichst viele Leute vor dem Auricher Einkaufszentrum einfinden, um sich eine Minute lang gleichzeitig den Bauch zu streicheln und den Kopf zu tätscheln (siehe Foto oben: PR). Tatsächlich existiert eine solche „Diszplin“, und zwar im berühmt-berüchtigten „Guinness Buch der Rekorde“.
Ausführlicher Bericht im Sonntagsblatt vom 28. August 2011

Duo Burstein & Legnani

Perfekte Symbiose zwischen Cello und Gitarre
wj Jever/Leer/Aurich. Cello und Gitarre – das ist im Konzertalltag eine eher ungewöhnliche Konstellation. Ariana Burstein und Roberto Legnani haben sich aber ganz bewusst für genau diese Instrumentenkombination entschieden und feiern damit seit nunmehr 15 Jahren viele internationale Erfolge. Am Sonntag, 28. August 2011 gastiert das Duo zunächst im Jeveraner Rathaus (Konzertbeginn um 11 Uhr) und dann im Kulturspeicher Leer (Konzertbeginn um 20 Uhr). Am darauf folgenden Montag, 29. August 2011 werden die zwei in der Auricher Stadtbibliothek auftreten (Konzertbeginn um 20 Uhr).
Ausführlicher Vorbericht im Heimatblatt Aurich und Emden vom 24. August 2011. Foto Pressebüro Cunningham

Dienstag, 23. August 2011

4. Niedersachsen Filmklappe

Ein ostfriesisches Erfolgsmodell macht Schule
wj Aurich. Was einst als regionales Schulprojekt in Ostfriesland begann, hat sich inzwischen auch auf Landesebene fest etabliert. Zum nunmehr vierten Mal wird am 28. September 2011 die „Niedersachsen Filmklappe“ vergeben. Rund 2300 Schüler verschiedener Altersstufen haben in diesem Jahr mitgemacht und insgesamt 325 Beiträge eingereicht. 56 Filmbeiträge haben den Sprung in die Endausscheidung geschafft. Aus ihnen wird eine Fachjury die Preisträger ermitteln.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 24. August 2011

Freitag, 19. August 2011

36. Auricher Stadtfest

Auricher sehen sich "mit ihren Stadtfest in Übereinstimmung"
wj Aurich. Die Marke von 100000 Besuchern ist beim diesjährigen Auricher Stadtfest zwar nicht ganz erreicht worden. Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst und sein Organisations-Team äußerten sich auf einer Pressekonferenz am Sonntag aber dennoch zufrieden über den Verlauf. Grundsätzlich würden sich die Auricher mit „ihrem Stadtfest in Übereinstimmung sehen“, so das insgesamt positive Fazit des Auricher Bürgermeisters.
Ausführlicher Bericht in der Emder Zeitung vom  22. August 2011

Donnerstag, 18. August 2011

OLB Musik-Camp Nordwest

Jugendherbergen präsentieren Stars zum Anfassen
wj Aurich. Wer hat nicht schon mal davon geträumt, Pop-Stars aus nächster Nähe zu erleben? Der Landesverband Unterweser-Ems des Deutschen Jugendherbergswerkes (DJH) und die Oldenburgische Landesbank (OLB) wollen genau das möglich machen. Unter dem Motto „OLB-Musik-Camp Nordwest“ werden rund ein Jahr lang in 20 norddeutschen Jugendherbergen Musik-Workshops für Jugendliche angeboten. Abends sollen in den Jugendherbergen darüber hinaus noch Live-Konzerte stattfinden. Durchgänging mit dabei sein bei diesen Konzerten werden die Gebrüder Kai (siehe Foto oben) und Thorsten Wingenfelder (Ex-“Fury in the Slaughterhouse“). Zu den weiteren Gästen zählen u.a. Astrid North (Ex-"Cultured Pearls"), Produzent Mousse T., Johannes Strate ("Revolverheld"), Songpoet Bosse und viele andere mehr. Eine komplette Programmübersicht gibt es hier. Darüber hinaus bietet die OLB ein Gewinnspiel, bei dem den Siegern ein exklusives "Meet & Greet"  mit den Stars winkt. 
Ausführlicher Bericht im Sonntagsblatt vom 21. August 2011

Dienstag, 16. August 2011

KINO - MIDNIGHT IN PARIS


wj Aurich. Mit der Verlobten nach Paris zu reisen, das klingt auf den ersten Blick nach einer glänzenden Idee. Doch wenn sie ihre Eltern im Schlepptau hat und dann auch noch der Ex der Angebeteten auftaucht, kann einem das schon mal gewaltig die Laune vermiesen. In Woody Allens romantischer Komödie „Midnight in Paris“ beschließt Protagonist Gil (Owen Wilson) deswegen, lieber für sich alleine durch die Straßen der französischen Hauptstadt zu streifen. Dabei gerät er unverhofft auf eine Zeitreise in die 20er Jahre und trifft höchstpersönlich literarische Hochkaräter wie Gertrude Stein, Ernest Hemingway und andere Vertreter der so genannten „Lost Generation“...

