Freitag, 25. November 2011

Aktionstag "Nein gegen Gewalt an Frauen"

Flagge zeigen gegen Gewalt an Frauen
wj Aurich. „Jede vierte Frau wird im Laufe ihres Lebens Opfer von Gewalt durch ihren Lebenspartner“, konstatierte der Auricher Landrat Harm Uwe Weber, als er am gestrigen Freitag gemeinsam mit Akteurinnen verschiedener Hilfseinrichtungen und -verbände vor dem Carolinenhof buchstäblich Flagge gegen Gewalt an Frauen zeigte. Die Aktion war einerseits symbolischer Natur, indem nämlich tatsächlich eine Flagge mit der Aufschrift „frei leben – ohne Gewalt“ an einem der Fahnenmasten vor dem Auricher Einkaufszentrum gehisst wurde. Andererseits gab es für interessierte Passanten die Möglichkeit, sich ausführlich über das Thema zu informieren.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 26. November 2011
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Donnerstag, 24. November 2011

Landkreis Aurich verleiht Ehrenamtskarten

Kleiner Dank und Lohn für "unbezahlbare" Arbeit
wj Aurich.Sie machen Telefonseelsorge, sammeln Lebensmittel für Bedürftige oder setzen sich für den Denkmalschutz ein. Allein in Niedersachsen gibt es nach neuesten Berechnungen rund 2,8 Millionen Menschen ab 14 Jahren, die ein Ehrenamt bekleiden. Würde man die Arbeit, die dahinter steckt, in Geld umrechnen, käme ein vermutlich mehrstelliger Millionenbetrag zusammen. Um diesem buchstäblich unbezahlbaren Engagement zumindest symbolisch Rechnung zu tragen, hat das Land Niedersachsen 2007 eine Ehrenamtskarte eingeführt. Am vergangenen Mittwoch hat der Landkreis Aurich wieder 24 Bürgerinnen und Bürger für ihre besonderen Leistungen mit einer solchen Karte ausgezeichnet. Die Verleihung fand im feierlichen Rahmen im Seminarhotel der Auricher Kreisvolkshochschule statt.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 25. November 2011
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Auricher Kunstschule "miraculum"

Knotenpunkt für Bildungsnetzwerk als  Zukunftsvision
wj Aurich. Dass eine Kunstschule mehr ist als eine Einrichtung, wo man nachmittags seine Kinder zum Malen mit Fingerfarben hinschicken kann, dürfte den meisten klar sein. Nur was eben dort tatsächlich heutzutage alles passiert und angeboten wird, wissen doch die wenigsten so ganz genau. Grund genug für die Auricher Kunstschule „miraculum“ anlässlich ihres bevorstehenden 30. Geburtstages im nächsten Jahr, hier ein bisschen Aufklärungsarbeit zu leisten. Leiter Rainer Strauß und sein Team haben sich allerdings keineswegs auf eine reine Bestandsaufnahme beschränkt, sondern ein zukunftsorientiertes „Gesamtkonzept kulturelle Bildung in Aurich“ entwickelt. Am Mittwoch wurde dieses Konzept, zu der die Kunstschule auch eine entsprechende Broschüre heraus gegeben hat, in einem Pressegespräch offiziell vorgestellt.
Ausführlicher Bericht im Sonntagsblatt vom 27. November 2011
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KINO - DER GOTT DES GEMETZELS

wj Aurich. Ein elfjähriger Junge wird von einem Mitschüler verprügelt. Daraufhin setzen sich die Eltern der beiden Kinder zusammen, um die Angelegenheit „wie zivilisierte Leute“ zu regeln. Das geht allerdings gründlich schief. Denn stattdessen bekommen sich die Erwachsenen nun selber gegenseitig in die Haare.

Die literarische Vorlage zu „Der Gott des Gemetzels“ lieferte die französische Dramatikerin Yasmina Reza. Für seine Kinofassung hat Star-Regisseur Roman Polanski die drei "Oscar"-Preisträger Jodie Foster, Kate Winslet und Christoph Waltz sowie John C. Reilly in den Hauptrollen verpflichtet.

