Donnerstag, 27. Dezember 2012

CineTipp: Life of Pi

Odyssee auf hoher See mit Wildkatze
wj Aurich. Eigentlich ist es wieder so ein Stoff, der als „unverfilmbar“ galt. Aber Star-Regisseur Ang Lee („Brokeback Mountain“) hat sich trotzdem an eine Leinwandadaption des Bestsellers „Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger“ herangewagt. Das Ergebnis ist eine ebenso bemerkenswert wie spektakulär inszenierte Odyssee, die in dieser Woche in unseren Kinos anläuft.
Auführliche Rezensionen siehe Nordlicht (Do.), Rheiderland-Zeitung (Fr.) und  Ostfriesischer Kurier (Sa.)
Kinostart: 27. Dezember 2012. Foto und Trailer: 20th Century Fox
Kino-Finder: Wo läuft dieser Film?
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Montag, 24. Dezember 2012

Ausstellung MitMachMuseum

Wie war das eigentlich damals im Mittelalter?
wj Aurich. Wenn der „Frack aus Blech'“ eines edlen Rittermannes mal ein Loch hatte, wurde das dann etwa gelötet? Und mussten Ritterskinder tatsächlich eiserne Windeln tragen? Oder sind diese Behauptungen aus dem Lied „Ja so warn's die alten Rittersleut'“ doch völliger Blödsinn? Antworten auf diese und viele andere Fragen liefert möglicherweise eine Ausstellung, die im nächsten Jahr im Auricher MitMachMuseum läuft. Unter dem Motto „Spinnrad, Schwert & und Federkiel“ haben Pädagogen und Künstler in Zusammenarbeit mit Oldenburger Studenten ein Konzept entwickelt, das neugierige Entdecker ab 5 Jahren zur interaktiven Auseinandersetzung mit dem Thema Mittelalter bewegen soll. Los geht es am 17. Februar 2013.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 24. Dezember 2012
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Samstag, 22. Dezember 2012

Video Knallfrosch Elektro

Wenn schon Weltuntergang, dann mit fliegenden Fahnen
wj Aurich. Als „Location“ für ein angesagtes Video wäre ein verschlafenes Provinznest wie Aurich sicher nicht jedermanns erste Wahl gewesen. Bei „Knallfrosch Elektro“ ist das zum Glück ein bisschen anders. Denn die Gruppe kommt ursprünglich aus dem Herzen Ostfrieslands. Und für ihren ersten richtig großen Videodreh wollten die Musiker ihre Heimatstadt auf keinen Fall außen vor lassen. Als Song haben sie sich dafür das Titellied ihres Albums „So dumm kommen wir nicht mehr zusammen“ ausgesucht. Offiziell veröffentlicht worden ist das Werk am 21. Dezember 2012.
Ausführlicher Bericht im Sonntagsblatt vom 23. Dezember 2012
Foto und Video: Knallfrosch Elektro
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Donnerstag, 20. Dezember 2012

67. Weihnachtssingen MGV Frisia

Traditionelle Klassiker und amerikanische Evergreens
wj Aurich. Der Kalender will es so, dass der Termin in diesem Jahr wieder einmal ganz knapp vor dem Fest liegt. Das Weihnachtssingen des Männergesangvereins „Frisia“ in der Auricher Lambertikirche findet traditionell immer am 4. Advent statt. Und der fällt 2012 eben auf den 23. Dezember. Bei der nunmehr 67. Auflage werden neben den „Frisianern“ und dem „Frisia Frauenchor“ außerdem der MGV „Eintracht“ Großefehn, der Gemischte Chor Südbrookmerland, der Posaunenchor Tannenhausen, der Kinderchor der Auricher Lambertischule sowie als Solistin Valentina Sorokina und Kantor Maxim Polijakowski an der Orgel mitwirken. Los geht es am 23. Dezember um 19 Uhr.
Ausführlicher Bericht im Sonntagsblatt vom 23. Dezember 2012
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CineTipp: Jesus liebt mich

