Mittwoch, 28. März 2012

Wirtschaftsweiser Prof. Dr. Peter Bofinger

Schuldenmachen als Antibiotikum für die Wirtschaft
wj Aurich. „Wie können wir verhindern, dass wir uns zu Tode sparen?“ fragt sich Peter Bofinger. Der renommierte Professor für Volkswirtschaftslehre und Mitglied des Sachverständigenrates der so genannten fünf Wirtschaftsweisen referierte am vergangenen Dienstag im Rahmen des OLB-Forums vor rund 500 Besuchern in der Auricher Stadthalle zum Thema Schuldenkrise. Dabei ging der Makroökonom sowohl auf die internationale wie auch auf die nationale Situation ein und kam zu dem Schluss, dass gerade bei uns in Deutschland eigentlich kein Grund zur Panik besteht.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 29. März 2012
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Old Inn Revival Party

Erinnerung an eine musikalische Ära
wj Aurich. Musik „im neuen Stil“ und „mit neuem Sound“ - so stand es im Frühjahr 1977 auf dem ersten Handzettel des „Old Inn“ zu lesen. Am 1. April 1977 öffnete die legendäre Diskothek in Sandhorst ihre Pforten. Genau 35 Jahre später steigt am 1. April 2012 in „Dinis Disco“ im Auricher Carolinenhof eine große „Old Inn“-Revival-Party, die mit Musik von damals an die guten alten Zeiten erinnern soll. Diskjockey Stefan Sauer, der noch selbst in Sandhorst aufgelegt hat, verspricht den Fans jede Menge lange nicht mehr auf dem Tanzparkett gehörter „Old“-Klassiker und -Raritäten zu spielen.
Ausführlicher Bericht im Heimatblatt vom 28. März 2012
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Dienstag, 27. März 2012

Auricher Skatehalle

Potenzial ist noch längst nicht voll ausgeschöpft
wj Aurich. Sie ist eine der schönsten und aktuell tatsächlich auch eine der größten Anlagen ihrer Art in ganz Deutschland. Die Auricher Skatehalle zählt innerhalb ihres sportlichen Umfeldes „zur absoluten Champions-League“, wie der langjährige Betreiber Michael Meibers-Hinrichs meint. Der Oldenburger möchte sich nun allerdings aus seiner bisherigen Arbeit zurückziehen, wofür er hauptsächlich familiäre Gründe anführt. Daher hat der Trägerverein der Skatehalle „Playground e.V.“ auf seiner letzten Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Der will sich jetzt vor allem darum kümmern, das Image und den Bekanntheitsgrad der Halle weiter zu verbessern. „In manchen Köpfen ist das, was hier passiert, nach wie vor etwas Verruchtes“, sagt der neue 1. Vorsitzende Berend Voss, der für eine solche Einstellung von seiner Seite aus nur mehr ein Kopfschütteln übrig hat.
Ausführlicher Bericht in der Emder Zeitung vom 28. März 2012
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Meisterfeier Handwerk Ostfriesland

Eine gute Investition für die Zukunft
wj Aurich. „Jedes Jahr eine Meisterfeier – das schafft nicht einmal Bayern München“, meinte der Präsident der Ostfriesischen Handwerkskammer Horst Amstätter anlässlich der diesjährigen Meisterfeier seines Verbandes. Die ging am Montag in der Auricher Stadthalle über die Bühne. 87 Meisterinnen und Meister haben in Ostfriesland im Jahrgang 2011/2012 ihre Prüfung erfolgreich Überreicht wurden die Urkunden am Montag aus prominenten Händen. Denn als Ehrengast war der Niedersächsische Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) eingeladen.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 28. März 2012
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Sebastian Gahler Trio live

