Dienstag, 29. Mai 2012

Jethro Tull 1970 revisited

Einfach über den Zaun rüber in den Pressebereich
wj Aurich. „Ungefähr 20 Mal habe ich Ian Anderson bestimmt schon live gesehen“, erzählt Carl van der Walle. Der gebürtige Auricher war während seiner Studentenzeit viel als Fotograf auf Konzerten und Festivals unterwegs. Als er erfuhr, dass „Jethro Tull“ in seiner Heimatstadt spielen würden, besorgte er sich sofort ein Ticket. Das Konzert in Aurich war für ihn „ganz okay, wobei ich allerdings auch schon bessere Auftritte erlebt habe“, so der Fotograf. Besonders denkwürdig ist und bleibt für den Ostfriesen die aller erste Begegnung in Erinnerung. Die fand 1970 auf dem legendären Isle of Wight Festival statt.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 29. Mai 2012
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Sonntag, 27. Mai 2012

Jethro Tull live in Aurich

Altes Konzept wirkt alles andere als veraltet
wj Aurich. Was eine erwachsene Pippi Langstrumpf oder Bernd Clüvers „Junge mit der Mundharmonika“ heutzutage wohl machen würden? Das ist ungefähr die Idee, die hinter dem Album „Thick as a Brick 2“ von Ian Anderson steckt. Der erste Teil, in dem es um einen damals neunjährigen Jungen geht, kam Anfang 1972 als Schallplatte heraus. Am vergangenen Freitag präsentierten Ian Anderson und seine aktuelle Formation von „Jethro Tull“ den kompletten zweiten Teil live vor fast ausverkaufter Halle in der Auricher Sparkassenarena. Trotz einiger kleiner Schönheitsfehler erlebte das Publikum eine ordentliche Show, bei der der charismatische Frontmann am Ende mit stehenden Ovationen gefeiert wurde.
Ausführlicher Bericht in der Emder Zeitung vom 29. Mai 2012
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Freitag, 25. Mai 2012

10. Auricher Filmklappe - Preisverleihung

Frosch Kermit gibt die Gewinner bekannt
wj Aurich. Stolze 22400 Sekunden Film hat die Jury der 10. Auricher „Filmklappe“ in diesem Jahr sichten müssen. Das jedenfalls errechnete kein Geringerer als der aus der „Sesamstraße“ bekannte Graf Zahl, der neben Frosch Kermit und Schlemihl („genauuuuu...“ der) am Freitag die alljährliche Preisverleihung moderierte. Stattgefunden hat die, wie immer, im Kino des Auricher Carolinenhofs. Und einmal mehr bewiesen die Schülerinnen und Schüler quer durch alle Altersklassen in ihren eingereichten Kurzfilmbeiträgen eine breit gefächerte inhaltliche Vielfalt. Die reichte von lustigen Knetanimationen über ein Musikvideo mit ordentlich heimatlichem Flair bis hin zu ernsten Themen wie Mobbing oder Krieg. Da staunten am Ende nicht bloß die Figuren aus der „Sesamstraße“, die sich die Organisatoren vom Auricher Medienzentrum als besonderen Gag zur Präsentation ihrer Veranstaltung ausgedacht hatten.
Ausführlicher Bericht in der Emder Zeitung vom 26. Mai 2012
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INTERVIEW mit Eva Mattes

"Ich  bin wohl gerade zur richtigen Zeit gekommen"
wj Aurich. Sie ist die Stimme von Pippi Langstrumpf, hat mit Regisseuren wie Rainer Werner Fassbinder, Werner Herzog oder Peter Zadek gearbeitet und sorgt als „Tatort“-Kommissarin Klara Blum regelmäßig für hohe Einschaltquoten. Und selbst das ist lediglich ein kleiner Auszug aus der Biografie von Eva Mattes. Letztes Jahr hat die vielseitige Schauspielerin ihre Erinnerungen in ihrem Buch „Wir können nicht alle wie Berta sein“ zusammen gefasst. Am 2. Juni 2012 wird Eva Mattes beim 3. „Nach oben offen“-Literaturfestival auf der Wiesmoorer Freilichtbühne zu Gast sein. Aus diesem Anlass stand sie für das folgende Interview Rede und Antwort.