Weltuntergang ist am nächsten Dienstag
wj Aurich. Die Frage taucht immer wieder: Was würde Jesus tun, wenn er heute auf die Erde käme? In seinem Roman „Jesus liebt mich“ versucht sich Bestsellerautor David Safier zur Abwechslung einmal in amüsanter Form mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Florian David Fitz hat den Stoff jetzt für das Kino verfilmt. Neben Drehbuch und Regie hat er dabei auch gleich die männliche Hauptrolle übernommen.
Auführliche Rezensionen siehe Nordlicht (Do.), Rheiderland-Zeitung (Fr.) und  Ostfriesischer Kurier (Sa.)
Kinostart: 20. Dezember 2012. Foto und Trailer: Warner Bros.
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Mittwoch, 19. Dezember 2012

Regionalrat Ostfriesland

Anstöße in Richtung einer kommunalen Kooperation
wj Aurich. Es hat ein bisschen etwas von Klimagipfel und Europäischer Union auf Provinz-Ebene. Ein im August 2010 von den Landkreisen Aurich, Leer, Wittmund und der Stadt Emden installierter Regionalrat sollte eigentlich zum Sprachrohr für ganz Ostfriesland werden. Allein kommt man dort irgendwie nicht so richtig in die Pötte. Jetzt wagt Thilo Hoppe (Grüne) einen neuen Vorstoß. Der Auricher Bundestagsabgeordnete, der als ein Kandidat für den Vorsitz des Regionalrates im Gespräch ist, möchte mit gezielter Projektarbeit ein Ausrufezeichen setzen. Ein Thema hat er dafür schon im Visier. Hoppe würde die Situation der ostfriesischen Krankenhäuser gerne näher unter die Lupe nehmen.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 20. Dezember 2012
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INTERVIEW mit Larry Evers

"Wir wollen lieber das machen, wozu wir Lust haben"
wj Aurich. „Moin, moin - Mensch is dat scheun, dat ick di endli mol seh“ heißt es im Refrain eines ihrer bekanntesten Hits. Ein Wiedersehen mit der Gruppe „Godewind“ in Aurich hätte es eigentlich schon am 20. Dezember 2012 geben sollen. Der Konzerttermin in der Stadthalle musste jedoch krankheitsbedingt auf den 17. Februar 2013 verschoben werden. Der Mitbebründer der Gruppe Larry Evers stand im folgenden Interview Rede und Antwort. 

Frage: Stimmt es, dass ABBA eine wichtige Rolle beim Findungsprozess von „Godewind“ gespielt hat? 
Larry Evers: Das war tatsächlich so. Shanger Ohl und ich haben in den 70er Jahren in einem Pop-Trio zusammen gespielt, das nannte sich „Albatross“. Dort haben wir auch schon hochdeutsche Sachen gemacht. Ich bin dann angefangen zu produzieren. Irgendwann kriegte ich den Auftrag mit einem jungen Mädchen aus Husum eine Vokalversion von dem ABBA-Instrumental „Arrival“ aufzunehmen. „Wie ein Vogel im Wind“ hieß das auf Deutsch. Der Titel war damals sogar in den Charts. Das junge Mädchen war Annegret Behrend, die später unsere erste „Godewind“-Sängerin geworden ist. 

Frage: Warum die plattdeutsche Texte? 
Evers: Wir sind zwar alle Plattdeutsch aufgewachsen. Aber auf die Idee, Musik mit plattdeutschen Texten zu verbinden, sind wir selbst zunächst gar nicht gekommen. Das ist erst passiert, als wir Begleitband von Fiede Kay wurden. Der hatte ja großen Erfolg damit, und so haben wir auch Blut geleckt, weil wir das toll fanden, was Fiede machte. 