Woodys wunderbare Hommage an Paris und die Lost Generation
(Kinostart: 18. August 2011. Trailer: Concorde) 
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Samstag, 13. August 2011

27. Musikalischer Sommer - Benefizkonzert

Am Ende haben alle Beteiligten gut lachen
wj Aurich. Knapp 2000 Besucher kamen am vergangenen Freitag zu einem Benefizkonzert, das im Rahmen des Musikalischen Sommers in der Auricher Sparkassenarena stattfand. Damit zog die von den Auricher Lions Clubs in dieser Form zum zweiten Mal durchgeführte Veranstaltung rund 400 Besucher mehr als im letzten Jahr. Gelohnt hat sich die Sache nicht nur wegen der stattlichen Einnahmen für den guten Zweck. Die drei Gruppen „Dobrek Bistro“ (Foto oben), „Mellow Melange“ und „Die Akustischen Vier" (Foto unten) boten dem Publikum ein mitreißendes Programm, das wirklich jeden einzelnen Cent des Eintrittsgeldes wert war.
(Ausführlicher Bericht in der Emder Zeitung vom 15. August 2011)

"Kataklysm" live im "Zollhaus"

Melodiöse Songs zu Sperrfeuer-Rhythmen
wj Leer. Sie sind eine der weltweit erfolgreichsten Death-Metal-Bands. Zwischen ihren beiden Festival-Gigs in Wacken und beim „Summer Breeze“ in Dinkelsbühl werden „Katklysm“ einen kleinen Abstecher nach Ostfriesland machen. Am 17. August 2011 gastiert die franko-kanadische Formation im Leeraner Zollhaus. Als Support spielen außerdem „In Signum“ (Bremen/Oldenburg) und „Deathtrip“ (Bremen) sowie „Elegy Remains“ (Emden).
(Ausführlicher Vorbericht im Sonntagsblatt Aurich und Emden vom 14. August 2011. Foto und Video: Nuclear Blast)

Donnerstag, 11. August 2011

INTERVIEW mit Bushido

"Mein Erfolg gibt mir recht!"
wj Berlin/Aurich. Einerseits gilt er vielen nach wie vor als Skandal-Rapper. Andererseits zählt er längst zu den erfolgreichsten Künstlern seines Genres in Deutschland. Fakt ist, Anis Mohamed Youssef Ferchichi – besser bekannt unter seinem Pseudonym Bushido – hat sich von ganz unten bis ganz nach oben an die Spitze gekämpft. Anlässlich seiner Tournee, die ihn am 15. Oktober 2011 auch in die Auricher Sparkassenarena führen wird, stand der Deutsch-Rapper im folgenden Interview Rede und Antwort.
Frage: Was steckt konkret hinter dem Namen Bushido?
Bushido: Das stammt ursprünglich von den japanischen Samurai. Übersetzt bedeutet das so viel wie „der Weg des Kriegers“ und beinhaltet verschiedene Tugenden. Darauf gestoßen bin ich am Anfang meiner Karriere in einem Computerspiel. Ich hätte selbst nicht gedacht, dass das rund zwölf Jahre später so prägnant wird. Heute sagt sogar meine Mutter Bushido zu mir.

Frage: Ihr Debüt-Album „Vom Bordstein bis zur Skyline“ aus dem Jahre 2003 ist nach wie vor indiziert. Was ist so böse an diesem Album?
Bushido: Da müssen Sie die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien fragen. Ich selbst finde nicht, dass das meine Texte so schlimm sind. Da habe ich schon wesentlich schlimmere Sachen gehört, die nicht indiziert worden sind. Aber jemand hat sich eben daran gestört und diesen Tonträger angezeigt. Die Bundesprüfstelle hat daraufhin entschieden, dass der Tonträger indiziert wird und Punkt. Wenn ein Tonträger erst einmal auf dem Index landet, kommt der da so leicht nicht mehr wieder runter.

