Dienstag, 30. September 2014

Lesung Verschwunden in Deutschland

Fast vergessene Opfer der Vergessenheit entrissen
wj Engerhafe. In den großen Geschichtsbüchern ist es allenfalls eine kleine Fußnote: 1944 befand sich in Engerhafe für ein paar Monate ein Konzentrationslager. 188 Gefangene wurden dort ermordet. Elf dieser Schicksale hat Imke Müller-Hellmann in ihrem Buch „Verschwunden in Deutschland“ aufgeschrieben. Die Autorin reiste dafür quer durch ganz Europa zu den Familien der Verstorbenen. Am vergangenen Samstag hielt sie eine Lesung im Engerhafer Gulfhof Ihnen und hat dabei buchstäblich nachhaltige Eindrücke hinterlassen.
Auführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 30. September 2014
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35 Jahre Laway live

Kollegen gratulieren mit musikalischem Blumenstrauß
wj Neustadtgödens. Selbst ein gut vierstündiges Live-Programm reichte am Ende nicht aus, um alle Lieder von „Laway“ zu Gehör zu bringen. Immerhin feiert die Folk-Gruppe um ihren Frontmann und Mitbegründer Gerd „Ballou“ Brandt dieses Jahr ihr 35-jähriges Bestehen. Die große Jubiläums-Party ging am vergangenen Sonntag im Gemeindehaus in Neustadtgödens über die Bühne. Neben einem bestens aufgelegten Publikum kamen darüber hinaus auch zahlreiche ehemalige und aktuelle Musikerkollegen, um zu gratulieren.
Auführlicher Bericht im Anzeiger für Harlingerland vom 30. September 2014
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Sonntag, 28. September 2014

INTERVIEW mit Jürgen Drews

"Ich mache so lange weiter wie ich Lust habe"
wj Aurich. Sein größter Solo-Hit war in 70er Jahren „Ein Bett im Kornfeld“. Später sorgte er als „König von Mallorca“ für Furore und lieferte den Boulevardmedien regelmäßig griffige Schlagzeilen. Dass Jürgen Drews musikalisch weitaus mehr auf dem Kasten hat, als manche ihm zutrauen würden, will er mit seinem neuen Bühnenprogramm unter Beweis stellen. Statt Playback lässt sich er sich von einer Band begleiten und wird zudem auch selber seine Fertigkeiten auf diversen Instrumenten demonstrieren. Was ihn zu diesem Schritt bewogen hat, verriet der Entertainer unserem Mitarbeiter Werner Jürgens in folgendem Interview.

Frage: Herr Drews, Sie treten jetzt mit einer Band auf. Warum das?
Jürgen Drews: „Schuld“ daran ist meine Frau Ramona. Wir sind jetzt insgesamt 23 Jahre zusammen. Während dieser Zeit hat sie immer wieder erlebt, wie ich spontan Banjo spiele oder auch mal in eine Band einsteige und was auf der E-Gitarre zum Besten gebe. Das Revival der Les Humhpries Singers vor einigen Jahren hat Ramona ebenfalls mitgekriegt. Sie hat mich dann regelgerecht bearbeitet und ständig gefragt: „Warum machst du so was eigentlich nicht auf der Bühne und gehst damit auf Tournee?“ 

Frage: Auf dem Banjo waren Sie bereits relativ früh recht versiert.
Drews: Ich habe als Schüler sogar Preise damit gewonnen. Das werde ich in meinem aktuellen Programm auch versuchen zumindest anzudeuten. Ich habe ein paar nette Solo-Picking-Nummern für Banjo von damals rausgekramt und werde mit meiner Band „Ice Cream“ von Chris Barber spielen. Da können die Leute dann schön mitsingen....