Frage: Hat sich „Godewind“ eher in der Folk-Szene oder in der Volksmusik gesehen? 
Evers: Weder noch. Wir saßen zwischen sämtlichen Stühlen. Ursprünglich kamen wir ja aus dem Pop-Bereich. Deswegen war es für uns absolut kein Problem, einen elektrischen Bass oder eine Orgel in unsere Musik einzubauen. Als die „Folkies“ das sahen, haben manche uns richtig schief angeguckt. Das ging für die gar nicht. Für die Leute aus der Volksmusik galt ähnliches. Ich meine, Shanger Ohl und ich, wir sind in den 60er Jahren mit Bands wie „Beatles“ oder „Rolling Stones“ groß geworden. Das waren unsere Helden. Unsere Musik war eine Mischung aus allen möglichen Einflüssen. Wir haben das immer so gemacht, wie wir das für richtig hielten. Und das haben wir eigentlich bis heute so durchgezogen.
 Komplettes Interview im Heimatblatt vom 19. Dezember 2012
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Sonntag, 16. Dezember 2012

Bundesstraße 210n

Stadtnahe Variante bekommt den Vorzug
wj Aurich. Geahnt hatten es schon vorher viele. Nun ist es quasi auch amtlich. Auf der letzten Ratssitzung am Donnerstag verkündete der Leiter der Auricher Landesstraßenbaubehörde Frank Buchholz, dass man bei der B 210n, die zukünftig für eine bessere Verkehrsanbindung sorgen soll, die im nördlichen Bereich die so genannte „stadtnahe Variante“ favorisieren wird. Parallel dazu war bisher auch noch eine stadtferne Variante im Gespräch gewesen. Sie hätte einen weiteren Bogen um bewohntes Gebiet geschlagen.
Ausführlicher Bericht im Sonntagsblatt vom 16. Dezember 2012
Grafik: Soleimai/EZ
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50 Jahre Bundesliga

Rückblick auf Elite-Liga aus ostfriesischer Perspektive
Großes  Foto: Josef "Sepp" Piontek wechselte 1960 von Germania Leer zu Werder Bremen.
Kleines Foto unten: Dieter Eilts (2. von rechts unten) kickte früher für den SV Hage.
Kleines Foto oben: Karrierestart für Jörg Heinrich (rechts) im Westen war Kickers Emden.
Fotos: Archive Werder Bremen, SV Hage, EZ
wj Aurich. „Fußballbundesliga und Ostfriesland? Viel mehr als Dieter Eilts dürfte da wohl nicht gewesen sein“, mag manch' einer jetzt vielleicht denken. Dass dem beileibe nicht so ist, zeigt folgender kleiner Streifzug durch die Geschichte der deutschen Elite-Spielklasse, die in der nächsten Saison ihr 50-jähriges Jubiläum begeht. 

Bereits in den Gründerjahren der Liga baut Werder Bremen auf einen Abwehrmann, den man ähnlich wie später Dieter Eilts aus Ostfriesland an die Weser holt. Gemeint ist Josef „Sepp“ Piontek. Bevor der Werderaner wird, spielte er von 1949 bis 1960 für die Jugend- und Herrenmannschaft des VFL Germania Leer. Nach dem DFB-Pokalsieg im Jahre 1961 erringt der gebürtige Breslauer 1965 mit den Bremern die Deutsche Meisterschaft. Kurzzeitig schafft er Sprung in die Nationalelf, fährt jedoch nicht mit zur WM 1966 nach England. In Anschluss an seine Laufbahn als Spieler wird Piontek 1972 Trainer und bleibt Werder in dieser Funktion bis 1975 treu. Danach coacht er eine Reihe zum Teil sehr namhafter Vereins- und Nationalmannschaften (u.a. Haiti, Dänemark, Türkei, Grönland, Fortuna Düsseldorf und den FC St. Pauli).
Ausführliche Berichte im Ostfriesischen Kurier vom 08. Dezember, Sonntagsblatt vom 16. Dezember und Anzeiger für Harlingerland vom 24. Dezember 2012
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Freitag, 14. Dezember 2012

