Donnerstag, 22. März 2012

Wernher von Braun in Ostfriesland

"Max" und "Moritz" bringen auf Borkum den Durchbruch
wj Spiekeroog/Borkum. Für die einen ist er ein idealistisches Jahrhundertgenie. Andere halten ihn hingegen für einen opportunistischen Kriegsverbrecher. Nach wie vor spaltet Wernher von Braun die Gemüter. Zumindest so viel ist unbestritten: Der 1977 verstorbene Raketenforscher, der im März 2012 seinen 100. Geburtstag gehabt hätte, hat die Entwicklung der Raumfahrt maßgeblich vorangetrieben und gilt als einer der Väter der ersten bemannten Mondlandung von 1969. Dieser Weg zum Mond führte auch über Ostfriesland. Auf Spiekeroog besuchte Wernher von Braun von 1928 bis 1930 die Hermann-Lietz-Schule und absolvierte dort sein Abitur. Im Dezember 1934 begab er sich dann noch einmal an die Nordseeküste, um in geheimer Mission auf Borkum Raketentests durchzuführen.
Ausführlicher Rückblick im Ostfriesischen Kurier vom 23. März 2012. Fotos: NASA/privat
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