Frage: Sie haben sehr früh mit der Schauspielerei begonnen. Erinnern Sie sich noch, wann sich dieser Berufswunsch konkret heraus kristallisiert hat?
Eva Mattes: Eigentlich seit ich denken kann. Ich sage immer, ich bin so geboren. Denn ich wollte schon immer Schauspielerin werden. Natürlich bin ich durch meine Mutter Margit Symo vorbelastet gewesen. Sie hat als Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin gearbeitet. Das hat mich so begeistert und angestachelt, dass ich es auch machen wollte. Als sie in München Theater spielte, hat sie mich dem Direktor vorgestellt. Ein halbes Jahr später suchte er für eine Rolle ein kleines Mädchen und erinnerte sich an mich. Ich bin hingegangen, habe mich vorgestellt und bin engagiert worden. Damals war ich zwölf Jahre alt. Und seitdem habe ich nicht mehr aufgehört zu arbeiten.

Frage: Sie haben etliche Kinderfilme synchronisiert. Wie sind sie an den Job gekommen?
Mattes: Als ich begann, Theater zu spielen, hatte ich eine Kinder-Managerin, die für mich arbeitete. Die hat mir ein Probesprechen vermittelt. Angefangen hat alles mit „Lassie“. Dort habe ich den Jungen Timmy Martin gesprochen. Den habe ich 250 Folgen lang synchronisiert. Dazwischen gab es noch viele andere Rollen. Unter anderem Pippi Langstrumpf, wo ich in der Fernsehserie die Pippi und in der Kinofassung den Tommy gesprochen haben.

Frage: Das sind ja heutzutage echte Ikonen. War Ihnen diese Dimension als Kind bewusst?
Mattes: Als 14-Jährige denkt man bestimmt nicht gleich an Ikonen. Richtig bewusst wird mir das erst heute. Ich bin schon manchmal erstaunt, wie verzückt einige Leute reagieren, wenn sie hören, dass das meine Stimme ist. Pippi Langstrumpf war auf jeden Fall etwas Besonderes. Ich fand die Filme damals toll und finde sie heute immer noch toll. Astrid Lindgren ist einfach eine geniale Schriftstellerin. „Lassie“ ist aus heutiger Sicht vielleicht ein bisschen veraltet. Aber auch das hat mir damals genauso großen Spaß wie Pippi Langstrumpf gemacht.

Frage: 1970 hat ein Film, in dem Sie mitgewirkt haben, einen mächtigen Skandal auf der Berlinale verursacht
Komplettes Interview im Sonntagsblatt vom 27. Mai 2012. Foto: Hanna Mattes 
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Donnerstag, 24. Mai 2012

Ihlow-Brevier

Spiritualität eines alten Ortes neu belebt
wj Ihlow. „Abschalten, Seele baumeln lassen, Akkus aufladen“ – das bietet ein ökumenischer Gebetskreis, der sich seit zwei Jahren regelmäßig im unterirdischen Andachtsraum der wieder neu hergerichteten Klosterstätte in Ihlow trifft. Ausgehend von den Zusammenkünften entstand ein Buch, in dem 45 Autoren ihre ganz persönlichen Gedanken zu diesem besonderen spirituellen Ort formuliert haben. Das „Ihlow Brevier“ enthält neben „Geschichten zwischen Himmel und Erde“ auch Erläuterungen zur Historie des Klosters sowie Gebete und Gesänge für eigene Andachten.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 25. Mai 2012
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Omas Teich mit drei Bühnen

Mit LKW-Bühne zurück zu den Wurzeln
wj Großefehn. Was vor 14 Jahren als nette Privat-Party in geselliger Runde an einem kleinen Teich in Ayenwolde begann, hat sich inzwischen längst zu einem Mega-Event ausgeweitet. Rund 10000 Besucher werden vom 26. bis zum 28. Juli 2012 zum „Omas Teich Festival“ erwartet. Zu den musikalischen Höhepunkte, die in diesem Jahr auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Kortmann in Westgroßefehn zu sehen und zu hören sein werden, zählen die britischen Gruppen „Kaiser Chiefs“, „The Wombats“ und „Maximo Park“. Parallel dazu will man aber auch wieder „ein bisschen zurück zu unseren Wurzeln“, wie Pressesprecher Dennis Hicken vom Veranstalter Lake Entertainment betont. Deswegen wird es 2012 eine weitere dritte Bühne speziell für Nachwuchs- und Newcomer-Bands geben. Dort werden dann u.a. die Bands "Ocean Stereo" (Hamburg), "Hurricane Dean" (Papenburg) und "Fat Belly" (Hannover, siehe Foto) auftreten. Außerdem können Campinggäste jetzt genau wie in früheren Zeiten das Zelt direkt neben ihrem Auto aufstellen.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 24. Mai 2012
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Dienstag, 22. Mai 2012