Abwassergebühren Stadt Aurich

Kommune steht im Quervergleich immer noch gut da
wj Aurich. Die Stadt Aurich will ihre Abwassergebühren von derzeit 2,35 Euro auf zukünftig 2,50 Euro pro Kubikmeter anheben. Das ist am Mittwoch in der Ausschusssitzung für Haushalt und Finanzen beschlossen worden. Grund ist eine Kostenunterdeckung aus dem Haushalsjahr 2011, die damit ausgeglichen werden soll. Wie der Erste Stadtrat Hardwig Kuiper erläuterte, steht Aurich im Quervergleich mit anderen ostfriesischen Kommunen trotzdem nach wie vor relativ günstig da. Gemäß einer Aufstellung, die Kuiper dem Ausschuss am Mittwoch präsentierte, muss vor allem in jenen Gemeinden, die ihre Abwasserentsorgung an Privatunternehmen abgegeben haben, besonders tief in die Tasche gegriffen werden.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 14. Dezember 2012
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Donnerstag, 13. Dezember 2012

Richtige Räume für Inklusion

Weil alle von allen lernen dürfen und sollen
wj Aurich. Hat ein Auto keine Räder oder keinen Motor, darf man wohl mit Fug und Recht behaupten, dass dessen Fahrtüchtigkeit dadurch in erheblichem Maße eingeschränkt ist. Bezogen auf die Inklusion, die ab dem Schuljahr 2013/2014 an niedersächsischen Schulen gesetzlich eingeführt wird, bedeutet dies: Wenn inklusiver Unterricht tatsächlich funktionieren soll, braucht es auch die entsprechenden Räumlichkeiten dafür. Wie die aussehen müssen, darauf hat eine Fachtagung, die vergangene Woche im Forum der Ostfriesischen Landschaft stattfand, Antworten zu finden versucht. Veranstaltet wurde die Tagung von der Arbeitsstelle für Religionspädagogik in Ostfriesland (ARO), dem Regionalen Pädagogischen Zentrum (RPZ) und der Bildungsregion Ostfriesland.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 13. Dezember 2012
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CineTipp: Der Hobbit

Kurzweilige Optik zu stellenweise langatmiger Story
wj Aurich. Auf stolze 17 „Oscars“ hat es die Verfilmung der „Herr der Ringe“-Triologie gebracht. Allein drei davon gingen an den Regisseur, Produzenten und Drehbuchautor Peter Jackson. Da lag es wohl nahe, dass er auch die Leinwandversion der auf dem Roman „Der kleine Hobbit“ basierenden Vorgeschichte in Angriff nimmt. Wiederum soll daraus ein Dreiteiler werden. Teil eins läuft unter dem Titel „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ in dieser Woche in unseren Kinos an.
Auführliche Rezensionen siehe Nordlicht (Do.), Rheiderland-Zeitung (Fr.) und  Ostfriesischer Kurier (Sa.)
Kinostart: 13. Dezember 2012. Foto und Trailer: Warner Bros.
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Mittwoch, 12. Dezember 2012

Wohnraum in Aurich wird knapp

Für sozial benachteiligte Menschen wird es immer enger
wj. Aurich. Wer derzeit in Aurich eine günstige Wohnung sucht, ist nicht unbedingt zu beneiden. Inzwischen mehren sich die Stimmen, die sogar bereits von einem „akuten Wohnungsmangel“ sprechen. Besonders zu leiden haben darunter vor allem sozial benachteiligte Bürgerinnen und Bürger. Das meint jedenfalls das Auricher Ratsmitglied Hendrik Siebolds von der Partei „Die Linke“. Er hat deswegen am Dienstag im Ausschuss für Wirtschaftsförderung den Antrag gestellt, die Wohnraumsituation der Stadt einmal genauer unter die Lupe zu nehmen, um die Rahmenbedingungen zu verändern und zu verbessern. Der Ausschuss hat daraufhin beschlossen, eine Arbeitsgruppe zu bilden, die sich in den nächsten Wochen eingehend mit diesem Thema beschäftigen soll.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 15. Dezember 2012
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Dienstag, 11. Dezember 2012

