Dienstag, 23. Januar 2018

Tamara 1968

Mörderisches Terrain mit langer Tradition
wj Ostfriesland.Vom „Ostfriesenkiller“ bis hin zur Serie „Friesland“ - mit Blick auf das Krimi-Genre erlebt der äußerste Nordwesten der Republik momentan sowohl auf dem Buchmarkt als auch im Fernsehen eine echte Renaissance. Tatsächlich knüpft das an eine lange Tradition an. Vor 50 Jahren am 25. Januar 1968 feierte der in Norden, Norddeich und auf Norderney gedrehte Kinofilm „Tamara“ seine Leinwandpremiere. Gegen Ende desselben Jahres folgte die Erstausstrahlung der im Auftrag des NDR ebenfalls auf Norderney realisierten TV-Produktion „Einer fehlt beim Kurkonzert“. Den Stoff zu beiden Streifen lieferte Hansjörg Martin, der nicht von ungefähr als Schöpfer des modernen deutschen Kriminalromans gilt.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 23. Januar 2018
Foto: privat
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Donnerstag, 18. Januar 2018

Roberto Legnani live 2018

Pure Musik elektrisiert auch völlig ohne Strom
wj Aurich. Roberto Legnani braucht keinen Verstärker und auch keine Noten. Sein Instrument und seine Fingerfertigkeit reichen ihm völlig aus, um das Publikum mit purer Musik zu verzaubern. Derzeit ist der Gitarrenvirtuose unterwegs auf Tournee, um sein neues Programm zu präsentieren. Am vergangenen Montag gastierte er in der Auricher Stadtbibliothek.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 18. Januar 2018
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Mittwoch, 17. Januar 2018

CineTipp: Hot Dog

Zwei forsche Fäuste und ein geniales Superhirn
wj Aurich. Nicht immer locken große Namen das Publikum automatisch in Scharen in die Kinos lockten. Diese Erfahrung mussten Til Schweiger und Matthias Schweighöfer zuletzt bei dem Remake der Gauner-Komödie „Vier gegen die Bank“ (2016) machen. Und da saß kein Geringerer als Hollywood-Legende Wolfgang Petersen im Regiestuhl. Jetzt startet das Duo in „Hot Dog“ einen neuen Anlauf und hat sozusagen die Seiten gewechselt.

Ausführliche Rezensionen in der Rheiderland-Zeitung (Fr.) und im Ostfriesischen Kurier (Sa.)
Kinostart: 18. Januar 2018. Foto und Trailer: Warner Bros.
Kino-Finder: Wo läuft dieser Film?
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Dienstag, 16. Januar 2018

Holocaust-Gedenktag 2018

Lebendiges Bild des jüdischen Lebens
wj Aurich. Wer über die Emder Straße nach Aurich rein oder aus der Stadt heraus fährt, kommt zwangsläufig an ihm vorbei. Trotzdem kennen ihn selbst von den Einheimischen nur die wenigsten. Die Rede ist vom jüdischen Friedhof direkt neben der Tankstelle an der Sparkassenarena. Der soll beim Auricher Holocaust-Gedenktag, der in diesem Jahr bereits am kommenden Montag, 22. Januar ab 18.30 Uhr über die Bühne gehen wird, eine zentrale Rolle spielen. Als Veranstaltungsort haben die aus diversen Vereinen und Initiativen stammenden Organisatoren bewusst das gleich auf der gegenüberliegende Straßenseite des Friedhofs gelegene neue Kino auserkoren. Neben Filmvorführungen wird es dort eine von Schülerinnen und Schülern durchgeführte Ausstellung über das „Jüdische Leben in Auerk“ geben.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 16. Januar 2018
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Samstag, 13. Januar 2018

Fan springt ein

Ostfriese sorgt für besonderes Konzerterlebnis
wj Emden. Seit seiner Kindheit ist Helge Lorenz ein begeisterter Fan der Musik von Chris Barber. Dass er irgendwann selber neben seinem Idol auf der Bühne stehen würde, daran hätte der in Aurich geborene Gitarrist im Traum nie gedacht. Und doch ist ihm genau das vor rund sieben Jahren in seiner Heimatstadt passiert. Mittlerweile tritt Lorenz, der heute in Oldenburg lebt, fünf bis sechs Mal pro Jahr mit Chris Barber und dessen Band auf.
Ausführlicher Bericht in der Emder Zeitung vom 13. Januar 2018
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Freitag, 12. Januar 2018

