Mittwoch, 31. Januar 2018

CineTipp: Die kleine Hexe

Ein im positiven Sinne altmodischer Film
wj Aurich. Er schuf unter anderem den Räuber Hotzenplotz und das nette Gespenst von der Burg Eulenstein. Insgesamt haben die Werke, die der 2013 verstorbene Kinderbuchautor Otfried Preußler zu Lebzeiten veröffentlicht hat, mittlerweile eine weltweite Auflage von rund 50 Millionen Exemplaren erreicht. „Die kleine Hexe“ zählt sicherlich zu seinen erfolgreichsten Heldinnen. Ihre Geschichte hat Michael Schaerer nun fürs Kino verfilmt.

Ausführliche Rezensionen in der Rheiderland-Zeitung (Fr.) und im Ostfriesischen Kurier (Sa.)
Kinostart: 01. Februar 2018. Foto und Trailer: Studiocanal
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32. Schulschachmeisterschaften

Nach wie vor mehr Sieger als Siegerinnen
wj Aurich. Rund 200 Teilnehmer waren wieder mit von der Partie, als am vergangenen Dienstag in der Auricher Stadthalle die Ostfriesischen Schulschachmeisterschaften über die Bühne gingen. Damit bewegt sich der Wettbewerb ungefähr auf dem Niveau der vorangegangen Jahre. Entsprechend zufrieden zeigten sich der Schulschachsportbeauftragte für Ostfriesland Eckhard Lüers und der Vorsitzende das gastgebenden Schachclub Aurich Nils Friedrichs mit der Resonanz, wenngleich beide für ihr Wettbewerb durchaus noch einiges an Luft nach oben sehen.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 31. Januar 2018
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Förderschulen 2018

Politiker stimmen mehrheitlich für Neubewertung
wj Aurich. Welche Auswirkungen hat die Inklusion auf die Förderschulen? Haben die überhaupt noch eine Zukunft? Wie verunsichert viele betroffene Eltern und selbst lokale Entscheidungsträger bei dieser ohnehin sensiblen Thematik sind, untermauerte die letzte Auricher Kreisausschusssitzung für Schule, Sport und Kultur recht eindrucksvoll. Eine Beschlussvorlage, die die Auflösung der Förderschule Großheide vorsah, wurde einstweilen vertagt. Eine weitere Beschlussvorlage, die zunächst nur den Fortbestand der Auricher Förderschule am Extumer Weg zum Inhalt hatte, wurde auf Antrag der CDU zusätzlich auf die Förderschulen in Moordorf und Großefehn ausgedehnt.
Ausführlicher Bericht in der Emder Zeitung vom 31. Januar 2018
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Dienstag, 30. Januar 2018

Schöffen gesucht

Allen Seiten gleichermaßen gerecht werden
wj Aurich. Das mit den vorschnellen Urteilen, wie es nicht nur in den sozialen Netzwerken heutzutage allzu häufig Gang und Gäbe ist, kennt auch Jan-Hendrik Gastmann zur Genüge. „Inzwischen sehe ich allerdings vieles mit anderen Augen“, gesteht der 40-jährige Auricher, der seit fünf Jahren ehrenamtlich als Schöffe tätig ist. Er will sich auch in diesem Jahr wieder bewerben, wenn die Vertreter für die kommende, ab Januar 2019 beginnende Amtsperiode vorgeschlagen und gewählt werden. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis April 2018.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 26. Januar 2018
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Freitag, 26. Januar 2018

Sachstand Kaserne 2018

Zunächst einmal ist weiterhin Geduld angesagt
wj Aurich. „Das hatten wir doch alles schon einmal“, meinte ein sichtlich verdutzter Ratsherr Hans-Gerd Meyerholz (GfA), als es bei der Bauausschusssitzung der Stadt Aurich am vergangenen Dienstag um den Sachstand hinsichtlich der Zukunft der ehemaligen Blücherkaserne ging. Und er war keineswegs das einzige Ratsmitglied mit einem solchen Déjà-vu-Erlebnis. Tatsächlich hatte sich bereits vor rund vier Jahren eine Arbeitsgruppe konstituiert, die eigentlich auch schon längst entsprechende Konzepte vorgelegt hat. Nach Ansicht von Stadtbaurätin Irina Krantz reichen die jedoch nicht aus. So oder so drängt die Zeit. Wenn man in den kommenden zwei Jahren nicht in die Gänge kommt, drohen lukrative Vergünstigungen verloren zu gehen.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 26. Januar 2018
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20 Jahre B-Plast 2000