Fließende Klangwelten wie aus einem Guss
wj Aurich. Das nennt man wohl ein feines Händchen haben. Der Düsseldorfer Pianist Sebastian Gahler glänzte beim Konzert mit seinem Trio am vergangenen Freitag im Auricher Landschaftsforum mit einer wunderbar gefühlvollen Spielweise, die das Publikum dennoch zu keinem Zeitpunkt einschläferte. Hellwach zeigten sich auch Sebastian Gahlers musikalische Mitstreiter Nico Brandenburg (Kontrabass) und René Marx (Schlagzeug), die genauso wie der Mann am Klavier immer wieder mit fulminanten Solo-Einlagen zu begeistern wussten.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 27. März 2012
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JRK Wochenendeseminar

Buntes Angebot stößt auf große Resonanz
wj Aurich. Sehr zufrieden zeigte sich der Auricher Jugendrotkreuz Kreisleiter Hauke Grischek mit der Resonanz auf das Wochenendseminar, das die Nachwuchsorganisation des Deutschen Roten Kreuzes am vergangenen Samstag und Sonntag in der Waldschule Egels veranstaltete. Von den 90 Mitgliedern im Altkreis Aurich nahmen 35 an dem Seminar teil. Es war nach 2011 die nunmehr zweite Auflage dieser Veranstaltung, bei der den Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen sechs und sechzehn Jahren verschiedene Workshops angeboten werden.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 27. März 2012
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Donnerstag, 22. März 2012

Wernher von Braun in Ostfriesland

"Max" und "Moritz" bringen auf Borkum den Durchbruch
wj Spiekeroog/Borkum. Für die einen ist er ein idealistisches Jahrhundertgenie. Andere halten ihn hingegen für einen opportunistischen Kriegsverbrecher. Nach wie vor spaltet Wernher von Braun die Gemüter. Zumindest so viel ist unbestritten: Der 1977 verstorbene Raketenforscher, der im März 2012 seinen 100. Geburtstag gehabt hätte, hat die Entwicklung der Raumfahrt maßgeblich vorangetrieben und gilt als einer der Väter der ersten bemannten Mondlandung von 1969. Dieser Weg zum Mond führte auch über Ostfriesland. Auf Spiekeroog besuchte Wernher von Braun von 1928 bis 1930 die Hermann-Lietz-Schule und absolvierte dort sein Abitur. Im Dezember 1934 begab er sich dann noch einmal an die Nordseeküste, um in geheimer Mission auf Borkum Raketentests durchzuführen.
Ausführlicher Rückblick im Ostfriesischen Kurier vom 23. März 2012. Fotos: NASA/privat
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Landessuperintendent Ostfriesland

Standortwechsel bedeutet ein Plus an Flexibilität
wj Aurich/Emden. Derzeit werden im Sprengel Ostfriesland der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover fleißig Umzugskartons hin und her geschleppt. Stehen hier doch in nächster Zeit einige Veränderungen an. Eine davon betrifft die Landessuperintendentur, die Ende diesen Monats nun endgültig von Aurich nach Emden umziehen wird. Landessuperintendent Detlef Klahr wollte es sich nicht nehmen lassen, sich gebührend von seinem alten Dienstsitz zu verabschieden und lud deswegen am Donnerstag zu einem Pressegespräch nach Aurich in das Gebäude an der  Julianenburger Straße ein.
Ausführlicher Bericht in der Emder Zeitung vom 23. März 2012.
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Mittwoch, 21. März 2012

Energie- und Erlebniszentrum Aurich

Ein „Gesamtkunstwerk“ für Bildung und Tourismus
wj Aurich. Nach vier Jahren intensiver Vorbereitung geht es jetzt auf die Zielgerade. Am Dienstag billigten der Finanzausschuss und der Ausschuss für Wirtschaftsförderung der Stadt Aurich in einer gemeinsamen Sitzung einstimmig das Konzept für den Bau des neuen Energie- und Erlebniszentrums (EEZ), das im Auricher Industriegebiet Nord in Sandhorst entstehen soll. Die Gesamtkosten werden sich demnach auf 21, 8 Millionen Euro belaufen. 16,8 Millionen Euro verteilt auf die Haushalte 2012 bis 2014 trägt die Stadt Aurich. Die restlichen 5 Millionen Euro werden durch Zuschüsse finanziert. „Wir haben ein Gesamtkunstwerk kreiert, das die Stadt Aurich künftig in herausragender Weise als Tourismus- und Bildungsstandort bekannt machen wird“, kommentierte Aurichs Erster Stadtrat Hardwig Kuiper das ambitionierte Projekt.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 22. März 2012. Grafik: Architekturbüro Tabery.
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Sebastian Gahler Trio - "Trust"

