Dienstag, 30. April 2013

Verabschiedung Herbert Troff

Rückblick auf eine beispiellose Karriere
wj Aurich. Wenn jemand nach 50 Berufsjahren aus ein- und demselben Dienstzimmer in den Ruhestand geht, wo seine Karriere ursprünglich einmal angefangen hat, klingt das zunächst nicht unbedingt nach großartigen Veränderungen. Tatsächlich war Herbert Troff über Jahrzehnte eine feste und kontinuierliche Größe im Auricher Katasteramt, das inzwischen Sitz der Regionaldirektion des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen (LGLN) ist. Dennoch hat sich während seiner Dienstzeit vieles bewegt und verändert. Und vor allem: Herbert Troff selbst hat vieles bewegt und verändert. Am vergangenen Montag wurde der langjährige Behördenleiter im Rahmen eines Festaktes in der Auricher Stadthalle in den Ruhestand verabschiedet. Unter den zahlreichen Ehrengästen befanden sich u.a. der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport Boris Pistorius (SPD) und Staatssekretär Udo Paschedag vom Niedersächsischen Ministerium für Ernährung Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie Troffs Nachfolgerin Helgrid Obermeyer, die ab sofort die Geschicke der LGLN-Regionaldirektion in Aurich lenken wird.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 30. April 2013
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Sonntag, 28. April 2013

Auricher Stadtführung

Auf der Straße starken Frauen begegnen
wj Aurich. Über 800 Straßen gibt es in Aurich. Lediglich zehn davon sind nach Frauen benannt worden. Die hat Annemarie Hammerschmidt einmal genauer ins Visier genommen und daraus dann gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen von der Stadtführervereinigung eine Radwander-Route der etwas Art entwickelt. „Starke Frauen in Aurich erfahren und entdecken“ heißt die ca. zwei Stunden dauernde Tour, die ab sofort zusätzlich zum regulären Programm ganzjährig angeboten werden soll. Erster Starttermin ist der 3. Mai 2013.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 27. April 2013
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Donnerstag, 25. April 2013

Großsteingrab Tannenhausen

Altes Hünengrab bekommt ein neues Antlitz
wj Tannenhausen. Die Engländer haben Stonehenge, die Ägypter ihre Pyramiden und Ostfriesland hat „Butter, Brot und Käse“. Letzteres ist im Volksmund die Bezeichnung für die Überreste eines Hünengrabes in Tannenhausen. Im Gegensatz zu den eingangs erwähnten beiden Bauwerken wirkt die Anlage in Ostfriesland allerdings vergleichsweise unscheinbar. Mehr als drei Findlinge und ein Erdhügel sind dort eigentlich nicht zu sehen. Das soll bald anders werden. Auf der Sitzung des Wirtschaftsausschusses der Stadt Aurich am vergangenen Dienstag präsentierte Ronald Böhmer von der Planungsgruppe Ländlicher Raum ein Konzept, mit dem der geschichtsträchtige Ort gemäß seiner historischen Bedeutung aufgewertet werden soll. Die jetzt vorliegenden Entwürfe entstanden in enger Abstimmung mit dem Archäologischen Dienst der Ostfriesischen Landschaft, deren Vertreter bereits in den 60er Jahren an der Grabstelle fleißig Ausgrabungen durchgeführt haben.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 25. April 2013 
Foto: Meyer/Grafik PGLR
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CineTipp: Scary Movie 5

Platte Pointen als stilbildendes Prinzip
wj Aurich. Als im Jahre 2000 „Scary Movie“ zum ersten Mal über die Leinwände flimmerte, reagierten die meisten Kritiker noch halbwegs wohlwollend auf die zotige Horror-Persiflage. Mit jeder weiteren Fortsetzung wurden die Rezensionen jedoch stetig schlechter. Dem Erfolg an den Kinokassen tat dies keinen Abbruch. „Scary Movie 4“ spielte allein in den USA bereits in der Premierenwoche 40 Millionen Dollar ein. Jetzt folgt der fünfte Teil mit zahlreichen prominenten Gaststars wie z.B. den zwei Skandalnudeln Charlie Sheen und Lindsay Lohan.
Auführliche Rezensionen in der Rheiderland-Zeitung (Fr.) und im  Ostfriesischen Kurier (Sa.)
Kinostart: 25. April 2013. Foto und Trailer: Constantin Film
Kino-Finder: Wo läuft dieser Film?
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Mittwoch, 24. April 2013