Kinder-Museumsfest in Aurich

Einladung zu einer Zeitreise ins Mittelalter
wj Aurich. Voll und ganz im Zeichen des Mittelalters steht das Kinder-Museumsfest, das am kommenden Samstag, 26. Mai 2012 im Auricher Historischen Museum und in der Kunstschule „miraculum“ über die Bühne gehen wird. Mit verschiedenen Darbietungen und Aktionen wie Live-Musik, einem historischen Markt, Schaukämpfen und einer Museums-Rallye werden Kinder und ihre Familien zu einer Zeitreise ins 13. Jahrhundert eingeladen. Ausgedacht und auf die Beine gestellt haben die Veranstaltung Alena Evers und Jessica Wiessler. Beide absolvieren derzeit im Auricher Museum und in der Kunstschule ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) .
Ausführlicher Bericht im Heimatblatt vom 23. Mai 2012
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Montag, 21. Mai 2012

Hagen Rether live in Aurich

Mit "Fremdschämen" allein ist es nicht getan
wj Aurich. „Was reg' ich mich auf?“ Scheinbar völlig gelangweilt fläzt sich Hagen Rether im Drehstuhl vor einem Klavier und teilt dem Publikum seine Gedanken über Gott und die Welt mit. Auf den ersten Blick fragt man sich ernsthaft, warum dieser Mann einer der meist und höchst dekorierten deutschen Kabarettisten ist. Wer ihm aufmerksam zuhört, merkt jedoch schnell, dass dieser trockene Humor jede Menge Substanz und vor allem Brisanz in sich birgt. Nicht anders erging es rund 500 Zuschauern, die Hagen Rether am vergangenen Freitagabend live in der Auricher Stadthalle erlebten.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 21. Mai 2012
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Samstag, 19. Mai 2012

Vor 50 Jahren: Conny Froboess beim ESC


Millionenhit fällt beim Grand Prix 1962 durch
wj Aurich. „Eine Reise in den Süden ist für andre schick und fein, doch zwei kleine Italiener möchten gern zuhause sein.“ So beginnt eines der wohl bekanntesten Lieder von Cornelia „Conny“ Froboess. Vor 50 Jahren vertrat sie damit Deutschland beim Grand Prix Eurovision de la Chanson, wie der Vorgänger des heutigen Eurovision Song Contests (ESC) 1962 hieß. Obwohl „Zwei kleine Italiener“ zum Millionenhit wurde, blieb der Titel im Wettbewerb weit hinter den Erwartungen zurück.

  Ausführlicher Rückblick im Sonntagsblatt vom 20. Mai 2012
Cover: Columbia/Sony, Video: songcontest.ch
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Mittwoch, 16. Mai 2012

The Kilkennys live in Aurich

Sympathische Botschafter von der Grünen Insel
wj Aurich. „Oh mein Gott, sie haben Kenny getötet?“ Nein, nicht ganz. Die „Kilkennys“ nennen sich nur nach ihrer irischen Heimatstadt, die gleichzeitig Namensgeberin für eine Biersorte ist. Am vergangenen Dienstag gastierte die Gruppe live in der Auricher Stadthalle. Und obwohl dem Quartett kurzfristig ein Musiker ausgefallen war, verbreitete es mit seinen Interpretationen irischer Folk-Songs dennoch eine durchweg prima Stimmung unter den rund 200 Besuchern.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 19. Mai 2012
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Freitag, 11. Mai 2012

Porträt Anna Loos

Schon in ihrer Jugend ein Fan von "Silly"
wj Aurich. Eigentlich wollte sie immer nur Sängerin werden. Den Wunsch hat sich Anna Loos inzwischen längst erfüllt. Als Frontfrau der Kult-Band „Silly“ wird sie am 27. Juli 2012 auf der Schlosswiese in Wittenberg zu sehen und zu hören sein. Abgesehen davon ist sie natürlich nach wie vor eine gefragte Schauspielerin, die gerade wieder für eine Hauptrolle vor der Kamera gestanden hat