28. Auricher Wissenschaftstage

Von Mikrokosmen bis hin zu fernen Galaxien
wj Aurich. „Ich denke, wir haben wieder eine sehr ausgewogene Mischung aus naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Themen hingekriegt“, meint der Initiator und Organisator der Auricher Wissenschaftstage Josef Antony. Die Veranstaltungsreihe erlebt in diesem Jahr immerhin bereits ihre 28. Auflage. Und das Programm, das am vergangenen Donnerstag offiziell vorgestellt wurde, bietet in der Tat erneut jede Menge interessante Vorträge von hochkarätigen Koryphäen aus verschiedensten Fachbereichen.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 12. Januar 2018
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Mittwoch, 10. Januar 2018

CineTipp: The Commuter

Tödliches Spiel anstelle von alltäglicher Routine
wj Aurich. „The Commuter“ ist die englische Bezeichnung für „Pendler“. Und um einen solchen geht es auch in dem gleichnamigen Film von Jaume Collet-Serrat („Run All Night“, „Non-Stop“). Der spanische Regisseur greift dabei erneut auf einen seiner ebenso bevorzugten wie bewährten Hauptdarsteller zurück.

Ausführliche Rezensionen in der Rheiderland-Zeitung (Fr.) und im Ostfriesischen Kurier (Sa.)
Kinostart: 11. Januar 2018. Foto und Trailer: Studiocanal
Kino-Finder: Wo läuft dieser Film?
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Mittwoch, 3. Januar 2018

CineTipp: Greatest Showman

Musical-Film über Showbusiness-Pionier
wj Aurich. Das mit den „alternativen Fakten“ hatte er bereits lange vor Donald Trump drauf. Phineas Taylor Barnum griff gern in die Trickkiste, um der staunenden Öffentlichkeit vermeintliche Sensationen wie eine „echte“ Meerjungfrau oder die angeblich 160 Jahre alte Amme George Washingtons zu präsentieren. Trotzdem gilt der 1891 verstorbene amerikanische Geschäftsmann und Politiker bis heute als einer der Pioniere der modernen Unterhaltungsindustrie. Seine Vita lieferte die Vorlage für den Musical-Film „Greatest Showman“.

Ausführliche Rezensionen in der Rheiderland-Zeitung (Fr.) und im Ostfriesischen Kurier (Sa.)
Kinostart: 04. Januar 2018. Foto und Trailer: 20th Century Fox
Kino-Finder: Wo läuft dieser Film?
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INTERVIEW mit Peter Kraus

"Nur Rock'n'Roll wäre mir zu wenig"
Obwohl er stramm auf die 80 zugeht, ist dieser Mann irgendwie nicht von der Bühne wegzukriegen. Selbst als Peter Kraus sich vor ein paar Wochen während einer Fernsehshow die Schulter brach, konnte ihn das nicht aus der Bahn werfen. Im nächsten Frühjahr ist der Entertainer wieder unterwegs auf großer Tour. Am 28. März 2018 gastiert er mit seinem neuen Programm „Schön war die Zeit! Die Kulthits der wilden 50er & 60er“ in der Auricher Stadthalle. Aus diesem Anlass stand Peter Kraus in folgendem Interview Rede und Antwort.

Frage: Als Sie sich kürzlich vor laufenden Kameras die Schulter gebrochen haben, war das für viele Fernsehzuschauer ein ziemlicher Schock. Würden Sie zustimmen, dass das Show-Business generell härter geworden ist? 
Peter Kraus: Allein die Tatsache, dass so etwas heutzutage in einer Fernsehsendung passieren kann, zeigt, dass die Zeiten tatsächlich um einiges härter geworden sind. Ich verstehe ohnehin nicht, warum man „Spiele“ dieser Art, die zu solchen Verletzungen führen, im Fernsehen veranstalten muss. Natürlich bin ich auch selber schuld daran und ärgere mich, da überhaupt mitgemacht zu haben.

Frage: Können Sie sich noch an Ihre erste Begegnung mit dem Rock'n'Roll erinnern? 
Kraus: Da war ich so um die dreizehn bis vierzehn Jahre alt. Das kam durch die Medien, und zwar hauptsächlich durch den amerikanischen Soldatensender AFN in München. Als ich im Radio zum ersten Mal Rock'n'Roll hörte, war ich sofort hellauf begeistern. Ich habe mich nach der Schule gleich auf mein Radl geschwungen und bin beim Sender vorbei, weil ich unbedingt wissen wollte, was das für Musik war. Die haben mir das auch auf mein Tonbandgerät überspielt. Auf diese Weise bin ich an meine ersten Aufnahmen von Gene Vincent herangekommen. Das war, wenn man so will, meine erste Begegnung mit dem Rock'n'Roll. Anschließend habe ich versucht, das nachzusingen und auf meiner Gitarre nachzuspielen.
Ausführliches Interview in der Lingener Tagespost vom 03. Januar 2018
Foto: van der Voorden
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