Frage: Was bedeutet das genau? Ist der jetzt verboten?
Bushido: Indiziert heißt eigentlich nur, dass man den Tonträger nicht unter 18 Jahren erwerben darf. Der ist jetzt nicht verboten. Allerdings gibt es in Deutschland keine Vertriebswege, mit dem Tonträger gezielt an über 18-Jährige ausgeliefert werden können. Für den Normalverbraucher bedeutet dies, dass der Tonträger praktisch komplett aus dem Handel verschwindet, obwohl er eigentlich nicht verboten ist. Und so ist das im Moment.

Frage: Haben Sie versucht, etwas dagegen zu unternehmen?
Bushido: Wenn ein Tonträger indiziert wird, dann in der Regel nicht der gesamte Tonträger, sondern nur einzelne Teile oder einige Lieder daraus. Sobald das passiert, ist allerdings der komplette Tonträger im Eimer. Was man machen könnte, wäre eine Wiederveröffentlichung ohne die indizierten Songs. Aber das haben wir in dieser Form nicht gemacht. Stattdessen haben wir versucht, die Texte zu erklären.
(Emder Zeitung vom 13. August 2011 und Sonntagsblatt vom 14. August 2011. Kompletter Artikel als PDF-Download. Foto und Video: ersguterjunge)

Mittwoch, 10. August 2011

KINO - PLANET DER AFFEN: PREVOLUTION

wj Aurich. Der Science-Fiction-Streifen „Planet der Affen“ von 1968 gilt als einer der besten Filme seines Genres. Bis 1974 entstanden vier Fortsetzungen. Nach einer bei Kritikern wie Publikum eher mäßig erfolgreichen Neuverfilmung durch Tim Burton im Jahre 2001 hat sich jetzt Newcomer Rupert Wyatt („The Escapist“) an den Stoff herangewagt. In „Planet der Affen: Prevolution“ erzählt er, wie es dazu kam, dass Affen in der Zukunft die Menschen beherrschen werden. Ausgangspunkt seiner Geschichte ist ein Wissenschaftler, der ein Medikament gegen Alzheimer entwickelt. Als Versuchstier dient ihm unter anderem auch ein junger Schimpanse, den er auf den Namen Cäsar tauft…

Dramaturgisch exzellent inszeniertes Prequel eines Klassikers
(Kinostart: 11. August 2011. Trailer: 20th Century Fox) 
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Montag, 8. August 2011

27. Musikalischer Sommer - Klaus Spencker Trio

Ostfriesischer Saitenvirtuose lässt Jazz-Szene aufhorchen
wj Pewsum/Aurich. Ein Gitarrist, der in einem Trio agiert – das birgt auf den ersten Blick kaum innovatives Potenzial. Erst recht nicht für ein komplexes Genre wie den Jazz. Dennoch gilt Klaus Spencker als Hoffnungsträger innerhalb der deutschen Jazz-Szene. Am Montag, 8. August 2011 gastiert der Saitenvirtuose mit ostfriesischen Wurzeln im Rahmen des Musikalischen Sommers in der Pewsumer Kirche. Beginn des Konzertes ist um 20 Uhr.
(Ausführlicher Vorbericht im Sonntagsblatt vom 7. August 2011. Foto: A. Barkhoff)

Freitag, 5. August 2011

36. AURICHER STADTFEST

"Fest von Aurichern für Auricher" unbedingt fortsetzen
wj Aurich. Macht es Sinn, gut einem Monat nach dem „Tag der Niedersachsen“ das Auricher Stadtfest zu feiern? Für Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst und sein Organisationsteam lag die Antwort von vornherein klar auf der Hand. „Was sich bewährt hat, soll fortgesetzt werden“, sagte Windhorst auf einer Pressekonferenz, die am Freitag im Auricher Rathaus stattfand. So dürfen sich die Besucher der Auricher Innenstadt am 19. und 20. August 2011 wieder auf ein buntes Festprogramm freuen, das für alle Interessen und Altersgruppen etwas zu bieten haben wird.
9 Bühnen mit 30 Band und über 150 Stunden Live-Musik erwarten die Besucher am 19. und 20 August 2011 auf dem Auricher Stadtfest. Am Freitag stellten Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst und sein Organisationsteam im Auricher Rathaus das Programm vor. Wie schon im vergangenen Jahr soll das abendliche Bühnenprogramm an beiden Tagen bereits um 20 Uhr starten. Auch für 2011 heißt das Motto: „Früh kommen, viel erleben“, wie Kai Klein von der Stadt Aurich betonte.
Ausführlicher Bericht im Sonntagsblatt vom 7. August 2011