Aufwandsentschädigung für Politiker

Mehr Geld für Auricher Ratsmitglieder?
wj Aurich. Politische Mandatsträger in Niedersachsen haben per Gesetz ein Anrecht auf eine Aufwandsentschädigung. Die soll „angemessen“ ausfallen. Wie hoch sie konkret sein darf oder muss, das steht in dem Gesetz allerdings nicht drin. Damit dürfte eine heiße Diskussion für die nächste Auricher Ratssitzung vorprogrammiert sein. Denn unter Punkt 17 steht eine Erhöhung der Aufwandsentschädigungen auf der Tagesordnung. Danach soll die monatliche Pauschale für jedes Ratsmitglied von bisher 125 Euro auf 140 Euro angehoben werden. Das Sitzungsgeld pro Sitzung soll von bisher 20 Euro auf zukünftig 30 Euro steigen. Ist diese Erhöhung tatsächlich gerechtfertigt? Das ist jetzt natürlich eine Frage, die sich viele Bürgerinnen und Bürger stellen. Und die ist gar nicht so leicht zu beantworten. Denn, wie ein Vergleich zwischen verschiedenen ostfriesischen Rathäusern zeigt, werden die Aufwandsentschädigungen dort alles andere als einheitlich gehandhabt.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 11. Dezember 2012
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Samstag, 8. Dezember 2012

Pro Aktiv Center

Geduld ist oft viel wichtiger als Fachwissen
wj Aurich. Gleb Schmidt hat einen Ausbildungsplatz beim Landkreis Aurich. Was von außen gesehen vielleicht unspektakulär anmuten mag, ist bei näherer Betrachtung durchaus eine kleine Sensation. Denn als der heute 18-Jährige Gleb vor knapp drei Jahren mit seinen Eltern aus Weißrussland nach Deutschland kam, sprach er kaum ein Wort Deutsch und lieferte in der Schule entsprechend schlechte Leistungen ab. Dann fand er den Weg zum Büro vom „Pro Aktiv-Center“ (PACE), und dort brachte man schließlich auch ihn auf den richtigen Weg. „Ohne ehrenamtliche Helfer würden wir unsere Arbeit hier sicher nicht so gut schaffen“, betont die Leiterin Gerda Lüschen. Aus diesem Grund lud sie am Donnerstag zu einem Pressetermin ein, um sich einmal ausdrücklich bei eben diesen ehrenamtlichen Mitarbeitern zu bedanken.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 08. Dezember 2012
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Neugestaltung Georgswall IV

Endlich bald mal in die Gänge kommen
wj Aurich. Anstelle der umstrittenen „längsten Bank der Welt“ soll es nun also ein „mäandrierendes Band aus Hecken- und Steinelementen“ werden. So lautet jedenfalls im Originalton der Alternativvorschlag zur Neugestaltung des Auricher Georgswall, die der Berliner Architekt Jörg Michel am vergangenen Donnerstag dem Sanierungsausschuss des Auricher Rates vorgelegt hat. Konkret verbirgt sich dahinter eine Art verästeltes Geflecht, in dem sich Steinbank- und Heckenelemente abwechseln. Mit 600000 Euro kommt diese Variante deutlich günstiger als die ursprünglich geplante Granitbank, die knapp über eine Million Euro gekostet hätte. Der Mitglieder des Sanierungsausschusses ließen sich denn auch schnell überzeugen und stimmten dem neuen Vorschlag bei einer Enthaltung mehrheitlich zu.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 08. Dezember 2012
Grafik: Pola
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Freitag, 7. Dezember 2012

Atze Schröder in Aurich

Männer und Frauen müssen gleichermaßen schmerzfrei sein
wj Aurich. Ausverkauftes Haus am vergangenen Donnerstagabend in der Auricher Sparkassen Arena. Dafür bekam Atze Schröder erst einmal unmittelbar vor seinem Auftritt hinter den Kulissen vom Veranstalter „Marema“ einen Preis verliehen. Nach Paul Panzer und Bülent Ceylan ist der Lockenkopf aus Essen-Kray der nunmehr dritte Künstler, der einen solchen „Sold out“-Award erhalten hat. Dann wollte der passionierte Porsche-Fahrer aber auch schnell raus auf die Bühne, um nach dreitägiger Pause gleich mal ordentlich Gas zu geben und dem Publikum zu erklären, was „schmerzfrei“ ist. So heißt nämlich das neue Programm von Atze Schröder. Und am Ende sollte tatsächlich kaum ein Auge trocken, respektive Lachmuskel schmerzfrei bleiben.
Ausführlicher Bericht in der Rheiderland-Zeitung vom 08. Dezember 2012
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Neues Domizil für Superintendent