Frage: Wie sind Sie zur elektrischen Gitarre gekommen?
Drews: Ich war in den 60er Jahren Solo-Gitarrist unserer Band. Wir hießen in Deutschland „Die Anderen“ und sind in den USA unter dem Namen „Kannibal Komix“ unterwegs gewesen. Giorgio Moroder fand uns geil und hat uns produziert. Das begann auch sehr vielversprechend.
Komplettes Interview im Sonntagsblatt vom 28. September 2014
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Samstag, 27. September 2014

Sanierung JH Aurich

Vom Schlusslicht zum Klassenprimus
wj Aurich. Vor gar nicht allzu langer Zeit wurde beim Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) noch darüber diskutiert, ob der Standort Aurich geschlossen werden soll. 2013 lag die Auslastung mit 12100 Übernachtungen bei gerade mal einem Drittel. Trotzdem haben es sich die Verantwortlichen inzwischen anders überlegt. Das DJH und die Stadt Aurich wollen nun 1,9 Millionen Euro investieren, um eine moderne Sportjugendherberge zu bauen. Die Sanierungsmaßnahmen sollen ab November in Angriff genommen werden. Die Fertigstellung ist für Mai 2015 geplant.
Auführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 27. September 2014
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Freitag, 26. September 2014

Erlass von Müllgebühren

Kurioses Nullsummenspiel um Biotonne
 wj Aurich. Wie viele andere, stellt auch die Auricher Tafel  regelmäßig ihre Biotonne an die Straße. Bisher brauchte die vom Diakonischen Werk der Evangelisch-lutherischen Kirche betriebene Einrichtung, die regelmäßig Lebensmittel an bedürftige Bürgerinnen und Bürger verteilt, dafür nichts zu bezahlen. Seit kurzem werden aber aufgrund veränderter Richtlinien jährlich Gebühren und Miete in Höhe von 2230 Euro fällig. Da man über einen ohnehin engen finanziellen Spielraum verfügt, stellte der Träger beim zuständigen Entsorgungsbetrieb, der Materialkreislauf- und Kompostwirtschaft (MWK) GmbH & Co. KG, einen Antrag auf Erlass der Gebühren. Der wurde mit Verweis auf die neue Gesetzeslage abgelehnt. Nun hat sich die Tafel über den Sozialausschuss an den Landkreis Aurich gewandt und dort um Erstattung der Müllgebühren gebeten. Das Kuriose daran: Die MWK ist eine Tochterfirma des Landkreises Aurich.
Auführlicher Bericht in der Emder Zeitung vom 26. September 2014
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Sachstand Sozialkarte

Jetzt sind erst einmal die Gemeinden am Zuge
wj Aurich. Wann kommt die Sozialkarte für den Landkreis Aurich? Hans Forster (SPD), der Sprecher der interfraktionellen Arbeitsgruppe, die sich im Sozialausschuss mit dem Thema befasst, gab auf der letzten Sitzung im Kreishaus einen Sachstandsbericht. Demnach will man sich konzeptionell am Vorbild des Landkreises Harz orientieren. Dort existiert bereits eine solche Karte, die Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen eine Reihe von Vergünstigungen gewährt.
Auführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 26. September 2014
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Ernährung an Schulen

Thema Ernährung weiter vorantreiben
wj Aurich. Die Integrierte Gesamtschule (IGS) Aurich-West will das Thema Ernährung zukünftig noch weiter ausbauen. Neben bereits erfolgreich etablierten Projekten wie z.B. die alljährliche Themenwoche Ernährung, die jüngst sogar von der niedersächsischen BINGO-Umweltstiftung ausgezeichnet worden ist, plant man nun den Aufbau einer Schülerfirma mit dem Schwerpunkt Catering.
Auführliche Meldung im Ostfriesischen Kurier vom 26. September 2014
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Personal für DRK-Heim