Mittwoch, 3. August 2011

18. Niedersächsische Frauenmusiktage

Mit Trommeln und E-Gitarren Ostfriesland erobern
wj Bingum. Galt Rock'n'Roll früher als reine Männerdomäne, sind heutzutage Frauen wie z.B. Katy Perry, Lily Allen, Marta Jandová („Die Happy“) oder Doro Pesch (siehe Fotos) den Herren längst ebenbürtig und mindestens genauso tonangebend. In Anlehnung an einen Titel von Punkrock-Lady Nina Hagen könnte man so gesehen treffend formulieren: Vom 10 bis zum 14. August 2011 wird es im Dorfgemeinschaftshaus Bingum „unbeschreiblich weiblich“ zugehen. Dann werden dort nämlich die von der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Rock Niedersachsen in Kooperation mit dem Fachdienst Kultur, der Gleichstellungsbeauftragen und dem Jugendzentrum der Stadt Leer durchgeführten 18. Niedersächsischen Frauenmusiktage über die Bühne gehen. Auf dem Programm stehen in erster Linie verschiedene Workshops und Live-Darbietungen.
(Ausführlicher Bericht im Sonntagsblatt vom 7. August 2011)

Dienstag, 2. August 2011

INTERVIEW mit Mike Krüger

"Die wichtigsten Kritiker sitzen im Publikum"
wj Aurich. Nach rund zehnjähriger Tourneepause treibt es Mike Krüger wieder zurück auf die Bühne. Mit seinem aktuellen Programm „Is' das Kunst oder kann das weg?“ wird er am 27. Oktober ab 20 Uhr in der Verdener Stadthalle live zu sehen und zu hören sein. Aus diesem Anlass stand der im folgenden Interview Rede und Antwort.

Frage: Sie machen einen ausgesprochen bodenständigen Eindruck. Warum haben Sie den doch eher unstetigen Beruf eines Künstlers gewählt?
Mike Krüger: Ich habe Betonbauer gelernt und danach Architektur studiert. Um mein mageres BAföG ein wenig aufzubessern, bin ich in kleinen Clubs aufgetreten, hauptsächlich in „Danny's Pan“ in Hamburg. Irgendwann tauchten dort Leute von einer Plattenfirma auf und meinten, das müsste man mal auf Schallplatte bannen. Diese Platte war zum Glück „Mein Gott Walther“. Anschließend war ich mehr oder weniger vom Studium beurlaubt und habe mich auf Deutschlands Bühnen herumgetrieben. Genau genommen bin ich also eigentlich immer noch beurlaubt.

Frage: Hätten Sie mein einem solchen Erfolg gerechnet?
Krüger: Nie im Leben. Ich habe damals gedacht, wenn sich die Platte einigermaßen verkauft, bräuchte ich in den Semesterferien nicht mehr zu arbeiten und könnte ein bisschen Urlaub machen. Dass die sich so gut verkauft, konnte wirklich kein Mensch ahnen. Wenn das nicht passiert wäre, wäre heute mit Sicherheit Architekt. Von daher hat diese Platte mein Leben doch sehr stark verändert.

Frage: Gab es für Walther ein konkretes Vorbild?
(Ausführliches Interview in der Verdener Aller-Zeitung vom 03. August 2011. Foto: HN PR)



"Plattsounds"-Bandcontest

Niedersachsen sucht plattdeutsche Nachwuchskünstler
wj Hannover/Oldenburg. „Platt ist cool“, meint sogar das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK). Um jungen Leuten den Gebrauch und Umgang mit der niederdeutschen Sprache nahezubringen, veranstaltet das Ministerium derzeit unter dem Motto „Plattsounds“ einen Wettbewerb, an dem Nachwuchsmusiker aus ganz Niedersachsen teilnehmen dürfen. Die eingereichten Beiträge müssen dabei nicht einmal unbedingt zwingend auf Plattdeutsch sein. Für alle Fälle steht nämlich ein Expertenteam parat, das gegenbenenfalls entsprechende „Übersetzungshilfe“ liefern kann. Als ein erfolgreiches Beispiel für ihren Contest nennen die Organisatoren die Hamburger HipHop-Formation "Fettes Brot" (siehe Foto), die in ihren Liedern teilweise auch plattdeutsche Texte verwendet haben. Einsendeschluss für Beiträge zu "Plattsounds" ist der 31. August 2011. Weiter Infos m Netz unter: www.plattsounds.de.
Ausführliche Berichte im Heimatblatt Aurich und Emden vom 3. August 2011
 GEWINNER "PLATTSOUNDS" 2011