Donnerstag, 15. März 2012

Porträt Hermine Heusler-Edenhuizen

Höhere Tocher als Wegbereiterin für Gleichberechtigung
 
wj Pewsum. Vielfach wird sie als erste deutsche Frauenärztin bezeichnet, was, genau betrachtet, nicht so ganz stimmt. Trotzdem hat die gebürtige Pewsumerin Hermine Heusler-Edenhuizen (1872 – 1955) Wichtiges für die Gleichberechtigung geleistet. Anlässlich ihres 140. Geburtstages starten an diesem Wochenende in Pewsum und in Aurich gleich zwei Ausstellungen, die sich mit dem Lebenswerk der Ärztin beschäftigen. In dem Zusammenhang werden zwei Gedenktafeln enthüllt, die an sie erinnern sollen. Darüber hinaus hat der Landesfrauenrat Niedersachsen Pewsum offiziell zum „FrauenORT“ erkoren. 

Als Hermine Edenhuizen 1872 im ostfriesischen Pewsum geboren wird, ist es in Deutschland mit der Gleichberechtigung noch nicht sehr weit her. Akademische Laufbahnen sind fast ausschließlich Männern vorbehalten. Wenn Frauen zum Gynäkologen gehen wollen, haben sie deswegen in der Regel gar keine andere Wahl als mit einem Mann Vorlieb zu nehmen.
Ausführliche Biografie im Ostfriesischen Kurier vom 16. März 2012. Foto: privat
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