Nachruf: Richie Havens

Sanftmütiger Riese verlässt für immer die Bühne
wj New Jersey/ Norddeich. „Ich habe damals sogar meine Registrierkasse extra offen gelassen, weil das Klingeln sonst die Stimmung kaputt gemacht hätte“, sagt Sven Rogall. Mucksmäuschen still sei das Publikum in seinem Laden gewesen, als Richie Havens in den 90er Jahren bei ihm auftrat, erinnert sich der Betreiber von „Metas Musikschuppen“, einem traditionsreichen kleinen Club an der ostfriesischen Nordseeküste in Norddeich.. Am 22. April 2013 verstarb die Woodstock-Legende im Alter von 72 Jahren an einem Herzinfarkt.
Ausführlicher Nachruf im Ostfriesischen Kurier vom 24. April 2013
Buchcover: SKN  / Video:arte
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Dienstag, 23. April 2013

Rettungsdienste in Aurich

Vorgegebene Quote über Gebühr erfüllt
wj Aurich. Auf dem platten Land zu leben kann manchmal von Vorteil sein – zum Beispiel wenn es um die Erreichbarkeit durch Rettungskräfte geht. Die ist im Landkreis Aurich sehr hoch. Das besagt jedenfalls ein Gutachten, das am Montag im Auricher Kreishaus präsentiert wurde. Danach kann jede an eine öffentliche Straße angebundene Stelle im Landkreis zu 100 Prozent rettungsdienstlich versorgt werden. Zu 96 Prozent geschieht dies binnen einer Mindestfrist von 15 Minuten. Damit wird die vom Gesetzgeber vorgegebene Quote, die bei 95 Prozent für den Landkreis insgesamt liegt, mehr als erfüllt. Die erhobenen Daten stammen aus dem Zeitraum von Anfang November 2011 bis Ende Oktober 2012.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 23. April 2013
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Montag, 22. April 2013

Manfred Mann & Golden Earring

Zeitlose Preziosen aus der Rock-Schatzkiste
wj Emden. Rein von der Papierform her war es ja eigentlich ein Oldie-Abend. Bloß haben das weder das Publikum noch die Musiker irgendwie so richtig gemerkt. Die Auftritte der Rock-Veteranen von „Manfred Mann's Earth Band“ und „Golden Earing“ sowie der Rock'n'Roll-Truppe „Boppin' B“ am Samstag in der Emder Nordseehalle stellten jedenfalls einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis, dass gute und gut gemachte Musik nicht unbedingt eine Frage des Alters sind.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 22. April 2013
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Samstag, 20. April 2013

50.Todestag Friedrich Schomerus

Ruhelos bis zum letzten Atemzug
wj Marienhafe/Jena. „Deinen mir zugedachten Wunsch, Skizzen aus meinem Leben zu Papier zu bringen, werde ich leider nicht erfüllen können, da alles nicht so bedeutsam ist, dass es andere interessieren könnte“, meinte er in einem Brief, den er im Sommer 1961 knapp zwei Jahre vor seinem Tod an einen Enkel verfasst hat. Tatsächlich ist Friedrich Schomerus eine der Schlüsselfiguren der deutschen Sozialreformbewegung des 20. Jahrhunderts gewesen. Vor 50 Jahren am 20. April 1963 verstarb der gebürtige Ostfriese in Jena, wo er zuvor über viele Jahrzehnte für die Zeiss Werke tätig war.
Ausführliche Biografie in der Emder Zeitung vom 20. April 2013
Foto: Carl Zeiss Archiv
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Tag der Pflege in Aurich