Ein Meister des fließenden Understatements
wj Aurich. Sebastian Gahler kann wirklich fließend Klavier spielen. Wie sich das genau anhört, will der Jazz-Pianist am kommenden Freitag, 23. März 2012 im Auricher Landschaftsforum zeigen. Denn dann wird Sebastian Gahler dort mit seinem Trio ein Live-Konzert spielen. Beginn ist um 20 Uhr. Mit dabei im Gepäck hat das Terzett sein zweites Album, das den Titel „Trust“ trägt und Anfang Februar diesen Jahres gerade erst frisch erschienen ist.
Ausführlicher Bericht im Heimatblatt vom 21. März 2012. Foto: Witzel
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Ausstellung Hermine Heusler-Edenhuizen

Geistig und körperlich viel zu schwach zum Studieren
wj Aurich. Lange war sie vergessen. Inzwischen reißt die Reihe der Gratulanten und Ehrungen fast gar nicht mehr ab. Nachdem am vergangenen Freitag vor ihrem Geburtshaus in Pewsum eine Gedenktafel enthüllt und in einem Flügel der Manningaburg eine Ausstellung eröffnet wurde, widmet sich jetzt auch das Historische Museum in Aurich mit einer weiteren Ausstellung dem Lebenswerk von Hermine Heusler-Edenhuizen. Die gebürtige Pewsumerin gilt eine der ersten deutschen Frauenärztinnen und musste sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei der Wahl und Ausübung ihres Berufes gegen allerlei Vorurteile behaupten.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 21. März 2012.
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Ostfriesische Landschaft - Kulturkalender

Kulturelle Höhepunkte komprimiert zusammengefasst
wj Aurich. Ostfriesland ist eine Wachstumsregion – und das betrifft längst nicht nur die Wirtschaft sondern auch und gerade die Kultur. Ein Beleg dafür ist der Ostfrieslandkulturkalender, dessen aktuelle Ausgabe am Dienstag bei der Ostfriesischen Landschaft in Aurich offiziell vorgestellt wurde. Dort sind weit über 100 Veranstaltungshinweise zusammen gefasst, die in den nächsten Wochen und Monaten in und um Ostfriesland stattfinden. „Unser Ziel war eine ausgewogene Mischung aus etablierten Veranstaltungen und Geheimtipps“, meint Katrin Rodrian, Leiterin der Kulturagentur bei der Landschaft. In der Tat präsentiert das Heft auf rund 50 Seiten einen bunten Kultur-Mix, der von beliebten Volksfesten über interessante Ausstellungen bis hin zu Konzerten unterschiedlichster Stilrichtungen für so ziemlich jeden Geschmack etwas zu bieten haben dürfte.
Ausführlicher Bericht im Heimatblatt vom 21. März 2012.
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Sonntag, 18. März 2012

Ehrung Hermine Heusler-Edenhuizen

"Für alle Beteiligten eine persönliche Bereicherung"
wj Pewsum. Mit schwierigen und langwierigen Geburten kannte sie sich aus. Und das in gleich mehrfacher Hinsicht. Immerhin war Hermine Heusler-Edenhuizen eine der ersten deutschen Frauenärztinnen und musste sich gegen jede Menge Vorurteile durchsetzen. Am gestrigen Freitag gab es in Pewsum, wo die Medizinerin am 16. März 1872 das Licht der Welt erblickte, einen großen Empfang mit Festakt, in dem an ihr Lebenswerk erinnert wurde.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 17. März 2012.
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Donnerstag, 15. März 2012