Immer genau die richtige Mischung finden
wj Aurich. Angefangen hat alles in den heimischen vier Wänden in Aurich. Dort gründeten die beiden Eheleute Theo und Gundula Bohlen am 2. Januar 1998 ihre Firma B-Plast 2000. Inzwischen ist ihr Familienbetrieb längst ins Industriegebiet nach Schirum umgezogen und hat sich zu einem der weltweit größten Unternehmen für die Verwertung von Produktionsabfällen aus der Kunststoffindustrie gemausert. „In Europa sind wir sogar Marktführer“, sagt der ursprünglich aus Großefehn stammende Firmenchef Theo Bohlen voller Stolz. Das 20-jährige Jubiläum wird Anfang Februar im engsten Kreise von Mitarbeitern und treuen Weggefährten gefeiert.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 26. Januar 2018
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Mittwoch, 24. Januar 2018

CineTipp:Hilfe, ich habe meine Eltern geschrumpft

Alte Schule mit neuem Geisterstundenplan
wj Aurich. Die Grundidee war nicht ganz so neu. Angelehnt an einen bereits in einem Hollywood-Streifen bewährten Konzept beschreibt Autorin Sabine Ludwig in „Hilfe, ich habe die Lehrerin geschrumpft“ wie Menschen plötzlich winzig klein werden. Ihr 2006 erschienener Roman entwickelte sich zum Bestseller und wurde 2015 verfilmt. Jetzt kommt die Fortsetzung, die einem ähnlichen Muster folgt. Nur dass es eben dieses Mal heißt: „Hilfe, ich habe meine Eltern geschrumpft“.

Ausführliche Rezensionen in der Rheiderland-Zeitung (Fr.) und im Ostfriesischen Kurier (Sa.)
Kinostart: 18. Januar 2018. Foto und Trailer: Sony Pictures
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Juden in Breslau und Aurich

Sehenswerte Ausstellung und bewegende Filme
wj Aurich. „Sie werden immer kostbarer“, meinte Heike Maria Pilk mit Blick auf die Zeitzeugen, die den Nationalsozialismus noch persönlich mit- und überlebt haben. Die Chefin des Europahauses hatte am vergangenen Montag im Namen der Arbeitsgruppe, die jedes Jahr in Aurich den Holocaust-Gedenktag veranstaltet, ins neue Kino an der Emder Straße eingeladen. Als Hauptprogrammpunkt wurde dort eine Dokumentation über Juden in Breslau gezeigt. Aber die rund 300 Besucher konnten parallel dazu auch einiges über die Geschichte der Auricher Juden erfahren.
Ausführlicher Bericht im Heimatblatt vom 24. Januar 2018
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Dienstag, 23. Januar 2018

Tamara 1968

Mörderisches Terrain mit langer Tradition
wj Ostfriesland.Vom „Ostfriesenkiller“ bis hin zur Serie „Friesland“ - mit Blick auf das Krimi-Genre erlebt der äußerste Nordwesten der Republik momentan sowohl auf dem Buchmarkt als auch im Fernsehen eine echte Renaissance. Tatsächlich knüpft das an eine lange Tradition an. Vor 50 Jahren am 25. Januar 1968 feierte der in Norden, Norddeich und auf Norderney gedrehte Kinofilm „Tamara“ seine Leinwandpremiere. Gegen Ende desselben Jahres folgte die Erstausstrahlung der im Auftrag des NDR ebenfalls auf Norderney realisierten TV-Produktion „Einer fehlt beim Kurkonzert“. Den Stoff zu beiden Streifen lieferte Hansjörg Martin, der nicht von ungefähr als Schöpfer des modernen deutschen Kriminalromans gilt.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 23. Januar 2018
Foto: privat
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Donnerstag, 18. Januar 2018