Ganz dicht ans Herz der Stadt gerückt
wj Aurich. „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir“, lautet die Jahreslosung für 2013. Der Superintendent des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Aurich Tido Janssen hat ihn in Form eines großen bunten Posters geschenkt bekommen und wird dafür sicherlich einen Ehrenplatz reservieren. Gerade hat er nämlich sein neues Domizil an der Julianenburger Straße bezogen. Am vergangenen Donnerstag war die Einweihungsfeier, zu der zahlreiche Gäste erschienen. Allen voran der vormalige Hausherr, Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr, der seine Aufgaben inzwischen von Emden aus wahrnimmt.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 07. Dezember 2012
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Ostfriesischer Schülerpreis

Identifikation mit Ostfriesland als positiver Lerneffekt
wj Aurich. „Gab es Euthanasie während der nationalsozialistischen Zeit auch in Ostfriesland?“ Dieser Frage ist Lukas Kromminga aus Strackholt nachgegangen und hat damit den diesjährigen Schülerpreis für ostfriesische Kultur und Geschichte gewonnen. Für den Wettbewerb, der 2012 seine nunmehr dritte Auflage erlebte, waren insgesamt zwölf Beiträge eingereicht worden. Die offizielle Preisverleihung fand am Mittwoch im Forum der Ostfriesischen Landschaft statt.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 07. Dezember 2012
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Donnerstag, 6. Dezember 2012

Claudia Roth in Aurich

Wieder was typisch Ostfriesisches dazugelernt
wj Aurich. Pümmelwurst, und bitteschön mit „Ü“ geschrieben. Was das genau ist, das musste sich Claudia Roth bei ihrem Besuch am vergangenen Mittwoch im Auricher „Fair Café“ erst einmal erklären lassen. Gleiches galt für die Regeln einer Verknobelung, wie sie traditionell am Vorabend vor Nikolaus in zahlreichen ostfriesischen Geschäften praktiziert wird. Eine solche Verknobelung hatten sich die Auricher Grünen als kleinen PR-Gag für ihre Bundesvorsitzende ausgedacht. Die genoss die kurze Atempause zwischen zwei politischen Terminen sichtlich und nahm die Sache in gewohnt forscher Manier sofort in die Hand. „Jedes Mal wenn ich in Ostfriesland bin, lerne ich wieder etwas dazu“, sagte Claudia Roth freudestrahlend.
Ausführlicher Bericht im Sonntagsblatt vom 09. Dezember 2012
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Jugendherberge Aurich

Stadt Aurich übernimmt Bürgschaft für DJH-Darlehen
wj Aurich. Es ist erst wenige Jahre her, da dachte man beim Deutschen Jugendherbergsverband (DJH) ernsthaft darüber nach, die Auricher Jugendherberge am Ellernfeld wegen zu geringer Übernachtungszahlen zu schließen. Dieses Vorhaben ist inzwischen längst vom Tisch. Der DJH Landesverband Unterweser-Ems hat nun sogar vor, kräftig in das Gebäude zu investieren. Dazu benötigt der Verband ein Darlehen in Höhe von einer Million Euro, für das die Stadt Aurich die Bürgschaft übernehmen soll. Ein entsprechender Beschlussvorschlag ist am Dienstag im Ausschuss für Wirtschaftsförderung einstimmig verabschiedet worden.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 06. Dezember 2012
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Interkommunaler Radwanderweg