Einmaliges Programm rund um das Thema Pflege
wj Aurich. Es geht um ein Thema, das fast jeden von uns irgendwann in irgendeiner Form betrifft. Wohl deshalb erstreckt sich der „Tag der Pflege“, den der Landkreis Aurich in Kooperation mit der Kreisvolkshochschule veranstaltet, gleich auf mehrere Tage. Das vielfältige Programm, das vom 12. bis zum 14. Mai in Aurich geboten wird und interessierte Laien wie Fachpublikum gleichermaßen ansprechen soll, wäre an einem einzigen Tage ohnehin kaum zu bewältigen gewesen.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 20. April 2013
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Freitag, 19. April 2013

Bilanz 2012 Brandkasse

Hohe Eigenkapitalquote sogar deutschlandweit spitze
wj Aurich. „Wenn's brennt, sind wir da!“, behaupten viele Versicherungen und lassen ihre Klienten am Ende dann doch buchstäblich im Regen stehen. Für Joachim Queck ist der eingangs erwähnte Satz allerdings mehr als nur ein Werbespruch. Denn „erst im Schadensfall zeigt sich für den Kunden, wie gut ein Versicherer wirklich ist“, weiß der Chef der Ostfriesischen Landschaftlichen Brandkasse. Und was das betrifft, ist letztes Jahre tatsächlich einiges in passiert. Trotz einer daraus resultierenden hohen Schadensbilanz fällt das Ergebnis des Geschäftsjahres 2012 unter dem Strich für die Brandkasse dennoch positiv aus. Das besagen jedenfalls die Zahlen, die Queck am Donnerstag auf einer Pressekonferenz präsentierte. Auch für die Zukunft sieht er die aller besten Perspektiven, zumal im Oktober vergangenen Jahres die Auseinandersetzungen zwischen der Brandkasse und der VGH Versicherungsgruppe Ostfriesland endlich beigelegt werden konnten.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 19. April 2013
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Verkehrssituation in Aurich

Ohne Umgehungsstraße droht irgendwann der Kollaps
wj Aurich. Etwa 300 Meter vom Upstalsboom-Denkmal in Richtung Aurich wird zukünftig aller Voraussicht nach die Umgehungsstraße B 210n verlaufen. Das hat die Auricher Geschäftsstelle der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Mittwoch bekannt gegeben. Grundlage für die Entscheidung ist ein Gutachten, das diese so genannten „stadtferne“ Variante favorisiert. Eine alternative „stadtnahe“ Streckenführung, die in Höhe des Kriegerdenkmals in Rahe verlaufen wäre, ist damit vom Tisch. Parallel dazu präsentiert die Behörde ein zweites Gutachten, das den Auto- und LKW-Verkehr in der Auricher Innenstadt näher unter die Lupe genommen hat. Fazit: Schon jetzt herrscht ein hohes Verkehrsaufkommen, das sich an hart an der Grenze der Belastbarkeit bewegt. Und der Verkehr wird in den nächsten Jahren eher noch weiter zunehmen. „Ohne eine Umgehungsstraße droht Aurich irgendwann ein Verkehrskollaps“, kommentiert Behördenleiter Frank Buchholz die Ergebnisse.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 19. April 2013
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Donnerstag, 18. April 2013

CineTipp: Mama

Unheimliche Schwestern bescheren Überraschungserfolg
wj Aurich. Seit Anfang des Jahres sorgt ein argentinischer Regisseur mit einer spanisch-kanadischen Produktion für Furore auf dem nordamerikanischen Kinomarkt. Andrés Muschietti, der sich in der Vergangenheit hauptsächlich durch seine Kurzfilme einen Namen gemacht hat, konnte mit seinem Horror-Streifen „Mama“ bis Anfang April stolze 130 Millionen Dollar umsetzen. Ab dieser Woche ist der Überraschungserfolg auch auf deutschen Kinoleinwänden zu sehen.
Auführliche Rezensionen in der Rheiderland-Zeitung (Fr.) und im  Ostfriesischen Kurier (Sa.)
Kinostart: 18. April 2013. Foto und Trailer:Universal Pictures
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Bibiana Steinhaus im Gespräch