Unstimmigkeiten wegen Finanzierung dritter Fachkraft
wj Aurich. Das vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betriebene Übernachtungsheim für Obdachlose und Nichtsesshafte in Aurich bekommt stetig mehr Zulauf. Bereits im Sommer des vergangenen Jahres sahen sich die Verantwortlichen deswegen gezwungen, eine zusätzliche dritte Fachkraft einzustellen. Jetzt gibt es Unstimmigkeiten hinsichtlich der Finanzierung. Ursprünglich war man davon ausgegangen, dass die Personalkosten in Höhe von 30 000 Euro je zur Hälfte von der Stadt und dem Landkreis Aurich übernommen werden. Während die Stadt Aurich dem bereits zugestimmt hat, lehnte Landrat Harm-Uwe Weber im Februar diesen Jahres ab, weil das DRK es versäumt hatte, sich vor Einstellung der neuen Fachkraft bei seiner Behörde die notwendige Zustimmung zu holen. Auf der letzten Kreissozialausschusssitzung wurde das Thema erneut debattiert.
Auführlicher Bericht in der Emder Zeitung vom 26. September 2014
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Donnerstag, 25. September 2014

Flüchtlingspolitik 2014

Aktuelle Maßnahmen sind "kaum praktizierbar"
wj Aurich. Die dramatische weltweite Flüchtlingssituation wirkt sich auch auf und in Ostfriesland aus. So muss und wird der Landkreis Aurich in nächster Zeit mehr Asylbewerber als in den voran gegangenen Jahren aufnehmen. Zwar ist das hohe Niveau der 70er und 90er Jahre längst noch nicht erreicht. Trotzdem stoßen die Mitarbeiter bei den zuständigen Behörden in der Region mittlerweile an ihre Grenzen. Inzwischen haben Verwaltung und Politik das Problem erkannt und führen gerade Verhandlungen über die Einrichtung einer zusätzlichen Beratungsstelle in Norden. Analog dazu ist eine Aufstockung des Personals im Gespräch. Dies teilte der Sozialamtsleiter des Landkreises Dieter Christoffers am Dienstag auf der Sozialausschusssitzung im Auricher Kreishaus mit.
Auführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 25. September 2014
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Mittwoch, 24. September 2014

CineTipp: Who am I

Vom Niemand zum meistgesuchten Hacker der Welt
wj Aurich. 1945 prägte Karl Popper den Begriff „Social Engeneering“. Den bezog der Philosoph damals auf Anstrengungen, die zur Schaffung oder Verbesserung der gesellschaftlichen Verhältnisse dienen. Inzwischen ist damit eher die – zumeist rechtswidrige – Manipulation persönlicher Informationen oder technischer Infrastrukturen gemeint. Typische Beispiele sind „Phishing“ oder Hacker-Angriffe auf Firmencomputer. In einem solchen Umfeld bewegt sich der Thriller „Who am I – Kein System ist sicher“ von Regisseur Baran Odar („Das letzte Schweigen“, „Unter der Sonne“).
Auführliche Rezensionen in der Rheiderland-Zeitung (Fr.) und im  Ostfriesischen Kurier (Sa.)
Kinostart: 25. September 2014. Foto und Trailer: Sony Pictures
Kino-Finder: Wo läuft dieser Film?
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35 Jahre Laway

Geburtstagsständchen der besonderen Art
wj Neustadtgödens. Frei nach „Sgt. Pepper“ von den „Beatles“ könnte man sagen: „It was 35 years ago today in the Jugendzentrum Rhauderfehn“. Jedenfalls betrat dort am 8. Mai 1979 eine seinerzeit junge aufstrebende Folk-Band für ihren ersten großen öffentlichen Auftritt die Bühne. Inzwischen zählt die Gruppe „Laway“ längst zu den herausragendsten Vertretern ihres Genres und ist mit vielen Auszeichnungen bedacht worden. Anlässlich des 35-jährigen Band-Jubiläums hat Frontmann und Gründungsmitglied Gerd „Ballou“ Brandt Mitstreiter von damals und heute für nächsten Sonntag zu einer Live-Party eingeladen. Die Liste der musikalischen Gratulanten liest sich wie ein „Who-is-Who“ der (ost)friesischen Folk-Szene: Neben diversen ehemaligen und aktuellen „Laway“-Bandmitgliedern wie z.B. Holger Kaiser, Herbert Bartmann oder Jørgen Lang haben zudem u.a. noch die Gebrüder Jan und Jürn Cornelius, Gitarrist Klaus Hagemann und der singende Wattführer Albertus Akkermann ihr Kommen zugesagt. Wer auch gratulieren und dieses Geburtstagsständchen der besonderen Art miterleben möchte: Das ganze findet statt am Sonntag, 28. September 2014 im Gemeindehaus Neustadtgödens. Los geht es um 15 Uhr.
Auführlicher Bericht im Anzeiger für Harlingerland vom 24. September 2014
Foto: Artychoke
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BUCH Verschwunden in Deutschland