Ausführliches Porträt im Jesske Lifestyle-Magazin Frühjahr/Sommer 2012
. Foto: Heine. Video: MDR
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Dorferneuerung in Ostfriesland

"Zusammenraufen" lautet die Devise für die Zukunft
wj Aurich. Früher hieß das „Flurbereinigung“ oder „Unser Dorf soll schöner werden“. Heutzutage nennt sich das „Landmanagement“ und „Strukturförderung ländlicher Raum“. Die Behörde, die solche Angelegenheiten koordiniert, ist das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen (LGLN). Das Auricher Regionalbüro legte am Freitag die neuesten Zahlen für Ostfriesland vor. Danach hat man im Jahr 2011 Fördermittel in Höhe von rund 7,25 Millionen Euro ausgeschüttet. Die Summe der daraus resultierenden Gesamtinvestitionen für das vergangene Jahr beträgt rund 13 Millionen Euro.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 12. Mai 2012
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Mittwoch, 9. Mai 2012

10. Auricher Filmklappe: Jury-Sitzung

Qualität hat sich in den letzten Jahren stetig verbessert
wj Aurich. Was die Anzahl der eingereichten Beiträge betrifft, hat sich die 10. Auricher Filmklappe auf hohen Niveau stabilisiert. Insgesamt 71 Kurzfilme sind in diesem Jahr für den Wettbewerb eingereicht worden. Das ist lediglich ein Beitrag weniger als im bisherigen Rekordjahr 2010 aber immerhin 17 mehr als im vergangenen Jahr. Allein 37 der eingereichten Filme stammen aus dem Landkreis Aurich. Wie gut die sind und welche Siegchancen sie haben, bleibt allerdings einstweilen streng geheim. Denn die offizielle Preisverleihung findet erst am 25. Mai 2012 im Kinocenter des Auricher Carolinenhofs statt. Die Gewinnerfilme qualifizieren sich automatisch für den Landeswettbewerb „Niedersachsen Filmklappe“, der im September 2012 ebenfalls in Aurich, und zwar in der Stadthalle, über die Bühne gehen wird.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 10. Mai 2012
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Dienstag, 8. Mai 2012

Gastspiel Ohnsorg Theater

Generationenkonflikt als Boulevardstück
wj Aurich. „Das war mal ein etwas anderes, aber trotzdem durchaus interessantes Stück“, lautete der Tenor der rund 550 Besucher, die am vergangenen Freitag in der Auricher Stadthalle ein Gastspiel des Hamburger Ohnsorg Theaters sahen. Auf dem Programm stand die Komödie „Endlich Alleen“ von Lawrence Roman in der plattdeutschen Fassung von Frank Grupe. Tatsächlich spielt darin das klassische „Pärchen-sucht-und-findet-sich“-Schema, wie man es ansonsten aus dem Boulevard- und Volkstheater zur Genüge kennt, eine völlig untergeordnete Rolle.
Ausführlicher Bericht im Heimatblatt vom 09. Mai 2012
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Sonntag, 6. Mai 2012

Atze Schröder live in Bremen

Kaum ein Lachmuskel bleibt "schmerzfrei"
wj Bremen. Es war sein letzter Bühnenauftritt vor einer etwas längeren Sommerpause. Am vergangenen Samstag präsentierte Atze Schröder sein neues Programm „Schmerzfrei“ vor ausverkaufter Kulisse in der ÖVB-Arena. Und das gut aufgelegte Bremer Publikum sollte nicht enttäuscht werden. Denn der passionierte Porsche-Fahrer gab wieder einmal ordentlich Gas, so dass kaum ein Auge trocken respektive Lachmuskel „schmerzfrei“ blieb.
Ausführlicher Bericht in der Kreiszeitung vom 07. Mai 2012
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Samstag, 5. Mai 2012