Drucksituationen annehmen und positiv umsetzen
wj Aurich. „Sie ist die beste Schiedsrichterin der Welt“, sagt zumindest der Vorsitzende der DFB-Schiedsrichter-Kommission Herbert Fandel über sie. Und mit dieser Meinung steht er keineswegs allein da. Am Mittwoch war Bibiana Steinhaus, die hauptberuflich als Polizeikommissarin im Hannoveraner Innenministerium arbeitet, auf Einladung der Volks- und Raiffeisenbank für einen Vortrag zu Gast in der Auricher Stadthalle. Vorher stand sie für ein Pressegespräch zur Verfügung und gab dabei bereitwillig einige interessante Einblicke in und rund um die Schiedsrichterzunft.
Ausführlicher Bericht im Anzeiger für Harlingerland vom 18. April 2013
Foto rechts: FIFA
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Mittwoch, 17. April 2013

Sanierung Hoher Wall

Jetzt nur noch sechs statt acht Meter
wj Aurich. Der Graben am Auricher Hohen Wall wird auf maximal sechs Meter verbreitert. Etwa 40 Bäume werden dafür weichen müssen. Was mit dem vor dem Wall befindlichen Kriegerdenkmal passieren soll, wird noch gesondert geklärt. Das sind im wesentlichen die Eckpunkte, auf die sich der Bauausschuss der Stadt Aurich in seiner letzten Sitzung am vergangenen Montag nach zähem Ringen bei einer einzigen Gegenstimme einigen konnte. Die Kosten für diese Teilinstandsetzung, die zunächst nur den Wallabschnitt zwischen Fußgängerzone und Lilienstraße betrifft, werden derzeit auf 1,5 Millionen Euro beziffert.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 17. April 2013
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Montag, 15. April 2013

Neuer Kunstrasen kommt

Bald ist Schluss mit dem Flickenteppich
wj Aurich. Eigentlich soll er eine gewisse Beständigkeit gegen und Unabhängigkeit von Witterungsverhältnissen garantieren. Allerdings ist auch ein Kunstrasen keineswegs unverwüstlich und vermag Wind und Wetter nicht ewig Paroli zu bieten. Die Kicker der Sportvereinigung Aurich können davon ein Lied singen. Gleicht ihr inzwischen in die Jahre gekommener Nebenplatz am Ellernfeld doch längst einem Flickenteppich. Aber das wird nicht mehr lange so blieben. Der Sport- und Sozialausschuss der Stadt Aurich hat auf seiner letzten Sitzung jedenfalls entschieden, 234000 Euro in einen neuen Kunstrasen zu investieren.
Ausführlicher Bericht im Sonntagsblatt vom 14. April 2013
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Samstag, 13. April 2013

8. Vis-à-Vis-Festival

Junges Publikum erwartet kunterbuntes Festival-Vergnügen
wj Aurich. Richtig schön knallig bunt sind sie geworden, die Plakate und Titelblätter der Programmheftchen für das 8. Deutsch-Niederländische Kinder- und Jugendtheaterfestival „vis-à-vis“. Das gilt aber mindestens genauso für die Veranstaltungen selbst. Auch da wird es extrem bunt zugehen. Schauplatz des von der Landesbühne Niedersachsen Nord koordinierten Festivals ist in diesem Jahr die Stadt Aurich. Die offizielle Eröffnung findet am 3. Juni statt. Jedoch wird es bereits in der Woche davor eine ganze Reihe von „vis-à-visExtra“-Aufführungen geben.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 13. April 2013
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Donnerstag, 11. April 2013