Unterwegs auf Spurensuche quer durch Europa
wj Engerhafe. 188 Menschen sind 1944 im Konzentrationslager Engerhafe ums Leben gekommen. Elf Einzelschicksale davon werden in dem gerade erschienenen Buch „Verschwunden in Deutschland“ nun erstmals umfassend beleuchtet. Geschrieben hat das Buch Imke Müller-Hellmann. Die Autorin aus Bremen wird am kommenden Samstag, 27. September ab 20 Uhr eine Lesung abhalten und über ihre Spurensuche quer durch ganz Europa berichten. Das Besondere daran: Diese Lesung wird im Gulfhof Engerhafe, in unmittelbarer Nähe des Tatortes von damals, stattfinden.
Auführlicher Vorbericht im Ostfriesischen Kurier vom 24. September 2014
Foto:privat
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Dienstag, 23. September 2014

Diskussion Videoüberwachung

Mehr Kameras an Schulen gegen Vandalismus?
wj Aurich. Sollten an von Vandalismus betroffenen Grundschulen Überwachungskameras installiert werden? Eine Diskussion darüber entbrannte in der letzten Schulausschusssitzung der Stadt Aurich bei den Anfragen an die Verwaltung. Der zuständige Fachbereichsleiter Kai-Michael Heinze reagierte auf die Anregung allerdings eher zurückhaltend und begründete seine skeptische Haltung vor allem mit rechtlichen Bedenken.
Auführlicher Bericht in der Emder Zeitung vom 23. September 2014
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Seminar Gesundheitsförderung

Betriebliche Gesundheitsförderung vorantreiben
wj Aurich. So lange alle gesund bleiben, läuft der Betrieb in der Regel reibungslos. Aber was tun, wenn Mitarbeiter krank werden? Unter dem Motto „Gesundheit ist ein Prozess, den man gestalten kann“ bietet der Landkreis Aurich am 14. November ein Tagesseminar, das sich mit nachhaltiger betrieblicher Gesundheitsförderung beschäftigt. Angesprochen werden sollen damit vor allem Führungskräfte, Personalverantwortliche, Personal- und Betriebsräte sowie Fachkräfte für Arbeitssicherheit.
Auführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 23. September 2014
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Montag, 22. September 2014

Mühlenfond aufgetaucht

Zukunft der Sandhorster Mühle gesichtert
wj Aurich. „Huch, wo kommt denn der Zehneuroschein her?“ Wer schon mal längst verloren geglaubtes Geld per Zufall irgendwann wiedergefunden hat, dürfte dieses Glücksgefühl kennen. So ähnlich geht es gerade auch einigen Menschen in Aurich, wobei die Beträge, um die es sich hier dreht, um einiges höher liegen. Nachdem weitreichende Zuschüsse zum Erhalt der Sandhorster Mühle bereits von den politischen Gremien bewilligt worden waren, machte der Rat der Stadt Aurich im Zuge der Haushaltseinsparungen Anfang diesen Jahres zunächst einen Rückzieher und legte die Mittel auf Eis. Dann stieß man rein zufällig auf einen Mühlenfonds. Und siehe da: In dem Topf befindet sich offensichtlich noch genügend Geld, um die Mühle doch zu erhalten. Jedenfalls bewilligte der Schul- und Kulturausschuss des Auricher Rates in seiner letzten Sitzung auf einen Schlag und einstimmig knapp 100 000 Euro für das Vorhaben.
Auführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 22. September 2014
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Frühstück mit Minister Lies