Brillant inszeniertes Kammerspiel mit hochkrätiger Besetzung
(Kinostart: 24. November 2011. Trailer: Constatin) 
Kino-Finder: Wo läuft dieser Film?
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Mittwoch, 23. November 2011

OMAS TEICH 2012 Headliner

"The Wombats" kommen nach Großefehn
wj Großefehn. Die ersten drei Gruppen, die im nächsten Jahr beim „Omas Teich Festival“ auftreten werden, stehen seit dieser Woche fest. Wie Pressesprecher Dennis Hicken vom Veranstalter Lake Entertainment mitteilte, handelt es sich dabei im einzelnen um die englischen Chart-Topper „The Wombats“, die Berliner Indietronic-Formation „I Heart Shark“ und die irischen Post-Rocker „And So I Watch You From Afar“. Das 15. „Omas Teich Festival“ wird vom 26. bis zum 28. Juli 2012 in Großefehn stattfinden.

Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 23. November 2011. Video & Foto: 14th Floor
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Dienstag, 22. November 2011

KINO - DECKNAME COR

wj Emden/Bremen. Seine Biografie klingt fast so abenteuerlich wie die eines James Bond. Nur dass es für Max Windmüller kein Happy End gab. Dabei hat der in Emden geborene Widerstandskämpfer während des Zweiten Weltkrieges Hunderte von Juden vor dem sicheren Tod gerettet, bevor er dann praktisch unmittelbar vor Kriegsende mit seinem eigenem Leben dafür bezahlen musste. Der Bremer Regisseur Eike Besuden hat dem heute weitgehend in Vergessenheit gerateten Max Windmüller in dem Doku-Drama "Deckname Cor" ein filmisches Denkmal gesetzt. Nach der Welturaufführung 2010 beim 21. Emder Filmfest ist der Streifen jetzt auch in ausgewählten Kinos zu sehen.
Ausführlicher Bericht in der Kreiszeitung vom 24. November 2011 
Kinostart: 24. November 2011. Trailer: Pinguin Film
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Mittwoch, 16. November 2011

BBS Aurich: Tag der offenen Tür

Für jede Herausforderung eine Lösung parat
wj Aurich. Einmal mehr hervorragendes Organisationstalent bewiesen die Schüler und Lehrkräfte der Auricher Berufsbildenden Schulen (BBS) am vergangenen Mittwochvormittag bei ihrem traditionellen „Tag der offenen Tür“. Bestand doch das vorrangige Interesse darin, rund 1300 Schülern von außerhalb die Vorzüge der Einrichtung nahe zu bringen. Angesichts der inzwischen enorm gewachsenen Angebotspalette der BBS war das sicherlich keine leichte Aufgabe, die aber unter dem Strich trotzdem absolut zufriedenstellend für alle Beteiligten erfüllt werden konnte.
Ausführlicher Bericht im Sonntagsblatt vom 20. November 2011
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Feuerwehr: Brandschutzerziehung

"Rauchhäuser" an Kreisverbände übergeben
wj Aurich. Der beste Brandschutz besteht immer noch darin, einen Brand erst gar nicht erst entstehen zu lassen. Getreu dieser Binsenweisheit widmen sich die Feuerwehren in Ostfriesland und die Ostfriesische Brandkasse schon seit vielen Jahren intensiv der Brandschutzerziehung. Ab sofort stehen dafür in allen Kreisverbänden so genannte „Rauchhäuser“ zur Verfügung. Dabei handelt es sich um kleine Modellhäuser, mit denen insbesondere Kindern Gefahrensituationen simuliert und erklärt werden sollen. Am vergangenen Mittwoch stellten die Verantwortlichen das Konzept auf einer Pressekonferenz in den Räumlichkeiten der Ostfriesischen Landschaft in Aurich der Öffentlichkeit vor.
Ausführlicher Bericht im Sonntagsblatt vom 20. November 2011
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Samstag, 12. November 2011

Vor 40 Jahren: LP "Ostfriesen-Witze"