CineTipp: Oblivion

Hochglanzoptik mit gelungenen Klassiker-Reminiszenzen
wj Aurich. Ob es daran lag, dass die Kritiken für seine letzten Kinofilme in seiner Heimat recht gemischt ausfielen? Jedenfalls feiert Tom Cruise mit seinem neuesten Streifen „Oblivion“ in den USA erst am 19. April offiziell Premiere. Bei uns in Deutschland wie auch in vielen anderen Ländern ist das SciFi-Spektakel von Regisseur Joseph Kosinsky („Tron: Legacy“) hingegen bereits in dieser Woche angelaufen.
Auführliche Rezensionen in der Rheiderland-Zeitung (Fr.) und im  Ostfriesischen Kurier (Sa.)
Kinostart: 11. April 2013. Foto und Trailer:Universal Pictures
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Logo Familienzentrum

Konzept muss erst noch erarbeitet werden
wj Aurich. Über inhaltliche Fragen müssen sich die Beteiligten zwar erst noch einig werden. Aber immerhin hat das neue Auricher Familienzentrum, das auf dem Gelände des ehemaligen Freibades entstehen soll, schon mal ein aussagekräftiges Logo. Dieses Logo mit dem griffigen Motto „Gemeinsam Familie stärken - Alles unter einem Dach“ wurde auf der Sitzung des Sozialausschusses am vergangenen Donnerstag präsentiert. Parallel dazu gab es auch einen Bericht zum Sachstand und weiteren Verlauf der Bauarbeiten. Danach sind die Abrissarbeiten bereits in vollem Gange. Mit dem Rohbau soll in diesem Sommer begonnen werden. Bei „ambitionierter Zielsetzung“ könnte das Gebäude im Oktober 2014 fertig gestellt sein. Insgesamt wird der dreigliedrige Gebäudekomplex 7,2 Millionen Euro kosten. 3,4 Millionen davon entfallen auf eine Kindertagesstätte. Für 1,3 Millionen bekommt das Regionalteam des Landkreises eigene Büroräume.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 11. April 2013
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Lebenshilfe will Haus kaufen

Beliebter Treffpunkt in strategisch günstiger Lage
wj Aurich. Ganz am Ende der Auricher Fußgängerzone in der Osterstraße Nummer 41 liegt das „Das Eckhaus“. Dort hat der Verein Lebenshilfe e.V. seine Büroräume und betreibt gemeinsam mit den Werkstätten für Behinderte im Erdgeschoss eine Begegnungsstätte mit einem Café. Nun möchte der Verein das Gebäude gerne kaufen. Dafür müssen insgesamt etwa 300000 Euro investiert werden. Zwei Drittel davon kann der Verein selber aufbringen. Die restlichen 100 000 Euro wird die Stadt Aurich zuschießen. Dies haben die Mitglieder des Sozialausschusses auf ihrer letzten Sitzung am Dienstag mehrheitlich so beschlossen.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 11. April 2013
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Offene Kinder- und Jugendarbeit

Bedarf an Beratung und Betreuung wächst stetig
wj Aurich. Wie ist es um die offene Kinder- und Jugendarbeit in Aurich bestellt? Dazu lieferte der Leiter des Auricher Jugendzentrums Meent Adden auf der letzten Sitzung des Sozialausschusses ein paar interessante Statistiken aus dem vergangenen Jahr. Danach wurden die verschiedenen Angebote 2012 sehr gut angenommen. Allerdings ist der individuelle Beratungs- und Betreuungsbedarf gerade bei jungen Menschen inzwischen auch sehr stark gewachsen.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 11. April 2013
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Mittwoch, 10. April 2013

INTERVIEW mit Gunter Gabriel

"Ich bin ein Vertreter der Underdogs"
wj Aurich. Er ist ein Mann, der gern Klartext redet. Das hat Gunter Gabriel über die Jahre viele Fans, aber auch reichlich Kritik beschert. Am Sonnabend, 13. April 2013 gastiert die Country-Legende mit seinem Programm „Hello, I'm Johnny Cash“ live in der Auricher Sparkassenarena. Aus diesem Anlass lässt Gunter Gabriel im folgenden Interview die Höhen und Tiefen seiner beispiellosen Karriere noch einmal Revue passieren und nimmt dabei, wie gehabt, kein Blatt vor den Mund. 