Gesunde und motivierte Mitarbeiter wichtigstes Kapital
wj Aurich. Ob ein Betrieb mehr als eine halbe Million oder lediglich ein paar wenige Mitarbeiter hat, ist ihm nach eigenem Bekunden grundsätzlich erst einmal völlig egal. Als niedersächsischer Wirtschaftsminister müsse er ohnehin alle gleich behandeln. „Keiner darf zu kurz kommen“, versicherte Olaf Lies (SPD) am vergangenen Samstag in der „Kombüse“. So heißt die Kantine der Auricher Zentrale der Handwerkskammer für Ostfriesland, wo das Küchenpersonal zum „Tag des Handwerks“ ein zünftiges Handwerkerfrühstück aufgetischt hatte. Das ließen sich die rund 100 Gäste denn auch gut schmecken. Neben den obligatorischen Grußworten kamen sie zudem noch in den Genuss diverser Fachvorträge.
Auführlicher Bericht im Anzeiger für Harlingerland vom 22. September 2014
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Samstag, 20. September 2014

Vorstellung ZNT

Außerplanmäßige Physikstunde für die Politik
wj Aurich. Wenn ausgerechnet ein Mathe- und Physikpauker zum „Lehrer des Jahres“ gekürt wird, so mögen manche dies entweder als krasse Fehlentscheidung einstufen. Oder der Mann muss eben tatsächlich wirklich gut in seinem Job sein. Bei Erich Welschehold ist eindeutig letzteres der Fall. Obwohl der Wilhelmshavener längst seinen Ruhestand genießen könnte, hat er den Posten des Geschäftsführers für das innerhalb des Auricher Energie- und Erlebniszentrums (EEZ) entstehende Zentrum Natur Technik (ZNT) übernommen. Die als außerschulischer Lernort geplante Einrichtung hat bereits mit der Arbeit angefangen und ist bis zum Umzug ins EEZ provisorisch in einem ehemaligen Reifenlager in der Auricher Innenstadt untergebracht. Dort verschaffte sich die Auricher Lokalpolitik einen Einblick und bekam bei der Gelegenheit gleich selber mal ein paar Nachhilfestunden in Physik.
Auführlicher Bericht in der Emder Zeitung vom 20. September 2014
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MTV Ehrenpreis 2014

Auszeichnung als Ansporn für weiteres Engagement
wj Aurich. „Sportvereine bedeuten Lebensqualität. Wer den Sport fördert, trägt deswegen dazu bei, ein Stück Lebensqualität zu sichern“, lobte der ostfriesische SPD-Bundestagsabgeordnete Johann Saathoff das Engagement des diesjährigen Trägers des Ehrenpreises „Reden und Handeln“. Der MTV Aurich verleiht diese Auszeichnung seit 2003 an besonders herausragende Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft. 2014 geht sie an den Vorstandsvorsitzenden der Ostfriesischen Landschaftlichen Brandkasse Joachim Queck. Die feierliche Übergabe der Urkunde fand am vergangenen Dienstag im MTV-Schulungsraum in der Zingelhalle statt.
Auführlicher Bericht im Sonntagsblatt vom 21. September 2014
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EndoProthetikZentrum zertifiziert

