Sonntag, 16. Dezember 2012

50 Jahre Bundesliga

Rückblick auf Elite-Liga aus ostfriesischer Perspektive
Großes  Foto: Josef "Sepp" Piontek wechselte 1960 von Germania Leer zu Werder Bremen.
Kleines Foto unten: Dieter Eilts (2. von rechts unten) kickte früher für den SV Hage.
Kleines Foto oben: Karrierestart für Jörg Heinrich (rechts) im Westen war Kickers Emden.
Fotos: Archive Werder Bremen, SV Hage, EZ
wj Aurich. „Fußballbundesliga und Ostfriesland? Viel mehr als Dieter Eilts dürfte da wohl nicht gewesen sein“, mag manch' einer jetzt vielleicht denken. Dass dem beileibe nicht so ist, zeigt folgender kleiner Streifzug durch die Geschichte der deutschen Elite-Spielklasse, die in der nächsten Saison ihr 50-jähriges Jubiläum begeht. 

Bereits in den Gründerjahren der Liga baut Werder Bremen auf einen Abwehrmann, den man ähnlich wie später Dieter Eilts aus Ostfriesland an die Weser holt. Gemeint ist Josef „Sepp“ Piontek. Bevor der Werderaner wird, spielte er von 1949 bis 1960 für die Jugend- und Herrenmannschaft des VFL Germania Leer. Nach dem DFB-Pokalsieg im Jahre 1961 erringt der gebürtige Breslauer 1965 mit den Bremern die Deutsche Meisterschaft. Kurzzeitig schafft er Sprung in die Nationalelf, fährt jedoch nicht mit zur WM 1966 nach England. In Anschluss an seine Laufbahn als Spieler wird Piontek 1972 Trainer und bleibt Werder in dieser Funktion bis 1975 treu. Danach coacht er eine Reihe zum Teil sehr namhafter Vereins- und Nationalmannschaften (u.a. Haiti, Dänemark, Türkei, Grönland, Fortuna Düsseldorf und den FC St. Pauli).
Ausführliche Berichte im Ostfriesischen Kurier vom 08. Dezember, Sonntagsblatt vom 16. Dezember und Anzeiger für Harlingerland vom 24. Dezember 2012
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