"Lückenschluss" wird 2013 in Angriff genommen
wj Aurich. Eine wichtige Weiche für den interkommunalen Radrundwanderweg „4-Blick-Route Ewiges Meer“ ist seit Dienstag gestellt. Auf seiner letzten Sitzung genehmigte der Ausschuss für Wirtschaftsförderung der Stadt Aurich einstimmig Investitionen in Höhe von insgesamt 274000 Euro für das Projekt. Abzuziehen davon wären zu erwartende Fördergelder in Höhe von 92000 Euro. Das Geld ist für den Ausbau der Radwege und der touristischen Infrastruktur sowie den Bau eines Aussichtsturms bestimmt. Der Rundweg, der durch die Gemeinden Eversmeer, Großheide und Südbrookmerland sowie die Samtgemeinde Holtriem und die Stadt Aurich verläuft, besteht zum großen Teil schon. Es müssen lediglich ein paar Lücken geschlossen werden, um ihn sozusagen tatsächlich endgültig „rund“ zu machen. Dieser „Lückenschluss“ soll 2013 in Angriff genommen werden.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 06. Dezember 2012
Grafik: Planungsgruppe Ländlicher Raum
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CineTipp: Ralph reichts

"Pac Man" trifft auf "Ego-Shooter"
wj Aurich. Vergangenene Woche hat „Dreamworks“ mit „Die Hüter des Lichts“ vorgelegt. Nun zieht „Disney“ nach und präsentiert seinen traditionellen vorweihnachtlichen Animationsfilm. „Ralph reichts“ heißt der Streifen, der einen nostalgischen Trip durch verschiedenste Videospielwelten bietet.

Auführliche Rezensionen siehe Nordlicht (Do.), Rheiderland-Zeitung (Fr.) und  Ostfriesischer Kurier (Sa.)
Kinostart: 06. Dezember 2012. Foto und Trailer: Disney  
Kino-Finder: Wo läuft dieser Film?
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Mittwoch, 5. Dezember 2012

Auricher EEZ wird teurer

Mindestens 5 Millionen Euro Mehrkosten
wj Aurich. Jetzt wird es wohl doch ein bisschen teurer werden. Das neue Auricher Energie- und Erlebniszentrum (EEZ), das neben dem Firmengelände von Enercon in Tannenhausen gebaut werden soll, wird statt der im März diesen Jahres ursprünglich veranschlagten 21,8 Millionen nun voraussichtlich mindestens 26,8 Millionen Euro kosten. Im wesentlichen resultieren diese Mehrkosten aus Erweiterungen, die „für uns im März in dieser Form noch nicht absehbar waren“, wie der Architekt Lothar Tabery am Dienstag auf der Ausschusssitzung für Wirtschaftsförderung im Auricher Ratssaal erläuterte.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 05. Dezember 2012
Grafik: Architekturbüro Tabery
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Montag, 3. Dezember 2012

Minister Busemann in Aurich

Justizminister momentan ein bisschen "verschnupft"
wj Aurich. Wenn Bernd Busemann bei seinem Besuch am Montag im Auricher Amtsgericht nach eigenem Bekunden ein bisschen „verschnupft“ war, lag dies nicht etwa an einer Erkältung. Schuld daran ist vielmehr die aus Sicht des niedersächsischen Justizministers zögerliche Haltung der Stadt beim Aus- und Anbau zusätzlicher Räumlichkeiten für die Auricher Staatsanwaltschaft. Abgesehen davon fand der CDU-Politiker aber nur lobende Worte. „Ich bin gerne nach Aurich gekommen, um diesen historisch gewachsenen Justizstandort, der mir persönlich sehr am Herzen liegt, zu würdigen“, betonte der Minister. Unter anderem besichtigte er das in diesem Jahr neu geschaffene Videovernehmungszimmer und ging ausführlich auf die Diskussion um strengere Sicherheitsmaßnahmen an den Gerichten ein. Lediglich zur Nachfolge des leitenden Auricher Oberstaatsanwaltes Bernard Südbeck, der zukünftig in Osnabrück tätig sein wird, hielt sich Busemann einstweilen bedeckt. „Da wird die endgültige Entscheidung wohl erst nach der Landtagswahl fallen“, so der Minister.
Ausführlicher Bericht im Heimatblatt vom 05. Dezember 2012
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