"Bis auf die Unterhosen ausgezogen"
wj Aurich. Es ist ein „nicht wenig lukratives Geschäft“, wie Dr. Karl Friedemann Hopf offen einräumt. Deswegen darf und sollte der Sinn und Zweck von Prothetik-Operationen immer kritisch hinterfragt werden. Das sieht Dr. Hopf als Chefarzt der Unfallchirurgie der Auricher Ubbo-Emmius-Klinik (UEK) genauso und ist sehr glücklich, dass das EndoProthetikZentrum seines Hauses als erste Einrichtung dieser Art in Ostfriesland ein offizielles Qualitätssiegel verliehen bekommen hat. Für den Mediziner bedeutet dies zum einen eine Bestätigung des hohen Standards, den sein Krankenhaus hier ohnehin schon bietet. Zum anderen konnte seiner Ansicht nach die Situation in manchen Bereichen für die Patienten sogar noch weiter verbessert werden.
Auführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 20. September 2014
Foto: UEK Aurich
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Donnerstag, 18. September 2014

OLB Ostfriesland Bilanz 2014

Nähe zum Kunden ist und bleibt oberstes Gebot
wj Ostfriesland. Früher war die Oldenburgische Landesbank (OLB) in elf Regionalbüros unterteilt. Jetzt sind es bloß noch sechs. Ostfriesland geht nach Meinung von Joachim Fecht von der zuständigen regionalen OLB-Geschäftsleitung in Aurich trotzdem eindeutig gestärkt aus dieser Restrukturierung hervor. Oberstes Gebot ist und bleibt demnach „die Nähe zum Kunden“, wie Fecht betont. „Die wollen wir nicht nur weiterhin gewährleisten, sondern zukünftig sogar noch ausbauen.“ Zu diesem Zweck wird die OLB binnen der nächsten drei Jahre 20 Millionen Euro in die Modernisierung ihres Filialnetzes investieren. Von diesem Geld sollen auch die ostfriesischen Zweigstellen profitieren.
Auführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 18. September 2014
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Mittwoch, 17. September 2014

CineTipp: Schoßgebete

Sex als Überlebensstrategie einer verletzten Seele
wj Aurich. „Wer dachte, 'Feuchtgebiete' ist krass, muss sich hierbei richtig anschnallen!“ Mit solchen gewohnt markigen Worten pries Skandal-Autorin Charlotte Roche in einem Internet-Video das Nachfolgewerk ihres Bestsellers an. Obwohl sie zunächst keine Details über den Inhalt verriet, reichte das plus ein abermals vielsagend-provokanter Titel, damit die halbe Million Exemplare der Erstauflage von „Schoßgebete“ wiederum im Nu vergriffen waren. Nun kommt der Film zum Buch ins Kino. Gedreht hat ihn Star-Regisseur Sönke Wortmann („Der bewegte Mann“, „Das Wunder von Bern“).
Auführliche Rezensionen in der Rheiderland-Zeitung (Fr.) und im  Ostfriesischen Kurier (Sa.)
Kinostart: 18. September 2014 Foto und Trailer: Constantin Film
Kino-Finder: Wo läuft dieser Film?
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INTERVIEW mit Bülent Ceylan

"Du musst immer deine 100 Prozent geben"
wj Aurich. Geboren wurde er in Mannheim als Sohn eines türkischen Vaters und einer deutschen Mutter. Das Aufeinanderprallen der aus dieser besonderen familiären Situation resultierenden verschiedenen kulturellen Welten hat Bülent Celan in seinen vielfach preisgekrönten Comedy-Darbietungen ebenso genial wie amüsant verarbeitet. Gerade ist der Comedian mit seinem neuen Programm „Haardrock unterwegs auf Tournee und stand aus diesem Anlass in folgendem Interview Rede und Antwort.

Frage: Herr Ceylan, 2009 wurden Sie als bester Comedy-Newcomer ausgezeichnet, waren damals aber bereits über zehn Jahre auf der Bühne aktiv. Was war in der Zeit dazwischen los?
Bülent Ceylan: In Deutschland herrscht großes Schubladendenken. Vor mir gab es einen Kaya Yanar, den man aus dem Fernsehen kannte. Viele waren deshalb wohl der Meinung: „Wir haben doch schon einen Türken, der Comedy macht.“ Das wurde zwar selten offen so gesagt. Aber es stand irgendwie im Raum. Vor allem bei den Medienleuten. Jedenfalls wurde ich zu Beginn meiner Karriere oft gefragt: „Bist du wie Kaya?“ Deswegen musste ich die Leute erst einmal davon überzeugen, dass ich anders war.