Internationaler Bestseller aus dem Nordwesten
wj Norden/Aurich/Hamburg. 1971 erlebt Deutschland den Höhepunkt der Ostfriesenwitze-Welle. Nachdem die Medien ausführlich darüber berichtet haben und sogar ein entsprechendes Witze-Büchlein auf Platz eins der Bestsellerlisten gelandet ist, scheint das Thema nun durch zu sein. Im November 1971 kommt aber doch noch etwas nach. Die erste Schallplatte mit „Ostfriesenwitzen erzählt von Hannes Flesner“ (siehe Foto: Fontana) wird veröffentlicht. Der Tonträger entwickelt sich ebenfalls schnell zum Verkaufsschlager. 
Ausführliches Feature im Ostfriesischen Kurier vom 12. November 2011
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Freitag, 11. November 2011

Jubiläum: 75 Jahre Arendt

Garant für Mobilität in Ostfriesland
wj Aurich. „Eine Busfahrt von Aurich nach Norden kostete in den 50er Jahren eine Mark und fünfzig Pfennige“, erinnert sich Tini Beninga-Arendt. Die heutige Inhaberin des „Omnibusbetriebes Wilhelm Arendt“ weiß das deswegen so genau, weil sie schon als Kind tatkräftig im elterlichen Unternehmen anpacken und fleißig im Bus die Fahrscheine kassieren durfte. Der 15. November 2011 ist für das Auricher Traditionsunternehmen ein ganz besonderes Datum. An diesem Tag feiert die Firma ihr 75-jähriges Betriebsjubiläum.
Ausführlicher Rückblick im Ostfriesischen Kurier vom 12. November 2011
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Auricher Filmklappe 2012

Aurich hat nach wie vor die Nase vorn
wj Aurich. Liegt die Zukunft Hollywoods womöglich mitten in Ostfriesland? Zumindest hat die Region in Sachen Nachwuchsfilmförderung innerhalb Niedersachsens „die Nase ganz klar vorn“, wie Helmut Meyer am Freitag auf einer Pressekonferenz im Auricher Kreishaus feststellte. Der Leiter des Medienzentrums des Landkreises Aurich läutete dort mit weiteren Organisatoren und Unterstützern die „Auricher Filmklappe 2012“ ein. Zum nunmehr zehnten Mal haben Schüler und Schülerinnen aus Ostfriesland und Umgebung die Möglichkeit, mit eigenen Filmbeiträgen an dem Wettbewerb teilzunehmen. Einsendeschluss ist der 30. April 2012.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 12. November 2011
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Donnerstag, 10. November 2011

KINO - KÖNIG DER LÖWEN 3 D

wj Aurich. Gemessen an den Kinoeinnahmen gilt er als der weltweit kommerziell erfolgreichste klassische Zeichentrickfilm aller Zeiten. Jetzt haben die Macher von Disney ihren ursprünglich 1994 veröffentlichen „König der Löwen“ mit moderner 3-D-Technik aufgepeppt. In dieser Fassung wird der Streifen um den Löwenjungen Simba und seinen Kampf im ewigen „Kreislauf des Lebens" nun auch noch einmal in unseren Kinos zu sehen sein.

Hakuna Matata! Ein wahrhaft majestätisches Leinwandvergnügen
(Kinostart: 10. November 2011. Trailer: Disney) 
Kino-Finder: Wo läuft dieser Film?
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Mittwoch, 9. November 2011

Bildungsregion Ostfriesland

"Bruchfreie Bildungsbiografien"als oberste Zielsetzung
wj Aurich. Lokomotivführer, Feuerwehrmann oder vielleicht doch „was mit Computer“? Kinder und Jugendliche haben oft recht diffuse Vorstellungen von dem, was sie später einmal im Berufsleben machen wollen und was sie dort erwartet. Um ihnen die entsprechenden Brücken zu bauen, ist unter Federführung der Ostfriesischen Landschaft das Projekt „Bildungsregion Ostfriesland“ aus der Taufe gehoben worden. Als erste umfangreichere öffentliche Veranstaltung fand am Mittwoch in den Räumlichkeiten der Ostfriesischen Landschaft in Aurich unter dem Motto „Übergänge gestalten – Berufsorientierung bieten“ eine Fachtagung statt, die mit rund 160 Teilnehmern auf eine ebenso hohe wie positive Resonanz stieß. 
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 10. November 2011
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Dienstag, 8. November 2011