Roberto Legnani live 2018

Pure Musik elektrisiert auch völlig ohne Strom
wj Aurich. Roberto Legnani braucht keinen Verstärker und auch keine Noten. Sein Instrument und seine Fingerfertigkeit reichen ihm völlig aus, um das Publikum mit purer Musik zu verzaubern. Derzeit ist der Gitarrenvirtuose unterwegs auf Tournee, um sein neues Programm zu präsentieren. Am vergangenen Montag gastierte er in der Auricher Stadtbibliothek.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 18. Januar 2018
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Mittwoch, 17. Januar 2018

CineTipp: Hot Dog

Zwei forsche Fäuste und ein geniales Superhirn
wj Aurich. Nicht immer locken große Namen das Publikum automatisch in Scharen in die Kinos lockten. Diese Erfahrung mussten Til Schweiger und Matthias Schweighöfer zuletzt bei dem Remake der Gauner-Komödie „Vier gegen die Bank“ (2016) machen. Und da saß kein Geringerer als Hollywood-Legende Wolfgang Petersen im Regiestuhl. Jetzt startet das Duo in „Hot Dog“ einen neuen Anlauf und hat sozusagen die Seiten gewechselt.

Ausführliche Rezensionen in der Rheiderland-Zeitung (Fr.) und im Ostfriesischen Kurier (Sa.)
Kinostart: 18. Januar 2018. Foto und Trailer: Warner Bros.
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Dienstag, 16. Januar 2018

Holocaust-Gedenktag 2018

Lebendiges Bild des jüdischen Lebens
wj Aurich. Wer über die Emder Straße nach Aurich rein oder aus der Stadt heraus fährt, kommt zwangsläufig an ihm vorbei. Trotzdem kennen ihn selbst von den Einheimischen nur die wenigsten. Die Rede ist vom jüdischen Friedhof direkt neben der Tankstelle an der Sparkassenarena. Der soll beim Auricher Holocaust-Gedenktag, der in diesem Jahr bereits am kommenden Montag, 22. Januar ab 18.30 Uhr über die Bühne gehen wird, eine zentrale Rolle spielen. Als Veranstaltungsort haben die aus diversen Vereinen und Initiativen stammenden Organisatoren bewusst das gleich auf der gegenüberliegende Straßenseite des Friedhofs gelegene neue Kino auserkoren. Neben Filmvorführungen wird es dort eine von Schülerinnen und Schülern durchgeführte Ausstellung über das „Jüdische Leben in Auerk“ geben.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 16. Januar 2018
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Samstag, 13. Januar 2018

Fan springt ein

Ostfriese sorgt für besonderes Konzerterlebnis
wj Emden. Seit seiner Kindheit ist Helge Lorenz ein begeisterter Fan der Musik von Chris Barber. Dass er irgendwann selber neben seinem Idol auf der Bühne stehen würde, daran hätte der in Aurich geborene Gitarrist im Traum nie gedacht. Und doch ist ihm genau das vor rund sieben Jahren in seiner Heimatstadt passiert. Mittlerweile tritt Lorenz, der heute in Oldenburg lebt, fünf bis sechs Mal pro Jahr mit Chris Barber und dessen Band auf.
Ausführlicher Bericht in der Emder Zeitung vom 13. Januar 2018
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Freitag, 12. Januar 2018

28. Auricher Wissenschaftstage

Von Mikrokosmen bis hin zu fernen Galaxien
wj Aurich. „Ich denke, wir haben wieder eine sehr ausgewogene Mischung aus naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Themen hingekriegt“, meint der Initiator und Organisator der Auricher Wissenschaftstage Josef Antony. Die Veranstaltungsreihe erlebt in diesem Jahr immerhin bereits ihre 28. Auflage. Und das Programm, das am vergangenen Donnerstag offiziell vorgestellt wurde, bietet in der Tat erneut jede Menge interessante Vorträge von hochkarätigen Koryphäen aus verschiedensten Fachbereichen.
Ausführlicher Bericht im Ostfriesischen Kurier vom 12. Januar 2018
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Mittwoch, 10. Januar 2018

CineTipp: The Commuter

Tödliches Spiel anstelle von alltäglicher Routine
wj Aurich. „The Commuter“ ist die englische Bezeichnung für „Pendler“. Und um einen solchen geht es auch in dem gleichnamigen Film von Jaume Collet-Serrat („Run All Night“, „Non-Stop“). Der spanische Regisseur greift dabei erneut auf einen seiner ebenso bevorzugten wie bewährten Hauptdarsteller zurück.