Porträt Hermine Heusler-Edenhuizen

Höhere Tocher als Wegbereiterin für Gleichberechtigung
 
wj Pewsum. Vielfach wird sie als erste deutsche Frauenärztin bezeichnet, was, genau betrachtet, nicht so ganz stimmt. Trotzdem hat die gebürtige Pewsumerin Hermine Heusler-Edenhuizen (1872 – 1955) Wichtiges für die Gleichberechtigung geleistet. Anlässlich ihres 140. Geburtstages starten an diesem Wochenende in Pewsum und in Aurich gleich zwei Ausstellungen, die sich mit dem Lebenswerk der Ärztin beschäftigen. In dem Zusammenhang werden zwei Gedenktafeln enthüllt, die an sie erinnern sollen. Darüber hinaus hat der Landesfrauenrat Niedersachsen Pewsum offiziell zum „FrauenORT“ erkoren. 

Als Hermine Edenhuizen 1872 im ostfriesischen Pewsum geboren wird, ist es in Deutschland mit der Gleichberechtigung noch nicht sehr weit her. Akademische Laufbahnen sind fast ausschließlich Männern vorbehalten. Wenn Frauen zum Gynäkologen gehen wollen, haben sie deswegen in der Regel gar keine andere Wahl als mit einem Mann Vorlieb zu nehmen.
Ausführliche Biografie im Ostfriesischen Kurier vom 16. März 2012. Foto: privat
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Mittwoch, 14. März 2012

Friedensdorf International und UEK Aurich

Jetzt können sie wieder ausgiebig toben und lachen
 wj Aurich. Die Feststellung, dass ein Kinderlachen für vieles entschädigt, mag banal klingen, ist aber bei Eurico und Viciliana sicherlich einmal mehr angebracht. Inzwischen sind die beiden Kinder aus Angola nämlich wieder in der Lage zu toben und sich ihres Lebens freuen, wie sich das für Kinder eben so gehört. Dabei hätten sie längst tot sein können, wenn sie nicht von Dr. Karl Friedemann Hopf (Chefarzt der Unfallchirurgie in der Auricher Ubbo-Emmius-Klinik) und Dr. Knut Busching (Chefarzt für plastische Hand- und Ästhetische Chirurgie am Borromäus Hospital in Leer) erfolgreich operiert worden wären. Bei dem sechsjährigen Eurico, der seit knapp einem Jahr in Aurich weilt, ist der Heilungsprozess bereits so weit fortgeschritten, dass er im Mai zurück in seine Heimat gebracht werden kann. Viciliana, die erst im November 2011 in die Ubbo-Emmius-Klinik kam, muss noch ein bisschen bleiben, bis ihre Verletzung auskuriert ist.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 14. März 2012.
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2. Wintervertreiben in Aurich

Frühlingserwachen mit ganz viel Zirkusluft
wj Aurich. In Aurich beginnt der Frühling in diesem Jahr drei Tage früher als sonst. Jedenfalls wenn es nach den Organisatoren vom 2. Auricher Wintervertreiben geht. Das findet dieses Mal am 18. März statt und steht unter dem Motto „Frühlingszirkus in der Innenstadt“. Im Rahmen des ersten verkaufsoffenen Sonntages 2012 werden die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr geöffnet haben. Parallel dazu gibt es einen Mitmachzirkus für Kinder und Jugendliche auf dem Auricher Marktplatz. Passenderweise gastiert genau zu dieser Zeit auch echter „großer“ Zirkus, nämlich der von Charles Knie, unweit der Innenstadt in Tannenhausen. Eine weitere perfekte Ergänzung liefert das Auricher MachMitMuseum „miraculum“ in der Burgstraße, wo seit dem 22. Januar eine Ausstellung zum Thema „Zirkusträume“ läuft. Und damit immer noch nicht genug. Ebenfalls am 18. März findet in der Auricher Sparkassen-Arena eine Hobby- und Freizeit-Messe statt, auf der rund 100 Künstler und Hobby-Handwerker vertreten sind. „In Aurich ist ja eigentlich immer viel los“, meint Rolf-Dieter Werth vom Kaufmännischen Verein Aurich. „Aber an diesem Tag wird in unserer Stadt besonders viel los sein.“
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 17. März 2012.
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Freitag, 9. März 2012