Vor 50 Jahren: Eichmann-Prozess

Den Täter entlarvt und zur Rechenschaft gezogen
wj Aurich/Jerusalem. 1961 beginnt in Jerusalem der Prozess gegen Adolf Eichmann, einer der maßgeblichen Schlüsselfiguren des NS-Regimes bei der Deportation und dem Massenmord an Millionen von Juden. Einer der drei Richter, die sich über diesen Mann ihr Urteil bilden müssen, ist der aus Ostfriesland stammende Yitzhak Raveh (im Video der Richter, der die einleitenden Fragen stellt), der im selben Jahr wie Eichmann geboren wird.

Yitzhak Raveh erblickt am 10. November 1906 in Aurich das Licht der Welt. Er ist das älteste von sechs Geschwistern und heißt zunächst Franz Reuß. Sein Vater Heinrich arbeitet seit 1894 in der örtlichen jüdischen Gemeinde als Hauptlehrer. 1908, als Heinrich Reuß in den Ruhestand versetzt wird, siedelt die Familie nach Berlin über. Dort studiert Franz von 1924 bis 1927 Jura und erlangt 1929 seinen Doktortitel. Nachdem er zwei Jahre als Rechtsanwalt praktiziert hat, beruft man ihn 1931 an das Amtsgericht Charlottenburg, wo er schließlich Richter wird. Als 1933 die Nazis an die Macht kommen, gerät Franz Reuß wie viele seiner jüdischen Kollegen zunehmend unter Druck. Am 31. März 1933 tritt er von sich aus von seinem Richteramt zurück und begibt sich schon im darauf folgenden Monat mit seiner Frau auf ein Schiff, das beide in das damals unter britischem Mandat stehende Palästina bringt. Hier findet Reuß schnell ein neues Betätigungsfeld. Er kümmert sich um die Belange deutscher Einwanderer und praktiziert danach bis zur Gründung des Staates Israel im Jahre 1948 wieder als Rechtsanwalt.

Auch Adolf Eichmann wird 1906 gebogen, und zwar am 19. März im rheinischen Solingen. 1914 zieht die Familie ins österreichische Linz, wo Adolf zwischen 1919 und 1921 eine Lehranstalt für Elektrotechnik und Maschinenbau besucht, jedoch ohne Abschluss bleibt.
Den kompletten Artikel gibt es im Ostfrieslandmagazin 11/2011
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Heimatfilmwettbewerb Workshop

Beschäftigung mit bewegten Bildern immer wichtiger
wj Aurich. Werden Schüler zukünftig statt Aufsätze zu schreiben nur noch mit der Kamera in der Hand unterwegs sein und Filme drehen? Dass sich das doch nicht ganz so einfach gestaltet, wie manche vielleicht denken, erfuhren 23 Auricher Schülerinnen und Schüler, die am Dienstag im Medienzentrum des Landkreises Aurich an einem Workshop teilnehmen durften. Sie hatten sich mit Filmideen für den Nachwuchswettbewerb „Wo dein Herz wohnt“ beworben und bekamen von Medien-Profis und Pädagogen praktische Tipps zur Umsetzung ihrer Ideen. Für den Wettbewerb, der sich an Klassen der 9. und 10. Jahrgangsstufe richtet und der das Thema Heimat zum Gegenstand haben soll, können noch bis zum 31. Dezember 2011 Vorschläge eingereicht werden.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 09. November 2011
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Montag, 7. November 2011