Ausführliche Rezensionen in der Rheiderland-Zeitung (Fr.) und im Ostfriesischen Kurier (Sa.)
Kinostart: 11. Januar 2018. Foto und Trailer: Studiocanal
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Mittwoch, 3. Januar 2018

CineTipp: Greatest Showman

Musical-Film über Showbusiness-Pionier
wj Aurich. Das mit den „alternativen Fakten“ hatte er bereits lange vor Donald Trump drauf. Phineas Taylor Barnum griff gern in die Trickkiste, um der staunenden Öffentlichkeit vermeintliche Sensationen wie eine „echte“ Meerjungfrau oder die angeblich 160 Jahre alte Amme George Washingtons zu präsentieren. Trotzdem gilt der 1891 verstorbene amerikanische Geschäftsmann und Politiker bis heute als einer der Pioniere der modernen Unterhaltungsindustrie. Seine Vita lieferte die Vorlage für den Musical-Film „Greatest Showman“.

Ausführliche Rezensionen in der Rheiderland-Zeitung (Fr.) und im Ostfriesischen Kurier (Sa.)
Kinostart: 04. Januar 2018. Foto und Trailer: 20th Century Fox
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INTERVIEW mit Peter Kraus

"Nur Rock'n'Roll wäre mir zu wenig"
Obwohl er stramm auf die 80 zugeht, ist dieser Mann irgendwie nicht von der Bühne wegzukriegen. Selbst als Peter Kraus sich vor ein paar Wochen während einer Fernsehshow die Schulter brach, konnte ihn das nicht aus der Bahn werfen. Im nächsten Frühjahr ist der Entertainer wieder unterwegs auf großer Tour. Am 28. März 2018 gastiert er mit seinem neuen Programm „Schön war die Zeit! Die Kulthits der wilden 50er & 60er“ in der Auricher Stadthalle. Aus diesem Anlass stand Peter Kraus in folgendem Interview Rede und Antwort.

Frage: Als Sie sich kürzlich vor laufenden Kameras die Schulter gebrochen haben, war das für viele Fernsehzuschauer ein ziemlicher Schock. Würden Sie zustimmen, dass das Show-Business generell härter geworden ist? 
Peter Kraus: Allein die Tatsache, dass so etwas heutzutage in einer Fernsehsendung passieren kann, zeigt, dass die Zeiten tatsächlich um einiges härter geworden sind. Ich verstehe ohnehin nicht, warum man „Spiele“ dieser Art, die zu solchen Verletzungen führen, im Fernsehen veranstalten muss. Natürlich bin ich auch selber schuld daran und ärgere mich, da überhaupt mitgemacht zu haben.

Frage: Können Sie sich noch an Ihre erste Begegnung mit dem Rock'n'Roll erinnern? 
Kraus: Da war ich so um die dreizehn bis vierzehn Jahre alt. Das kam durch die Medien, und zwar hauptsächlich durch den amerikanischen Soldatensender AFN in München. Als ich im Radio zum ersten Mal Rock'n'Roll hörte, war ich sofort hellauf begeistern. Ich habe mich nach der Schule gleich auf mein Radl geschwungen und bin beim Sender vorbei, weil ich unbedingt wissen wollte, was das für Musik war. Die haben mir das auch auf mein Tonbandgerät überspielt. Auf diese Weise bin ich an meine ersten Aufnahmen von Gene Vincent herangekommen. Das war, wenn man so will, meine erste Begegnung mit dem Rock'n'Roll. Anschließend habe ich versucht, das nachzusingen und auf meiner Gitarre nachzuspielen.
Ausführliches Interview in der Lingener Tagespost vom 03. Januar 2018
Foto: van der Voorden
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