Vortragsreihe Sturmflut 1962

Mutter Natur hat ihren eigenen Zeitplan
wj Aurich. Mit einer Vortragsreihe wurde am Freitag in der Ostfriesischen Landschaft in Aurich an die verheerende Sturmflut von 1962 erinnert. Verschiedene Fachleute referierten über die besonderen Auswirkungen der Katastrophe auf die ostfriesische Küstenregion. Zum Abschluss wurde am Abend der erst kürzlich fertig gestellt gestellte Film „Schock, schwere Not!“ des renommierten Regisseurs Hans-Erich Viet gezeigt. Der in Ostfriesland geborene Filmemacher beschreibt darin anhand von Interviews mit Zeitzeugen die dramatischen Geschehnisse, die sich 1962 während der Sturmflut im Rheiderland ereigneten..
Ausführlicher Bericht im Heimatblatt vom 14. März 2012. Großes Foto: NLWKN.
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Ausgrabungen in Sandhorst

Die Spuren reichen bis in die Altsteinzeit zurück
wj Aurich. Es ist auf den ersten Blick nur eine winzige Kleinigkeit, die einem archäologisch geschulten Auge dennoch eine riesengroße Freude bereitet. Unscheinbare Flintsplitter belegen, dass sich bereits rund 15000 Jahre vor Christi Geburt Menschen in Ostfriesland aufgehalten haben. Gefunden hat man diese Splitter bei archäologischen Grabungen, die während der vergangenen drei Jahre im Rahmen der Erschließung des Industriegebietes Nord in Sandhorst durchgeführt worden sind. Am vergangenen Donnerstag gab die Leiterin des Archäologischen Dienstes der Ostfriesischen Landschaft Dr. Sonja König vor Vertretern des Rates der Stadt Aurich einen ersten Überblick über die Ergebnisse und Erkenntnisse, die die Ausgrabungsarbeiten zu Tage gefördert haben. Außer den Flintsplittern sind nämlich noch einige andere Puzzle-Teile aufgetaucht, die höchst interessante und spannende Details über unsere Vorfahren verraten.
Ausführlicher Bericht im Sonntagsblatt vom 11. März 2012.
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Mittwoch, 7. März 2012

Enno Bunger "Wir sind vorbei"

Ein Ende ist auch oft ein neuer Anfang
wj Aurich. Es klingt wie ein Schlussstrich und ist doch Fortsetzung und Neuanfang zugleich „Wir sind vorbei“ lautet der Titel des zweiten Studio-Albums von Enno Bunger. Der in Ostfriesland geborene Sänger, Songschreiber und Tastenmann verarbeitet darauf das Ende einer langjährigen Beziehung. Trotz viel Melancholie und Moll wirkt die Musik auf der CD, die ab dem 9. März 2012 offiziell im Handel erhältlich ist, über weite Strecken dennoch erstaunlich optimistisch.

Ausführlicher Bericht im Heimatblatt vom 07. März 2012 Foto: von Foris. Video: Enno Bunger.
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200 Jahre Turnbewegung

Solidarität und soziale Gemeinschaft als prägende Elemente
wj Aurich. „Frisch, fromm, fröhlich, frei“ – im Logo des Deutschen Turnerbundes (DTB) sind die vier „F“ vom Wahlspruch ihres „Turnvaters“ Friedrich Ludwig Jahn nach wie vor präsent. 2011 feierte man das 200-jährige Jubiläum der Turnbewegung und veranstaltete aus diesem Anlass eine Ausstellung, die zu Ehren des 150. Geburtstages des MTV Aurich jetzt im Auricher Rathaus zu sehen ist. Die Ausstellung besteht aus mehreren Schautafeln, auf denen die 200-jährige Geschichte in Wort und Bild zusammen gefasst wird. Sie kann noch bis zum 23. März 2012 zu den üblichen Bürozeiten im Foyer des Auricher Rathauses (1. Stock) besucht werden.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 08. März 2012.
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Freitag, 2. März 2012