Frage: Herr Gabriel, Sie haben zunächst Lieder für andere geschrieben. Wie sind Sie selber zum Interpreten geworden? 
Gunter Gabriel: Das lag an Kris Kristofferson und seinem Song „Me and Bobby McGee“. In dem Refrain heißt es ja: „Freedom's just another word for nothing left to loose“. Also dass das Leben nicht das ist ist, was du in der Tasche hast, sondern, was du im Kopf hast. Das war auch immer meine Philosophie, die ich mein Leben lang gelebt habe. Ich habe den Song damals ins Deutsche übersetzt. Als sich niemand fand, der ihn singen wollte, habe ich ihn selber aufgenommen. 

Frage: Warum wollte keiner das Lied singen? 
Gabriel: Weil die Art und Weise wohl zu neu war. Und mit neuen Dingen tut man sich in Deutschland ja bis heute schwer. Allein schon, dass in meiner Version das Wort „Freiheit“ vorkam - und zwar nicht in so einer verkitschten Form wie bei Freddy Quinn - war damals anders und neu. Außerdem habe ich aus den Schauplätzen Baton Rouge, Louisiana und Mississippi im Original bei mir die Transitstrecke nach Berlin-West gemacht. Dadurch bekam das ganze einen politischen Anstrich, den vor allem die Feuilleton-Leute und die Musikredakteure im Radio richtig dufte fanden. Dabei war das ursprünglich gar nicht beabsichtigt und ist mehr aus Versehen passiert. Das kam alles einfach so aus dem Bauch heraus. 

Frage: Und von da an waren Sie auf Country programmiert.... 
Gabriel: So wie Rex Gildo, Howard Carpendale, Peter Maffay und Konsorten mit Schlag und Hasenpfote in der Hose wollte ich auf keinen Fall sein. Das war mir von vornherein klar. Ich wollte geradewegs auf die Bühne rausgehen. Nur der Song und seine Botschaft sollten wirken. Nicht ich. Ich war vollkommen unwichtig. Das machen die Country-Sänger in den USA genauso. Ob die rasiert sind oder nicht oder eine zerbeulte Hose anhaben, das ist denen scheißegal. Die gehen raus und machen ihr Ding. Man darf das nicht verwechseln mit dem Lagerfeuerromantik-Kitsch, wie ihn Tom Astor oder „Truck Stop“ verbreiten. Solche Bekloppten-Country-Musik hat der Szene in Deutschland ziemlich geschadet und viel kaputt gemacht. Diese Leute interessieren sich doch hauptsächlich dafür, ob sie sich eine tolle Villa kaufen können. So was ist mir völlig wurscht. Mir ging es - und das habe ich mir bis heute bewahrt - in erster Linie um die Inhalte der Songs.
Komplettes Interview im Heimatblatt vom 10. April 2013
Foto: Sven Sindt - Video: ZDF
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Retrospektive Herbert Müller

Raue Landschaft und Zeitgeschichte im Bild festgehalten
wj Aurich. Zum runden Wiegenfeste nur das Allerbeste. Der in Norden geborene Maler Herbert Müller feiert am 12. April 2013 seinen 60. Geburtstag. Und genau an dem Tag startet im Auricher Rathaus eine große Retrospektive, die das Schaffenswerk des heute in Fehnhusen lebenden Künstlers von dessen Studentenzeit bis in die Gegenwart zeigt.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 10. April 2013
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Sonntag, 7. April 2013