Frage: Wie ist Ihnen das gelungen?
Ceylan:Mir war klar, dass ich auffallen musste. Dafür brauchte ich vor allem einen guten Einstieg. Weil ich gerne Rockmusik höre, kam mir die Idee mit dem „Headbangen“. Also bin ich irgendwann raus auf die Bühne mit lauter Musik im Hintergrund, habe mir „Rammstein“-mäßig einen abgeschrien und dazu wild meine Mähne geschüttelt. Bestimmt werden manche zuerst gedacht haben: „Mann, was ist das denn für eine kranke Nummer?“ Anschließend habe ich mir die Haare wieder zusammengebunden und mich mit ganz normaler ruhiger Stimme vorgestellt. Dadurch bekam ich endlich die Aufmerksamkeit, die mir bis dahin gefehlt hatte.
Ausführliches Interview im Heimatblatt vom 17. September 2014
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13. Weser-Ems-Ausstellung

Vier Tage mit rund 43 000 Besuchern
wj Aurich. Im Mai 2015 verwandelt sich das Mehrzweckgelände in Tannenhausen wieder in eine Messestadt. Dann geht dort die 13. Auflage der Weser-Ems-Ausstellung über die Bühne. Erstmals wird traditionsreiche Verbraucherschau allerdings nur noch vier statt wie bisher neun Tage dauern. „Solche Messen über einen längeren Zeitraum durchzuführen, ist einfach nicht mehr zeitgemäß“, weiß Martin Vorwerk, Inhaber der veranstaltenden Ausstellungsfirma Friedrich Haug. Deswegen hat man das ganze nun auf den Zeitraum vom 14. bis 17. Mai 2015 beschränkt, wobei der Auftakt praktischerweise am Himmelfahrtdonnerstag sein wird. Die Organisatoren rechnen an allen vier Tagen mit insgesamt rund 43000 Besuchern.
Ausführlicher Bericht im Anzeiger für Harlingerland vom 17. September 2014
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Samstag, 13. September 2014

Azubis LK Aurich 2015

Oft falsche Vorstellungen von der Arbeit bei einer Behörde
wj Aurich. Dass die Ausbildung bei einer Verwaltung heutzutage nur noch selten etwas mit verstaubten Akten zu tun, zeigt ein Imagefilm, den der Landkreis Aurich erstellt hat. Gleichzeitig will die Behörde damit neue „Azubis“ für das nächste Lehrjahr 2015 gewinnen. „Insgesamt bekommen wir zwar nach wie vor viele Bewerbungen“, sagt der Personalamtsleiter Gerhard Kruse. „Aber wir müssen aufpassen, dass wir den Anschluss nicht verpassen, zumal wir feststellen, dass es in dem ein oder anderen Berufszweig schon jetzt eng aussieht.“
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 13. September 2014
Video: Landkreis Aurich
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5. Deutscher Weiterbildungstag

Öffentliche Wahrnehmung für Weiterbildung schärfen
wj Norden. Was ist uns Weiterbildung wert? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Veranstaltung „Volkshochschulen im Spagat zwischen gesellschaftlichen Erfordernissen und öffentlicher Finanzierung“. Das ganze geht am 19. September an der Norder Kreisvolkshochschule (KVHS) im Rahmen des Deutschen Weiterbildungstages über die Bühne. Eingeladen sind zwei hochkarätige Bildungsreferenten sowie Mareike Lange vom NDR als Moderatorin. Nach Angaben der Organisatoren liegen schon jetzt rund 100 Anmeldungen vor.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 13. September 2014
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