OMAS TEICH 2012 - Headliner

Brit-Rock einer der Schwerpunkte des Festivals
wj Großefehn. „Ruby, Ruby, Ruby, Rubieeehhh...“ Spätestens mit diesem eingängigen Refrain hat sich die englische Rockband „Kaiser Chiefs“ fest in die Gehörgänge vieler Radio-Hörer eingebrannt. Ihr einziges Deutschland-Konzert 2012 wollen die Briten in Ostfriesland absolvieren. Stattfinden wird es beim „Omas Teich“-Festival, das in diesem Jahr vom 26. bis zum 28. Juli über die Bühne gehen soll. Als weitere Headliner neben den „Kaiser Chiefs“ und den bereits zuvor verpflichteten „The Wombats“ aus Liverpool werden außerdem noch die englische Indie-Formation „Maximo Park“ und die Hamburger Dance-Rocker von „Digitalism“ auf der Festivalwiese in Großefehn zu sehen und zu hören sein.


Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 03. März 2012. Fotos: Agentur. Trailer: BBC, Menu, ZDF
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Niederdeutsches Theater Aurich - Lüttje Paris

Schweizer "Golden Girls" auf Plattdeutsch
wj Aurich. Altweibersommer kennt jeder. Aber was, bitteschön, ist ein Altweiberfrühling? So lautet jedenfalls der hochdeutsche Untertitel von dem Stück „Lüttje Paris“, mit dem das Niederdeutsche Theater Aurich an diesem Wochenende im Ostfrieslandhaus Premiere feiert (Samstag, 03. März 2012 ab 20 Uhr). Die Tragikomödie stammt ursprünglich aus der Schweiz und war dort zunächst als Film ein großer Erfolg.

ALLE AUFFÜHRUNGSTERMINE IM ÜBERBLICK 
Samstag, 03.03.2012 Ostfrieslandhaus (20.00 Uhr, Premiere)
Mittwoch, 07.03.2012 Ostfrieslandhaus (20:00 Uhr)
Freitag, 09.03.2012    Ostfrieslandhaus (20:00 Uhr)
Sonntag, 11.03.2012  Ostfrieslandhaus (16:00 Uhr)
Mittwoch, 14.03.2012 Ostfrieslandhaus (20:00 Uhr) 
Freitag, 16.03.2102  Ostfrieslandhaus (20:00 Uhr) 
Mittwoch, 21.03.2102 Ostfrieslandhaus (20:00 Uhr) 
Freitag, 23.03.2012 Ostfrieslandhaus (20:00 Uhr)
Infos und Karten unter: www.ndt-aurich.de
Ausführlicher Vorbericht im Sonntagsblatt vom 04. März 2012. Foto:Janssen
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Alkoholtestkäufe im Landkreis Aurich

Die Zahlen zeigen eine "traurige Konstanz"
wj Aurich. Dass hochprozentiger Alkohol nicht an Minderjährige verkauft werden darf, sollte hinlänglich bekannt sein. Trotzdem gibt es Geschäfte, die das tun. Seit 2009 macht der Landkreis Aurich regelmäßig die Probe aufs Exempel und lässt Alkoholtestkäufe von Jugendlichen durchführen. Am vergangenen Freitag wurden auf einer Pressekonferenz im Auricher Kreishaus die aktuellen Zahlen präsentiert. Das Ergebnis ist eher ernüchternd. Denn die Quote der Verstöße liegt nach wie vor sehr hoch. 