MTV Ehrenpreis 2013

Auszeichnung für Bürgermeister Windhorst
wj Aurich. „Reden und Handeln“ - unter diesem Motto steht ein seit 2003 vom MTV Aurich vergebener Ehrenpreis. Über den darf sich in diesem Jahr der Auricher Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst freuen. Neben dessen persönlichem Engagement wurde mit der Auszeichnung gleichzeitig auch der Einsatz der Auricher Politik und Verwaltung für den Sport gewürdigt. Die feierliche Übergabe des Preises fand am vergangenen Donnerstag im MTV-Schulungsraum bei der Zingelturnhalle statt.
Ausführlicher Bericht im Sonntagsblatt vom 07. April 2013
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Samstag, 6. April 2013

INTERVIEW mit Mick Rogers

"Die 'Earth Band' ist und bleibt unser Ding"
wj Emden. Abgesehen von einer kurzen Abstinenzphase zwischen 1975 bis 1983, ist der Gitarrist, Bassist und Songschreiber Mick Rogers stets eine feste Größe innerhalb von „Manfred Mann's Earth Band“ gewesen. Am Samstag, 20. April 2013 werden die beiden Gründungsväter mit ihrer aktuellen „Earth Band“ präsentiert von der „Emder Zeitung“ und vom „Heimatblatt“ live in der Emder Nordseehalle auftreten. Was in den gut 40 Jahren seit Gründung der Gruppe und darüber hinaus so alles passiert ist, daran erinnert sich Mick Rogers im folgenden Interview.

Frage: Mick, Sie waren bereits in den 60er Jahren Profi-Musiker. Hatten Sie damals schon Kontakt zu Manfred Mann?
Rogers: Das Verrückte ist, dass ich oft, wenn ich in London im Bus saß, Poster von Manfred Mann gesehen habe. Ich war schon ein Fan und mochte die Musik. Wobei ich eingestehen muss, dass ich anfangs nicht allzu viel über ihn wusste. Als ich zusammen mit Adam Faith auf irgend so einer Preisverleihungs-Gala gespielt haben, ist dort neben den „Beatles“ und den „Rolling Stones“ auch Manfred Mann mit seiner damaligen Band aufgetreten. Direkten Kontakt hatten wir da aber noch nicht.

Frage: Wie ist der persönliche Kontakt zustande gekommen?
Rogers: Das ging über ein paar Umwege. Um 1967 war ich in einer Band, die in Australien ziemlich populär wurde. Wir bekamen einen Plattenvertrag in England. Unser Produzent war Mike Hugg. Der hat sich seinerzeit auch um Manfred Mann gekümmert. Über Mike habe ich Manfred zum ersten Mal persönlich kennen gelernt. Ich war schon wieder in Australien, als Manfred mich anrief und meinte, er würde eine neue Rockband gründen und ob ich nicht Lust hätte, bei ihm einzusteigen. 
 
Frage: Hatten Sie von Beginn an ein festes musikalisches Konzept vor Augen?

 
Komplettes Interview in der Emder Zeitung vom 06. April 2013
Foto: Alec Leslie Consolidated - Video: Manfred TV
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Donnerstag, 4. April 2013

CineTipp: Beautiful Creatures

Böses Hexenmädchen oder gutes Hexenmädchen?
wj Aurich. Ähnlich wie schon beim Handy haben wir Deutschen wieder einmal ein schönes neues „englisches“ Wort kreiert: Romantasy - so nennt man Liebesgeschichten mit Querbezügen zum Übersinnlichen. Trendsetter für dieses Genre war die „Twilight“-Saga. Mit „Beautiful Creatures – Eine unsterbliche Liebe“ ist nun der erste Band einer weiteren erfolgreichen Romantasy-Buchreihe für das Kino verfilmt worden.
Auführliche Rezensionen in der Rheiderland-Zeitung (Fr.) und im  Ostfriesischen Kurier (Sa.)
Kinostart: 04. April 2013. Foto und Trailer: Concorde
Kino-Finder: Wo läuft dieser Film?
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