Local Vision Band Contest

Zweiter Platz für "The Voodoolectric" in Berlin
wj Aurich/Berlin. Der Ausflug nach Berlin hat sich für „The Voodolectric“ aus Aurich wahrlich gelohnt. Am vergangenen Wochenende fand dort im „Maschinenhaus“ im Bezirk Prenzlauer Berg das Bundesfinale des diesjährigen „Local Vision Band Contest“ statt. Die Ostfriesen errangen bei dem Nachwuchswettbewerb einen exzellenten zweiten Platz. Qualifiziert hatte sich die Band zuvor über einen Regionalentscheid, der im vergangenen Jahr im Auricher Jugendzentrum über die Bühne gegangen war, sowie einen anschließenden Landesentscheid, an dem im Frühjahr 2011 die jeweiligen lokalen Sieger-Bands aus Niedersachsen und Bremen teilgenommen hatten. Der zweite Platz in Berlin dürfte für „The Voodoolectric“ wohl noch wesentlich größeres Gewicht haben als ihre Siege in den regionalen Ausscheidungen zuvor. Immerhin musste die Gruppe dieses Mal gegen Bands aus dem gesamten Bundesgebiet antreten und konnte auch auf dieser Ebene einmal mehr voll und ganz musikalisch überzeugen.
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Sonntag, 6. November 2011

"Karat" live in Aurich

Der Glanz früherer Tage funkelt nach wie vor
wj Aurich. Diamanten – so heißt es - verblassen nie. Wenn sich die Gruppe „Karat“ nach der Maßeinheit für diese Edelsteine benannt hat, mag das deswegen auf den ersten Blick clever erscheinen. Aber ein solcher Name verpflichtet eben auch und setzt hohe Erwartungen. Rund 500 Fans waren am Sonnabend in die Auricher Stadthalle gekommen, um das einzige Konzert auf der aktuellen Tour der Ostrocker in Niedersachsen zu erleben. Und die sollten nicht enttäuscht werden. Denn „Karat“ zeigten, dass es ihnen tatsächlich gelungen ist, einiges von ihrem Glanz früherer Tage zu konservieren.
Ausführlicher Konzertbericht in der Emder Zeitung vom 07. November 2011
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Freitag, 4. November 2011

Joja Wendt - "Im Zeichen der Lyra"

Für ihn zählt in erster Linie der Spaßfaktor
wj Aurich. Wer in einem Konzert mit klassischer Musik schon während der Darbietung ausrastet und zu früh anfängt zu applaudieren, wird dort für gewöhnlich schnell rausgeworfen. Nicht so bei Joja Wendt. Wenn der Star-Pianist aus Hamburg auftritt, sind solche „Ausraster“ ausdrücklich erwünscht. Dass er selbst in dem Zusammenhang nur zu gern mit guten Beispiel voran geht, bewies der Tastenhasardeur einmal mehr am vergangenen Donnerstagabend, als er in der Auricher Stadthalle sein neues Programm „Im Zeichen der Lyra“ präsentierte. Die rund 250 begeisterten Zuschauer feierten den Musiker immer wieder mit spontanen stehenden Ovationen.
Ausführlicher Konzertbericht im Ostfriesischen Kurier vom 05. November 2011 
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Donnerstag, 3. November 2011

Lisbeth Quartett im Porträt

Balanceakt zwischen Mainstream und Moderne
wj Berlin. Immer bloß klassische Stücke mit der Querflöte nach zu spielen, war Charlotte Greve auf die Dauer dann doch zu langweilig. Irgendwann griff sie zum Altsaxophon und entdeckte völlig neue Klangwelten für sich. Inzwischen sorgt die Wahlberlinerin mit norddeutschen Wurzeln als Frontfrau des Lisbeth Quartetts für einiges Aufsehen innerhalb der Jazz-Szene. Selbst „alte Hasen“ bescheinigen der gerade einmal 23 Jahre jungen Musikerin eine Reife, die weit jenseits ihrer Jahre liegt. Die hoch gelobten Saxophonistin bleibt unterdessen auf dem Teppich und sieht sich als eine – wie sie selber sagt - „Suchende, die nach wie vor auf Entdeckungsreise ist“. Nicht von ungefähr trägt das zweite Album des Lisbeth Quartetts, das im November 2011 erscheint, den Titel „Constant Travellers“.
Ausführliches Porträt in der Zeitschrift Jazz Podium 11/2011. Foto: Quast, Video: Jazz Baltica
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