Im Februar wurden zwei jugendliche Testkäufer im Alter von 15 und 16 Jahren in die Geschäfte (Einzelhandel, Tankstellen, Kioske) geschickt, um hochprozentigen Alkohol (Jägermeister, Wodka, Green Power) einzukaufen. In 13 von 34 Fällen wurde ihnen der Alkohol auch tatsächlich verkauft. Das entspricht einer Quote von 38,2 Prozent. Bei den letzten Testkäufen im Juli 2011 lag die Quote noch bei 30,7 Prozent. Allerdings hinkt der direkte Vergleich etwas, da die Zahl der insgesamt durchgeführten Tests mit mit 39 Fällen höher war. In absoluten Zahlen hat es im Februar 2012 lediglich einen Verstoß mehr gegeben als im Juli 2011.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 03. März 2012.
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Donnerstag, 1. März 2012

INTERVIEW mit Joe Sample

Ich hatte nie die Absicht, einen Top-40-Hit zu schreiben“
wj Aurich. Nicht nur weil dank eines Werbespots sein Song „Street Life“ momentan rauf und runter gespielt wird, ist Joe Sample nach wie vor in aller Munde. Der Tastenmann, der mit den „(Jazz) Crusaders“ zu Weltruhm gelangte, arbeitet seit einiger Zeit wieder eng mit seiner alten Weggefährtin Randy Crawford zusammen. Im März 2012 kommen das Joe Sample Trio und Randy Crawford auf Deutschland-Tournee. Aus diesem Anlass stand Joe Sample im folgenden Interview Rede und Antwort und ließ dabei die Höhepunkte seiner außergewöhnlichen Karriere noch einmal Revue passieren.

Frage: Wie kamen Sie zum Klavierspielen?
Joe Sample: Daran ist mein Bruder schuld. Der war während des Zweiten Weltkrieges bei der Navy in einer Swing-Band. Als ich fünf Jahre alt war, sind ein paar von den Jungens bei uns zu Hause aufgetaucht und haben im Wohnzimmer eine Session veranstaltet. Davon war ich so fasziniert, dass ich meine Mutter bat, mir Klavierstunden zu geben. Ich durfte viele deutsche Komponisten wie Beethoven, Bach und Brahms studieren. Aber die Musik von Duke Ellington, Fats Waller, Jelly Roll Morton und dergleichen hat mich genauso interessiert.

Frage: Wie professionell war der Unterricht?
Sample: Später an der High School hatten wir eine richtige Bigband mit ausschließlich schwarzen Musikern. Das hat die Politik in Texas damals sogar unterstützt. Allerdings haben die nur versucht, die Rassentrennung zu festigen. Insgeheim wussten die genau, dass das verfassungswidrig war. Darum haben sie schwarze und weiße Schulen gleichermaßen gefördert, mit dem Hintergedanken, dass die Rassen dadurch unter sich bleiben würden. Bei uns Musikern hat das aber nicht funktioniert. Egal ob Weiße, Schwarze oder Mexikaner, wir haben uns ständig zu Jam-Sessions getroffen: Meistens kam irgendwann die Polizei und hat die Sache beendet, weil die meinten, die Vermischung der Rassen wäre in Texas einstweilen noch gesetzeswidrig. Uns war das völlig egal. Wir haben uns dann einfach einen neuen Club gesucht.

Frage: Die Anfänge „Jazz Crusaders“ gehen zurück bis in diese High-School-Zeit. Wann haben sie gemerkt, dass daraus mehr als eine Schülerband werden könnte?
Sample: Als wir 1958 nach Los Angeles gingen, waren wir um die 18 Jahre alt. Da hatten wir bereits in allen möglichen Clubs in Südtexas gespielt. In Kalifornien haben wir uns ebenfalls schnell einen Namen als Tanzband machen können. Bis wir so weit waren, unsere erste Platte „Freedom Sound“ aufzunehmen, hat dann aber noch bis 1961 gedauert......
Komplettes Interview in der Zeitschrift Jazzpodium  03/2012. Foto + Video:Verve
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