WSD Nordwest in Aurich

"Wichtiger Standort für Ostfriesland und Niedersachsen"
wj Aurich. Die Folgen der Rechtschreibreform hat man bei den Wasser und Schifffahrtsdirektionen (WSD) inzwischen ja ganz gut weggesteckt. Ob das mit den jüngst laut gewordenen Plänen zur Zentralisierung der bundesweiten Verwaltungsstruktur genauso einfach funktionieren wird, muss sich allerdings erst noch zeigen. Klar ist lediglich dies: Eine Schließung der WSD Nordwest in Aurich steht derzeit wohl nicht zur Debatte. Dennoch wollen die Mitglieder des Auricher Rates frühzeitig Flagge zeigen und ihre Solidarität bekunden. Auf ihrer Sitzung am vergangenen Donnerstag verabschiedeten sie einstimmig eine Resolution zum langfristigen Erhalt der Auricher Behörde. Darin weisen sie einerseits auf die besondere Bedeutung des Standortes für Ostfriesland hin. Zum anderen wird vor möglichen negativen Auswirkungen von Veränderungen gewarnt. Initiatoren dieser Resolution sind der SPD-Bundestagsabgeordnete Garrelt Duin und der SPD-Landtagsabgeordnete Wiard Siebels.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 05. Mai 2012
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Freitag, 4. Mai 2012

Aurich: Haushalt 2012 verabschiedet

"Die Stadt Aurich ist faktisch schuldenfrei"
wj Aurich. Mit nur drei Gegenstimmen hat der Rat der Stadt Aurich auf seiner Sitzung am Donnerstag den Haushalt für das Jahr 2012 verabschiedet. Den geplanten Aufwendungen in Höhe von insgesamt rund 120 Millionen Euro stehen Einnahmen in Höhe von voraussichtlich 135 Millionen Euro gegenüber. Das dicke Plus auf der Habenseite resultiert vor allem aus den Gewerbesteuereinnahmen. Die sind im Vergleich zur ersten Einbringung des Haushaltes im Februar diesen Jahres noch einmal etwas nach oben korrigiert worden und werden jetzt bei etwa 100 Millionen Euro liegen. Mit den Einnahmen sollen zum einen wichtige Investitionen für die Zukunft getätigt werden. Zum anderen soll die Verschuldung weiter kontinuierlich abgebaut und auf jetzt 14,1 Millionen Euro gedrückt werden. Rechnet man die Rücklagen von rund 37 Millionen hinzu, ist „Aurich faktisch schuldenfrei“, wie der Erste Stadtrat Hardwig Kuiper am Donnerstag feststellte. Kritische Töne kamen vor allem von Seiten der GfA-Fraktion, die in erster Linie mangelnde Transparenz monierte und deshalb geschlossen gegen den Haushalt stimmte.
  Ausführlicher Bericht im Sonntagsblatt vom 06. Mai 2012. Grafik: Stadt Aurich
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Piet Klocke live in Aurich

Als der liebe Gott Silvester nicht mehr alleine feiern wollte 
wj Aurich. „Wenn Geld alles ist, was ist dann nichts?“ Er kann also doch vollständige Sätze bilden, obwohl deren Inhalte meistens auch ziemlich absurd klingen. Am vergangenen Donnerstagabend gastierte Piet Klocke gemeinsam mit seiner Partnerin Simone Sonnenschein alias Fräulein Kleinknecht in der Auricher Stadthalle. Dass die Stimmung über weite Strecken eher verhalten ausfiel, lag wohl hauptsächlich an der geringer Besucherresonanz. Denn insgesamt waren etwa nur 150 Zuschauer in die Stadthalle gekommen.
  Ausführlicher Bericht im Sonntagsblatt vom 06. Mai 2012
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Mittwoch, 2. Mai 2012

Werner Nadolnys Jane bei Meta

Ein alter Bekannter kehrt zurück nach Norddeich
wj Norddeich. Sie existiert immer noch, die Krautrock-Legende „Jane“ - und das inzwischen sogar in quasi dreifacher Ausfertigung. Eine davon leitet der langjährige Keyboarder der Band Werner Nadolny. Der gastiert am Freitag, 4. Mai 2012 mit seiner Gruppe live in „Metas Musikschuppen“ und setzt damit eine alte Tradition fort, deren Anfänge bis weit in die 60er Jahre zurück reichen. Zur Besetzung der 1970 in Hannover aus der Taufe gehobenen Ur-Formation von „Jane“ gehörten neben Werner Nadolny noch Peter Panka und Klaus Hess. Dieses Trio kannte sich bereits aus einer Band namens „JP's“, die in den 60er Jahren auch schon bei Meta aufgetreten war.

Ausführlicher Vorbericht im Heimatblatt vom 02. Mai 2012. Foto + Video: wnjane
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